Bilanzierung von Mezzanine-Kapital nach HGB und IFRS

Sebastian Kühn

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Beschreibung zu „Bilanzierung von Mezzanine-Kapital nach HGB und IFRS“

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule, Veranstaltung: Rechnungslegung und Prüfungswesen, Sprache: Deutsch, Abstract: Es existiert weder in der Literatur der Wirtschaft noch in der Rechtswissenschaft eine exakte Definition für den Terminus des Mezzanine-Kapitals, ebenso wenig welche Finanzinstrumente exakt hinzugerechnet werden. Der Begriff des Mezzanine-Kapitals leitet sich vielmehr etymologisch aus dem italienischen Wort Mezzanino ab, welcher in der Architektur von der Renaissance bis zum Klassizismus ein Zwischen – oder Halbgeschoss zwischen zwei Hauptstockwerken bezeichnet. In der Praxis der Unternehmensfinanzierung wird die Bezeichnung Mezzanine-Kapital für Finanzierungsformen angewendet, welche - wie der architektonische Ursprung leicht erahnen lässt – eine Stellung in der Bilanz zwischen dem Eigen- und dem Fremdkapital einer Unternehmung einnehmen. Ausgehend von der dichotomen Struktur der Kapitalgliederung stellt Mezzanine-Kapital also einen Sammelbegriff für die sogenannten hybriden Finanzierungsinstrumente dar, welche sowohl die Merkmale von Eigen- als auch von Fremdkapital aufweisen. Dabei bilden die konventionellen Unternehmensfinanzierungen, durch komplementäre Verwendung, die Grundlage für mezzanine Finanzierungsformen. Finanzierungsinstrumente aus dem Bereich des Mezzanine-Kapital stellen somit also keine klar und abschließend definierten Rechtskonstruktionen dar, sondern sind eher als Formen zu verstehen, die der Gestaltung unterliegen und den individuellen Bedürfnissen der Kapitalsuchenden angepasst werden können. Das wichtigste Kriterium zur Unterscheidung der Mezzanine-Instrumente ist, ob es eher zum Eigenkapital – Equity Mezzanine – oder eher zum Fremdkapital – Debt Mezzanine- zugerechnet wird. Die Zuordnung lässt sich durch entsprechende vertragliche Ausgestaltung beeinflussen. Mezzanine-Kapital kann also als Kapital bezeichnet werden, welches nicht von Gesellschaftern zur Verfügung gestellt wird und trotzdem mit eigenkapitalähnlichen Attributen ausgestattet ist. Aus den Merkmalen von Mezzanine-Kapital bildet sich das sogenanntes „magisches Fünfeck“, welches die idealtypischen Kriterien einer Mezzanine-Finanzierung darstellt. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass aufgrund der Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten bei mezzaninen Finanzinstrumenten, diese dem Emittenten eine hohe Flexibilität bieten und gleichzeitig ein attraktives Anlageinstrument für Investoren darstellt. „Mezzanines Kapital für den Mittelstand bedeutet – richtig eingesetzt – eine individualisierte, „paßgenaue“ Finanzierungsform.“

Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2009

Druckseiten:

ca. 37

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


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