Die Überwachungsmittel des Aufsichtsrates und ihre Bewertung. Eine Fallanalyse des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt BER

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Buchbeschreibung zu „Die Überwachungsmittel des Aufsichtsrates und ihre Bewertung. Eine Fallanalyse des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt BER“

Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich BWL - Recht, Note: 2,0, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Veranstaltung: Themenfeld Corporate Governance in Großunternehmen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt in Schönefeld, kurz BER, wird seit Jahren in den Medien und der Öffentlichkeit stark kritisiert. Die Nachrichten zum BER drehen sich insbesondere um die wiederholten Terminverschiebungen, den Vorwurf der Steuergeldverschwendung sowie die fehlerhafte Planung des im Bau befindlichen Flughafens. Das mediale, öffentliche und staatliche Interesse ist groß. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es sich um ein Vorhaben der öffentlichen Hand handelt und der Bau aus Steuereinnahmen finanziert wird.

Um die Ursache für die Kostensteigerungen und multiplen Terminverschiebungen zu ergründen, hat das Abgeordnetenhaus von Berlin einen Untersuchungsausschuss eingesetzt. Dieses Vorhaben wurde am 27. September 2012 beschlossen und fand sein Ende in der Fertigstellung eines Untersuchungsberichtes am 14. Juni 2016. Darüber hinaus hat sich bereits im Jahr 2015 der Landesrechnungshof Brandenburg mit der Ergründung der Fehlerquellen im Falle des BER befasst und eine umfassende Mitteilung an das Ministerium für Finanzen Brandenburg gemeldet.

Die Bedeutsamkeit der Aufklärung der Verantwortlichkeiten im Flughafenprojekt zeigt sich u.a. daran, dass mittels personal- sowie zeitintensiver Untersuchungen der beiden Länder Berlin und Brandenburg zwei umfangreiche Berichte entstanden sind, die zusammen über 1.000 Seiten umfassen. Es zeigt jedoch auch, dass der Fall BER ein komplexes Unterfangen ist. Vor allem wenn es darum geht, die Frage der Verantwortlichkeit zu ergründen.

Der Aufsichtsrat des BER ist als Kontrollorgan der Gesellschaft dazu verpflichtet, geeignete Überwachungsmaßnahmen durchzuführen. Aus diesem Grund untersucht der Untersuchungsausschuss auch die Arbeit des Aufsichtsrates und ergründet dessen Teilhabe an der Verantwortlichkeit für die Probleme des Bauvorhabens BER.

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, ob der Aufsichtsrat des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt die Geschäftsführung mithilfe des Zustimmungsvorbehaltes wirksam überwacht hat bzw. überwachen konnte.

Ziel dieser Arbeit ist es, anhand konkreter Sachverhalte aus dem o.g. Untersuchungsbericht, zu beurteilen, ob der Aufsichtsrat in der entsprechenden Situation das zu untersuchende Überwachungsinstrument wirksam angewendet hat oder ob das Instrument an sich nicht geeignet ist, eine wirksame Überwachung der Geschäftsführung zu gewährleisten.

Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2016

Druckseiten:

ca. 29


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