Welche Medizin wollen wir?

Warum wir den Menschen wieder in den Mittelpunkt ärztlichen Handelns stellen müssen

Michael de Ridder

Politik & Gesellschaft

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Buchbeschreibung zu „Welche Medizin wollen wir?“

Patientenwohl und Empathie statt Cash flow, Fallpauschale und Bettenpolitik

Die Medizin ist einem Wandel unterworfen. Das Wohl des Patienten ist aus dem Blickfeld geraten, stattdessen wird ärztliches Handeln mehr und mehr von ökonomischen Vorgaben geleitet. Auf der Strecke bleibt dabei vor allem die Zeit: Zeit für ein Gespräch, Zeit für Zuspruch in der Einsamkeit schwerer Krankheit, Zeit für die Erläuterung von Eingriffen, Zeit für die Bewältigung von Angst.

Michael de Ridders eindringliche Schilderungen – auch der Erlebnisse in Zusammenhang mit seiner eigenen Erkrankung – führen uns den eklatanten Mangel an Menschlichkeit im Patientenalltag vor Augen. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Arzt kann er den bedenklichen Zustand der Medizin und des Gesundheitssystems genau aufzeigen. Aber er weist auch den Weg in eine patientenfreundlichere Zukunft und macht deutlich, wie das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient wiederhergestellt werden kann.

Über Michael de Ridder

Michael de Ridder ist seit mehr als dreißig Jahren im ärztlichen Beruf tätig, zuletzt als Chefarzt der Rettungsstelle eines Berliner Krankenhauses und als Geschäftsführer des von ihm mitbegründeten Vivantes Hospiz. Als Vorsitzender einer Stiftung für Palliativmedizin befasst er sich seit vielen Jahren kritisch mit dem Fortschritt in der Medizin und Fragen der Gesundheitspolitik und erörtert dies immer wieder in den Medien, unter anderem in »Die Zeit«, »Frankfurter Allgemeine Zeitung« und »Cicero«. Für sein medizinisches Wirken wurde er vielfach ausgezeichnet.


Verlag:

Deutsche Verlags-Anstalt

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 194


1 Kommentar zu „Welche Medizin wollen wir?“

Allie – 03.12.2019

Nah dran an vielen wirklichen Problemen unseres Gesundheitssystems, aber wahrscheinlich für Leute vom Fach deutlich interessanter als für medizinische Laien.

Ich fand besonders die Passagen über Beihilfe zum Suizid sehr gut und würde mir wünschen, dass die Zukunft eine derartige Regelung zulässt.

Ich wurde einmal in meinem Leben von einer schwerkranken Frau angefleht, ihr in den Tod zu helfen, und ihre dringenden Bitten klingen noch immer nach.

Damals konnte ich ihr nicht helfen, durfte es rechtlich und auch aufgrund der Vorgaben der Ärztekammer nicht und ich bereue es noch heute.

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