Weblogs. Eine kommunikationstheoretische Analyse

Ein neues Medium und das Problem seiner Beschreibung

Samuel Enderli

Allgemeines, Lexika

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Buchbeschreibung zu „Weblogs. Eine kommunikationstheoretische Analyse“

Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,25 (Schweiz: 5,75), Universität Luzern (Soziologisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Studie geht mit Hilfe der Soziologischen Systemtheorie Luhmanns der Frage nach, was Weblogs eigentlich sind. Zunächst wird versucht, computervermittelte Kommunikation von anderen Kommunikationsformen zu unterscheiden. Der häufig zu findenden Dialogmetapher, die behauptet, Internetkommunikation funktioniere ähnlich wie Face-to-Face-Kommunikation, wird ein systemtheoretischer Vorschlag internetbasierter Kommunikation entgegengesetzt. Diese kann durchaus als interaktiv beschrieben werden, ohne aber wie Interaktion zu funktionieren.
Im Folgenden werden Weblogs als eine Form im Medium Internet analysiert. Es wird unterschieden zwischen der operativen Ebene der Kommunikation und den verschiedenen Selbst- und Fremdbeschreibungsvarianten. Basierend auf diesem (empirischen!) Unterschied wird gezeigt, dass Weblogs operativ gesehen weder wie Massenmedien (eine gängige Beschreibung) noch wie elektronische Tagebücher (eine andere Beschreibung) funktionieren, sondern eine eigene Kommunikationsform mit eigenen Gesetzmässigkeiten sind. Der These, dass Blogs "bessere" Massenmedien seien, wird widersprochen. Es wird aber gefragt, was für eine Rückwirkung das neue Medium Weblog auf die "alten" Massenmedien haben, ohne jedoch zu behaupten, dass Weblogs die Massenmedien verdrängen könnten. Dies, weil sie anderweitig funktionieren als Massenmedien und insofern kein Substitut, sondern "nur" eine Ergänzung sein können. Es wird nach Formen in alten Medien gesucht, die erst durch Blogs überhaupt möglich wurden. Umgekehrt werden im neuen Medium Weblog Formen ausgemacht, die aus der Imitation älterer Medien resultieren.

Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2010

Druckseiten:

ca. 129


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