Widerstand im Ghetto

Das Warschauer Ghetto, von deutschen Behörden “Jüdischer Wohnbezirk in Warschau” genannt, wurde Mitte des Jahres 1940 in Warschaus Stadtzentrum von den Nationalsozialisten errichtet. Hierher wurden Juden aus ganz Warschau, anderen unter deutscher Besatzung stehenden polnischen Gebieten, sowie aus Deutschland und den besetzten Ländern deportiert. Es war das bei weitem größte Sammellager dieser Art, welches lediglich dem Ziel diente, Deportationen in das Vernichtungslager Treblinka durchzuführen. Allein zwischen Juli und September 1942 sprechen wir von einer Anzahl von 240.000 deportierten Juden. Somit war das Warschauer Ghetto Teil der organisierten Massenvernichtung und des Völkermordes an den Juden.

Heute jährt sich zum 75. Mal der Aufstand der Juden im Warschauer Ghetto. Am 19. April 1943 erhoben sich die jüdischen Gefangenen mit Waffengewalt gegen die nationalsozialistische Besatzungsmacht. Die jüdischen Widerstandsorganisationen hatten beschlossen, ein Zeichen zu setzen, woraufhin mehrere Wochen lang erbitterte Kämpfe folgten. Wegen dieses Aufstands konnten weitere Deportationen zumindest für wenige Tage verhindert werden. Der Kampf der schlecht ausgerüsteten Aufständischen war aber dennoch aussichtslos. Am 16. Mai erklärte die SS die Gefechte nicht nur für beendet, der “Jüdische Wohnbezirk” war auch dem Erdboden gleich gemacht worden und existierte nicht mehr.

Wir möchten den mehr als 56.000 von Polizeieinheiten getöteten Juden gedenken, die sich am 19. April 1943 wehrten. Diesen Menschen und ihrem Widerstand widmen wir diese Auswahl an Romanen und Sachbüchern rund um den Aufstand im Warschauer Ghetto.

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10 Titel in „Widerstand im Ghetto“

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