Rassenhygiene im Nationalsozialismus

Sabrina Natalie Schreyer

Volkskunde

1 Bewertung
5.0

+ Buch merken

Lies mit dem Standard- oder Partner-Abo Unterhaltungs­literatur und alle Fachbücher aus unserem Katalog.

Buchbeschreibung zu „Rassenhygiene im Nationalsozialismus“

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,0, Philipps-Universität Marburg (Europäische Ethnologie / Kulturwissenschaft), Veranstaltung: Geisseln der Menschheit. Zur Kulturgeschichte der Seuchen., 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff der Rassenhygiene als deutsches Pendant zum Begriff der Eugenik wird erstmals 1895 von dem Arzt Alfred Ploetz in seinem Buch „Die Tüchtigkeit unserer Rasse und der Schutz der Schwachen“ verwendet. Der Veröffentlichungszeitraum verdeutlicht, dass es sich bei der Rassenhygiene und deren Ziele um kein plötzliches nationalsozialistisches Phänomen handelt. Anfänge der Rassenhygiene lassen sich bereits im 18. Jahrhundert finden, waren jedoch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nur von geringen Erfolg begleitet, erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden rassenhygienische Ideen auf der Basis des Sozialdarwinismus und der Lehre der natürlichen Auslese in breiteren Kreisen diskutiert, wobei sich die Diskussion nicht allein auf Deutschland beschränkte. Hierbei setzte sich die Eugenik ursprünglich die Aufartung, das heißt die Auslese gesunder, hochwertiger Erbanlagen, zum Ziel. Statt der Züchtung einer besonderen Rasse stand zunächst die Absicht der Entwicklung einer erbgesunden Menscheit im Vordergrund.
Erst mit der Machtergreifung Hitlers 1933 wurden die Ideen der Eugenik in einem vorher nie dagewesenen Umfang innerhalb der nationalsozialistischen Gesundheits- und Rassenpolitik umgesetzt und man begegnet einem Radikalisierungsprozess des rassenhygienischen Programms, wobei es zu einer Vermischung antisemitischen und rassistischen Gedankengutes kommt. Im Rahmen dieses Programmes setzte sich die Rassenhygiene zu Beginn mittels Sterilisation und Abtreibung bis hin zur systematische „Euthanasie“ im Sinne einer Vernichtung lebensunwerten Lebens durch und fand ihren vermeintlichen Höhepunkt im Holocaust an den europäischen Juden.

Inhalt:
1. Einleitung 4
2. Wider die Degeneration 4
2.1 Sterilisation und Ausgrenzung als rassenhygienische Maßnahmen 7
2.2 Radikalisierung der Rassenhygiene am Beispiel der Kindereuthanasie 8
3. Schlussbetrachtung 9
4. Literaturverzeichnis 11

Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2008

Druckseiten:

ca. 7


Ähnliche Bücher wie „Rassenhygiene im Nationalsozialismus“

Lies was, wieviel und wo immer Du möchtest!

Teste 30 Tage kostenlos
Netzsieger testet Skoobe