Massenstreik, Partei und Gewerkschaften

Rosa Luxemburg

Politik & Gesellschaft

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Buchbeschreibung zu „Massenstreik, Partei und Gewerkschaften“

Rosa Luxemburg begründete in ihrer Ende 1906 erschienenen Broschüre »Massenstreik, Partei und Gewerkschaften« ausführlich die besondere Bedeutung des Massenstreiks im proletarischen Klassenkampf. Dem Argument, die Gewerkschaften müßten erst genügend »Gefolgschaft« für einen Massenstreik organisieren, setzte sie – indem sie an den Zuwachs während des Sozialistengesetzes erinnerte – entgegen, daß eine breite Organisation gerade als ein Produkt des Kampfes entstehen kann. Stürmische politische Massenkämpfe könnten den befürchteten Untergang der Gewerkschaften umdrehen, hin zur Eröffnung »ungeahnter Perspektiven einer rapiden sprungweisen Erweiterung ihrer Machtsphäre«. Allerdings vertrat sie die Meinung, eine Aktion wie ein Massenstreik könne nicht generalstabsmäßig »auf Beschluß der höchsten Instanzen mit Plan und Umsicht« ausgeführt und auch nicht »mit dem Dirigentenstöckchen« gelenkt werden, sondern die Arbeiterbewegung müsse »sich die Waffen zu ihrer eigenen Befreiung schmieden«. Gisela Notz

Über Rosa Luxemburg

Rosa Luxemburg (* 5. März 1871 in Zamość (Königreich Polen); † 15. Januar 1919 in Berlin) war eine einflussreiche Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung, des Marxismus, Antimilitarismus und „proletarischen Internationalismus“.

Ab 1887 wirkte sie in der polnischen, ab 1898 auch in der deutschen Sozialdemokratie.

Dort bekämpfte sie von Beginn an Nationalismus, Opportunismus und Revisionismus. Sie trat für Massenstreiks als Mittel sozialpolitischer Veränderungen und zur Kriegsverhinderung ein.

(aus wikipedia.de)


Verlag:

Skoobe

Veröffentlicht:

1906

Druckseiten:

ca. 74


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