Alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder sitzen wir mit unseren Liebsten um einen wunderschön geschmückten Weihnachtsbaum versammelt und feiern das Fest der Liebe. Aber wusstest Du, dass der Tannenbaum als Weihnachtsdekoration erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts populär wurde? Eine der ersten Erwähnungen eines Weihnachtsbaumes in der deutschen Literatur stammt von Johann Wolfgang von Goethe in seinem Roman “Die Leiden des jungen Werther”. Dort wird das Erscheinen eines herausgeputzten Baumes mit Wachslichtern, Zuckerwerk und Äpfeln beschrieben. Natürlich in Zusammenhang mit vollkommener Entzückung!
Im Allgäu und in Schwaben gibt es einen besonderen Brauch rund um die geschmückte Tanne: Die Rede ist vom Christbaumloben. In den Tagen zwischen Weihnachten und Dreikönig besucht man Freunde und Nachbarn, um deren Weihnachtsbäume in den höchsten und manchmal auch ironischen Tönen zu loben – den Wuchs, den Schmuck, die Farben. Als Dank für all die netten Komplimente verteilt der Gastgeber Schnäpse, was die Überschwänglichkeit der Lobenden auf die Spitze treibt und bei den anschließenden Baumbesuchen zu immer ausufernderen Lobeshymnen führt. Aber Achtung: Die schönsten Bäume führen zum schlimmsten Kater!
Nach welchen Bräuchen oder Traditionen Du auch immer Weihnachten feierst, eines haben unsere Weihnachtsbäume wohl alle gemeinsam: Die Geschenke darunter. Und die besten Geschenke von allen? Bücher natürlich!

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