Plötzlich ein Sorgenkind

Aus dem Leben einer aufmerksamkeitsgestörten Familie

Politik & Gesellschaft Erfahrungsberichte

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Buchbeschreibung zu „Plötzlich ein Sorgenkind“

Macht der moderne, karriereorientierte Lebensstil unsere Kinder krank?

Die Grundschülerin Lenja ist tief unglücklich. Offiziell leidet sie an einem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, kurz ADS. Aber eigentlich hat Lenja nie an etwas gelitten – bis sie in die Schule kam. Bis dahin war sie ein fröhliches, selbstbewusstes und neugieriges Mädchen, das mit fünf Jahren eingeschult wurde, weil es sich in der Kita langweilte. Die Schulprobleme und die ebenso unerwartete wie niederschmetternde Diagnose werden nicht nur für die Betroffene selbst zur Herausforderung, sie stellen die gesamte Familie vor eine Zerreißprobe. Der Erfahrungsbericht von Lenjas Mutter ist eine schonungslose, manchmal auch humorvolle Auseinandersetzung mit einer Modediagnose, hilfloser Pädagogik, der riesigen Helferbranche, die sich rund um die Schulprobleme von Kindern etabliert hat, und nicht zuletzt dem Lebensstil, den wir Kindern heute zumuten. Und es ist eine Geschichte mit Happy End.

Über Anonyma

Die Autorin lebt mit Mann und zwei Kindern in Deutschland und arbeitet als Journalistin. Zum Schutz ihrer Tochter veröffentlicht sie das Buch anonym.

18 Kommentare zu „Plötzlich ein Sorgenkind“

– 14.03.2017

Wow. Ein gutes Gefühl, nicht allein mit seinen Sorgen und Ängsten zu sein. Ich finde das Buch unglaublich stark und bemerkenswert. Ich habe mich und meinen Sohn darin wiedergefunden. Auch wir hatten schwierige Startbedingungen, die zwar anders gelagert aber im Ergebnis dieselben Probleme hervorgerufen haben. Auch ich habe viel gelesen, habe Experten konsultiert. Doch letztendlich hilft meinem Sohn allein Liebe, Geduld und Verständnis. Nicht immer einfach, ich weiß.

– 04.09.2016

Hat mich total abgeholt. Hatte zwischenzeitlich das Gefühl Anonyma schreibt aus meinem Leben...hat mir viel Stoff zum Nachdenken gegeben.

– 14.07.2015

Hat gut getan und mir meinen Blick auf mein Kind aus einem

Besseren Blickwinkel ermöglicht- ich sehe positiver in die Zukunft!

Danke an die Autorin!

– 30.10.2014

Guter, berührender Lesestoff. Als ADHS-Betroffene und Mutter, die selber Ritalin nimmt, kann ich ihre Nöte und Sorgen als Mutter gut nachvollziehen. Schade, dass sie diesem harmlosen Stimulanz, denn Ritalin ist KEIN persönlickeitsveränderndes Psychopharmakon, es gehört der Stoffklasse der Stimulanzien an, keine Chance gibt. Sie hätte es zumindest mal selber ausprobieren sollen. Wirkt Wunder, und sie hätte sich ev. den Burnout erspart, den viele erwachsene ADSler, die unbehandelt durchs Leben hüpfen , ereilt. Mehr Mut, Anonyma! Das Ritalin ist kein Teufelszeug, sondern eigentlich ein recht harmloser Stoff, der erwiesenermaßen nicht abhängig macht. Bin der lebende Beweis, ich vergesse oft genug, es zu schlucken vor lauter Schusseligkeit oder weil ich schon mit zig Plänen im Kopf den Tag starte, und dann vor lauter hiigh speed das Medikamentenehmen nicht mehr unterbringe.

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