Mein fremdes Kind

Wo immer Du bist, was immer Du tust…

Hannelore Deinert

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Buchbeschreibung zu „Mein fremdes Kind“

Seit Jahren kommt Isolde immer im August nach Andalusien, in den Ort, wo ihre Tochter Mareike vor zehn Jahren tödlich verunglückte, sie wurde von einem scheuenden Esel in eine tiefe Schlucht geschleudert. Isoldes Mann Rudolf musste damals seine kleine Tochter identifizieren, er konnte es vor allem anhand der Sandalen und des Strohhutes, die man in der Nähe der kleinen, zerschundenen Leiche gefunden hat, Isolde selbst war dazu nicht in der Lage gewesen. Vielleicht lag es daran, dass sie nie an den Tod ihrer Tochter glauben konnte. Mareike war nicht tot, sie war präsent in den Seelen ihrer Eltern und bestimmte ihr Fühlen und Denken. Ihr Zimmer war seither unberührt, ihr Geburtstag wurde Jahr für Jahr gefeiert, sie ging in die Schule, später aufs Gymnasium und mit anderen Jugendlichen in die Diskos zum Tanzen. Auf dem Friedhof wurden lediglich ihr Name und ihr Geburtsdatum in den schlichten Grabstein gemeißelt. Als Isolde allmählich bereit ist, ihrer Tochter ein würdiges Andenken zu gewähren, kommt Mareike zurück, lebendig, fröhlich und blühend wie eh und je, an dem Ort, wo sie vor zehn Jahren starb, oder man dies angenommen hatte.

Über Hannelore Deinert

Die Autorin Hannelore Deinert wurde 1942 in Kelheim an der Donau geboren. Ihren Vater verlor sie an den Krieg. Nach acht Volksschuljahren besuchte sie ein hauswirtschaftliches Internat und lernte Näherin. 1960 heiratete sie und zog mit ihrem Mann nach München, wo sie drei Kindern das Leben schenkte. Nach einigen Wanderjahren betrieb die Familie in Münster bei Dieburg ein Spielwarengeschäft. Seit dem Ruhestand widmet sich Hannelore Deinert intensiv dem Schreiben. Sie absolvierte ein Literaturfern


Verlag:

neobooks

Veröffentlicht:

2017

Druckseiten:

ca. 27


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