Italienische Reise

Mit Überblickskarte und zahlreichen Abbildungen

Johann Wolfgang von Goethe

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Beschreibung zu „Italienische Reise“

Die »Italienische Reise« schrieb Johann Wolfgang von Goethe auf Basis von Briefen und Tagebuchaufzeichnungen, die er zwischen September 1786 und April 1788 in Italien verfasst hatte. Goethe verspürte schon in früher Jugend eine starke Sehnsucht nach Italien. Er beschäftigte sich in den Jahren vor der Reise bereits so intensiv mit den wichtigsten kulturellen Höhepunkten, dass ihm vor Ort vieles vertraut erschien. Die Reise war auch eine Flucht aus seiner Weimarer Existenz, wo er unter dem Rollenkonflikt zwischen dem Inhaber öffentlicher Ämter und dem Dichter litt. In Italien wollte Goethe klären, wer er eigentlich war. Er entschied sich am Ende für das Künstlerdasein.

Insbesondere Rom und Neapel hinterließen bei Goethe einen tiefen Eindruck. Er ließ sich in Malerei und bildender Kunst ausbilden, was sich fruchtbar auf seine dichterische Kreativität auswirkte. Obwohl er auf Reisen war, verfasste Goethe in Italien mehrere bekannte Werke.

Über Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang Goethe wurde am 28.8.1749 in Frankfurt a. M. geboren. Er studierte Jura in Leipzig und Straßburg; nach der Promotion bereitete er sich in Frankfurt auf den Anwaltsberuf vor. Bereits 1773 und 1774 hatte er großen Erfolg mit seinen Stücken "Götz von Berlichingen" und "Clavigo" sowie mit seinem ersten Roman "Die Leiden des jungen Werther". 1774 machte er auch Bekanntschaft mit dem Herzog Carl August von Weimar, auf dessen Einladung er ein Jahr später nach Weimar zog. Dort wurde er zunächst Legionsrat, dann Staatsrat, Minister und Geheimer Rat. Er unternahm zahlreiche Reisen zum Rhein, in die Schweiz, nach Italien und Böhmen. 1791-1817 war er Direktor des Weimarer Staatstheaters. Goethe beschäftigte sich eingehend mit zahlreichen Wissengebieten, u.a. Botanik, Meteorologie, Anatomie, Mineralogie, Optik. Mit den größten Dichtern, Denkern und Forschern seiner Zeit war er bekannt oder befreundet, u.a. mit Schiller, Humboldt, Schelling; Emerson, Turgenev und Thackeray besuchten ihn. Er starb am 22.3.1832 in Weimar und wurde in der Fürstengruft beigesetzt.

Johann Wolfgang Goethe ist nicht nur der größte deutsche Dichter, sondern auch ein universeller Denker, der maßgeblichen Einfluss auf die deutsche Literatur und Geistesgeschichte ausgeübt hat. Am Beginn seines umfangreichen Werks stand der Irrationalismus und Individualismus des Sturm und Drang: gefühlsbetonte, hymnische Lyrik, Dramen ("Götz") und der empfindsame "Werther". Unter dem Eindruck seiner Italienreisen wandte er sich der Klassik zu und schuf formstrenge, harmonische Dichtungen, v.a. über den idealen Menschen und das Verhältnis des Einzelnen zur Gesellschaft ("Iphigenie", "Wilhelm Meisters Lehrjahre"). Sein Spätwerk schließlich ist zunehmend von Gedanken über soziale und psychologische Fragen geprägt ("Faust", "Die Wahlverwandtschaften").


Verlag:

Books on Demand

Veröffentlicht:

2018

Druckseiten:

ca. 499

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


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