Plötzlich ein Sorgenkind

Aus dem Leben einer aufmerksamkeitsgestörten Familie

Anonyma

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Beschreibung zu „Plötzlich ein Sorgenkind“

Macht der moderne, karriereorientierte Lebensstil unsere Kinder krank?

Die Grundschülerin Lenja ist tief unglücklich. Offiziell leidet sie an einem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, kurz ADS. Aber eigentlich hat Lenja nie an etwas gelitten – bis sie in die Schule kam. Bis dahin war sie ein fröhliches, selbstbewusstes und neugieriges Mädchen, das mit fünf Jahren eingeschult wurde, weil es sich in der Kita langweilte. Die Schulprobleme und die ebenso unerwartete wie niederschmetternde Diagnose werden nicht nur für die Betroffene selbst zur Herausforderung, sie stellen die gesamte Familie vor eine Zerreißprobe. Der Erfahrungsbericht von Lenjas Mutter ist eine schonungslose, manchmal auch humorvolle Auseinandersetzung mit einer Modediagnose, hilfloser Pädagogik, der riesigen Helferbranche, die sich rund um die Schulprobleme von Kindern etabliert hat, und nicht zuletzt dem Lebensstil, den wir Kindern heute zumuten. Und es ist eine Geschichte mit Happy End.

Über Anonyma

Die Autorin lebt mit Mann und zwei Kindern in Deutschland und arbeitet als Journalistin. Zum Schutz ihrer Tochter veröffentlicht sie das Buch anonym.


Verlag:

Deutsche Verlags-Anstalt

Veröffentlicht:

2013

Druckseiten:

ca. 177

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


10 Kommentare zu „Plötzlich ein Sorgenkind“

Rosa – 19.11.2013
Die schonungslose Offenheit dieser Mutter hat mich sehr berührt.

doosie – 28.09.2013
Das Buch hat mich beeindruckt und trotz schriftstellerischer Schwaechen ist es sehr wichtig, ermutigend fuer Muetter, denn das Beschriebene ist so sehr wahr. Die Mutter hat ja etwas geaendert, reflektiert, moechte ich mal den Kritikern sagen - so what?

sbrmbck – 27.09.2013
Ein richtiges Opferbuch. Eine Mutter gegen den Rest der Welt. Da kommen alle schlecht weg, Lehrer, Ärzte, Jungs usw. Unausgewogen, einseitig, jammerig.

cocktailstar – 30.09.2013
Schön zu lesen dass auch andere diesen Spagat meistern!

ClaudiaF – 09.10.2013
Unbedingt lesen!!!

Arianchen – 27.09.2013
Die Mutter bejammert sich ständig selber, ist aber nicht wirklich bereit, etwas an den Umständen zu ändern. Ich hätte nie zugelassen, das andere Kinder mein Kind jahrelang (!) in der Grundschule mobben, die Bürschen hätte ich mir mal vorgeknöpft. Habe übrigens selber einen recht unorganisierten und verträumten Sohn, dem ich ständig Sachen hinterhertrage, er wechselt demnächst mit guten Noten aufs Gymnasium.

uoms – 29.09.2013
Da kann man mal sehen, wie unterschiedlich Leute lesen - oder Gelesenes interpretieren: siehe Kommentare. Diese Mutter jammert nicht, sie deckt schonungslos auf! Sie zeigt auch ihre eigenen Unzulänglichkeiten auf. Dazu gehört Mut. Alle Achtung! Das Buch kann anderen Betroffenen helfen, nicht den Mut zu verlieren und den liebevollen Blick auf das eigene Kind wieder zu finden.

Anja69 – 06.10.2013
Das Buch hat mich anfangs beeindruckt. Zum Schluss, verstehe ich nicht, warum die Tochter bei all den Problemen die vollen vier Jahre auf dieser Schule ausharren musste. Offensichtlich war die Arbeitsweise an dieser Schule nicht für Lenja geeignet. Ich hätte hier früher Konsequenzen gezogen.

Vita – 04.10.2013
Ein sehr berührendes Buch! Als Grundschullehrerin fühle ich mich durch diese Schilderungen nicht angegriffen, sondern sensibilisiert für genau diese "unorganisierten" Kinder, die mit Wochenplan, Lernbuffet und Freiarbeit völlig überfordert sind. Es darf nicht sein, dass es vom "Glück" abhängt, dass Kinder und Eltern kompetent beraten und begleitet werden. Wir brauchen qualifizierte Lehrkräfte in ausreichender Zahl, die die Nöte der Kinder zutiefst ernst nehmen und auch die Zeit haben, sich ihnen zuzuwenden. Glücklicherweise bin ich an meinem Arbeitsplatz von vielen sehr engagierter Lehrerinnen umgeben. Dennoch wäre es wünschenswert, dass Fortbildung für alle Lehrkräfte verbindlich eingefordert und kontrolliert wird. Respekt vor dem Mut der Mutter, die schonungslos ehrlich ihre eigenen Unzulänglichkeit aufzeigt.

Sabine – 30.10.2013
Das Buch bestärkt mich darin, mich auf mein Bauchgefühl zu verlassen und Empfehlungen von sog. "Fachleuten" kritisch zu hinterfragen, meinem Kind einfach Zeit zu geben und es vor allen Dingen in Ruhe zu lassen, damit es so bleiben kann, wie es ist - denn es ist genau richtig so.

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