Homo Deus

Eine Geschichte von Morgen

Yuval Noah Harari

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Beschreibung zu „Homo Deus“

In seinem Kultbuch Eine kurze Geschichte der Menschheit erklärte Yuval Noah Harari, wie unsere Spezies die Erde erobern konnte. In „Homo Deus“ stößt er vor in eine noch verborgene Welt: die Zukunft. Was wird mit uns und unserem Planeten passieren, wenn die neuen Technologien dem Menschen gottgleiche Fähigkeiten verleihen – schöpferische wie zerstörerische – und das Leben selbst auf eine völlig neue Stufe der Evolution heben? Wie wird es dem Homo Sapiens ergehen, wenn er einen technikverstärkten Homo Deus erschafft, der sich vom heutigen Menschen deutlicher unterscheidet als dieser vom Neandertaler? Was bleibt von uns und der modernen Religion des Humanismus, wenn wir Maschinen konstruieren, die alles besser können als wir? In unserer Gier nach Gesundheit, Glück und Macht könnten wir uns ganz allmählich so weit verändern, bis wir schließlich keine Menschen mehr sind.


Verlag:

C.H.Beck

Veröffentlicht:

2017

Druckseiten:

ca. 438

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


10 Kommentare zu „Homo Deus“

Resiaz – 19.07.2020
Pflichtlektüre für alle, die ängstlich in die Zukunft schauen

micazi – 14.08.2019
„Dieses Buch spürt den Ursprüngen unserer gegenwärtigen Konditionierung nach, um ihren Griff zu lockern und uns in die Lage zu versetzen, weit fantasievoller als bisher über unsere Zukunft nachzudenken.“ (Yuval Noah Harari) Das Buch hat mich nicht so überzeugt wie „Eine kurze Geschichte der Menschheit“, aber der Blick in die Zukunft ist halt auch deutlich schwieriger als der in die Vergangenheit. Doch Denkanstöße gibt es hier zuhauf. Man muss nicht alle Sichtweisen teilen, es gibt genügend Angriffspunkte gegen Hararis überpointierte Statements. Aber die Beschäftigung mit seinen Thesen ist auf jeden Fall lohnend.

Conny – 28.07.2019
Das Buch regt zum Nachdenken an. Es gibt keine Prognose darüber ab, wie sich die Zukunft entwickelt, sondern denkt aktuelle Entwicklungen aus der Hirnforschung und Computertechnik weiter und setzt diese Erkenntnisse in einen historischen Kontext, wie Sinn gestiftet wird. Der Sinn des Lebens wird nach Harari über Religionen gestiftet, wobei er unter Religion nicht nur die üblichen Verdächtigen wie zB Christentum sieht sondern auch den Kapitalismus, den Kommunismus und den Humanismus. Im Buch gibt es eine genaue Erklärung, wie er zu der Einschätzung kommt. Das Buch schließt mit drei Fragen, die mich sicher noch ein wenig beschäftigen werden - so wie es sich Harari wünscht: 1.Sind Organismen wirklich nur Algorithmen, und ist Leben wirklich nur Datenverarbeitung? 2.Was ist wertvoller – Intelligenz oder Bewusstsein? 3.Was wird aus unserer Gesellschaft, unserer Politik und unserem Alltagsleben, wenn nichtbewusste, aber hochintelligente Algorithmen uns besser kennen als wir uns selbst?

Oldie – 28.02.2019
bereits in die Jahre gekommen einige wichtige Erkenntnisee gewonnen...man lernt nie aus

anonym – 23.02.2019
Einmal mehr fünf Sterne für Yuval Noah Harari. Pflichtlektüre für die, welche wissen wollen, wo die Reise der Menschheit hingehen könnte. Noch können wir agieren - wie lange noch... ?

sonchen – 04.12.2018
wunderbare interessante Lektüre

Oliver – 30.11.2018
Christian – 19.09.2018
Purer Materialismus. Wer die Augen vor immateriellen Dingen verschließt, wird nach dem er das Buch gelesen hat, sich als ein Haufen aus Atomen empfinden, dass Daten/Algorithmen/Dna enthält. Dem Menschen wir sein eigner Wille, Persönlichkeit, Sinnhaftigkeit genommen. Wer sich nach dem Buch wie ein Stück Brot fühlt, dass keinen eigenen Willen hat, eine gespaltene Persönlichkeit hat, Depressiv ist, dass bald verschimmelt, braucht sich dann nicht wundern. Das Buch ist für Menschen zu empfehlen, die antriebslos werden wollen, Drogen nehmen wollen und sich am Ende ihr Leben nehmen wollen.

WG – 10.07.2018
Es enthält Vorstellungen und Ideen die den Menschen in seiner Einmaligkeit beschränken.

14joerg12 – 26.01.2018
Macht nachdenklich. Es lohnt...

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