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Beschreibung zu „Bevor der Kaffee kalt wird (Ungekürzte Lesung)“

Über Toshikazu Kawaguchi

Toshikazu Kawaguchi, geb. 1971 in Osaka, Japan, ist Produzent, Direktor und Dramatiker in der Theatergruppe Sonic Snail. Mit Before the coffee gets cold gewann er den Grand Prize am Suginami Drama Festival, wo es als Theaterstück aufgeführt wurde. Später ist sein literarisches Debüt international zum gefeierten Bestseller geworden. Inzwischen ist die ganze aus fünf Bänden bestehende Buchreihe über sechs Millionen Mal weltweit verkauft worden und hat eine riesige Anhängerschaft bei TikTok.

Gelesen von

Frederic Böhle

Verlag:

argon balance

Veröffentlicht:

2024

Länge:

5 Std. 38 Min.

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

Audiobook

Barrierefreiheitsinformationen

Keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

3 Kommentare zu „Bevor der Kaffee kalt wird (Ungekürzte Lesung)“

Bücherwurm – 24.07.2026
Sehr philosophisch und schön 🥰

Bevor der Kaffee kalt wird Titel und Autor Bevor der Kaffee kalt wird von Toshikazu Kawaguchi Bewertung: B− ⭐⭐⭐✩✩ Inhalt In einem unscheinbaren Kellercafé in Tokio ist etwas möglich, das eigentlich unmöglich sein dürfte: Gäste können in die Vergangenheit reisen. Allerdings gelten strenge Regeln. Sie dürfen den Platz nicht verlassen, die Vergangenheit nicht verändern und müssen zurückkehren, bevor ihr Kaffee kalt wird. In vier miteinander verbundenen Geschichten begegnen Menschen ihrer Vergangenheit, um Abschied zu nehmen, unausgesprochene Worte nachzuholen oder Frieden mit ihrem Leben zu schließen. Meine Meinung Die Grundidee dieses Romans hat mich sofort angesprochen. Ein Café, in dem Zeitreisen möglich sind, allerdings unter so strengen Regeln, dass nicht die Vergangenheit verändert wird, sondern die Menschen selbst, ist ein wunderbarer Einfall. Gerade die Botschaft, dass nicht jedes Problem gelöst werden kann, wohl aber die eigene Haltung dazu, hat mir sehr gefallen. Trotzdem blieb das Buch für mich hinter seinen Möglichkeiten zurück. Der größte Schwachpunkt ist der Schreibstil. Da der Roman ursprünglich als Theaterstück entstand, wirken viele Dialoge und Szenen sehr statisch. Hinzu kommt, dass die Regeln des Cafés immer wieder ausführlich erklärt werden. Diese ständigen Wiederholungen haben meinen Lesefluss deutlich gebremst. Ich vermute außerdem, dass ein Teil meiner Kritik auf die deutsche Übersetzung zurückgeht. Beim Lesen hatte ich mehrfach das Gefühl, dass sprachliche Feinheiten und kulturelle Nuancen des Japanischen nur schwer ins Deutsche übertragen werden konnten. Manche Formulierungen wirkten dadurch hölzern und distanziert. Emotional funktioniert der Roman dennoch. Einige Geschichten haben mich wirklich berührt und zeigen eindrucksvoll, wie wichtig Vergebung, Abschied und unausgesprochene Worte sein können. Insgesamt ein schönes, nachdenkliches Buch mit einer großartigen Idee, das mich sprachlich jedoch nicht vollständig überzeugen konnte. Bewertung: B− ⭐⭐⭐✩✩

die Wiederholungen haben mich gestört

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