Wyatt Earp 179 – Western

Das Büffeljäger-Patent

 

Serie

William Mark

Wyatt Earp

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Buchbeschreibung zu „Wyatt Earp 179 – Western“

"Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen!

Er hatte einen kantigen Schädel, brandrotes Haar und schiefergraue Augen. Sein Mund war breit und an den Winkeln nach unten gezogen. Weit vorspringend und in der Mitte gespalten, das Kinn. Harte messerscharfe Falten hatten dieses Antlitz im Laufe von dreieinhalb Jahrzehnten regelrecht zersägt, und die Haut hatte eine Farbe wie die Vermillion-Mountains in seiner Heimat. Pat Racine stammte aus der Bretterstadt Sioux Falls in South Dakota. Sein Vater war dort Hilfs-Sheriff gewesen und hatte an jenem schwarzen Ostermontag des Jahres 1859 bei dem Banküberfall der Brighton Bande in Sioux Falls durch sieben Messerstiche und fünf Kugeln sein Leben verloren. Pat Racine war damals ganze neun Jahre alt gewesen; von einer Dachluke aus hatte er das mörderische Gefecht beobachtet. Er hatte gesehen, wie der Vater von mehreren Geschossen getroffen wurde, stürzte, sich wieder aufraffte und Pete Brighton, den gefährlichsten der Bande, noch aus den Stiefeln schoss. Obgleich er sich nach allem, was ein menschliches Gehirn überhaupt noch zu begreifen vermochte, keinen Inch mehr hätte vom Fleck bewegen können, obgleich er doch tot an der Erde hätte liegen müssen, hatte John Racine, schwer torkelnd und schwankend, noch Ferry Brighton den ältesten der Banditen, vor der Tür der Bank mit einem Schuss gestoppt. Dann war der todwunde Mann noch fast bis zum Sheriffs Office gekommen. Dann erst war er zusammengebrochen. Niemals – und würde er ein Jahrhundert leben – würde Patrick Racine diese fürchterliche Stunde vergessen! Niemals! Es ging ihnen damals nicht gut, als der Vater nicht mehr da war. Das, was er in Erfüllung seiner Pflicht für die Stadt getan hatte, war schnell vergessen worden. Es gab zwar hier und da noch nach Jahren Leute, die von dem "großen Racine" sprachen – aber es gab keinen, der der armen Frau und den fünf Kindern hätte helfen wollen. So hatte sich denn um die Seele des Burschen schon in allerfrühester Jugend eine feste Eisschicht gelegt, die zeitlebens bleiben und das Leben Pat Racines überschatten sollte. Mit elf stach Pat den vierzehnjährigen Sohn des Bankiers Halverson nieder, weil der ihn beleidigt hatte. Es war der Sohn des gleichen Bankmannes, dessen Leben Pats Vater mit seinem eigenen vor zwei Jahre vorher gerettet hatte.

Verlag:

Kelter Media

Veröffentlicht:

2018

Druckseiten:

ca. 93


 

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