Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtig
Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter EinfĂĽhlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschĂĽtterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen. KinderglĂĽck und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kĂĽndet Mami.Sie wollten an diesem Abend feiern – unter sich und ohne Mädchen. Dazu hatten sie sich in einem Partykeller versammelt, den Familie Schuhmacher den jungen Männern zur VerfĂĽgung gestellt hatte. Schuhmachers selbst waren im Urlaub und hofften nur, daĂź ihr Sohn und seine Freunde nicht wie die Vandalen in ihrem gepflegten Eigenheim hausen wĂĽrden. Mit Bier- und Colakästen, PizÂzakartons, Kammkoteletts, Chips und Schlafsäcken rĂĽckten sie an, diese Burschen Anfang der Zwanzig, die ein groĂźes Mundwerk und groĂźe Ziele hatten. Arzt wollten sie werden oder Chemie studieren, die Reihen der Bundeswehr verstärken oder BrĂĽcken bauen. Auf jeden Fall wĂĽrde dieses Zusammensein das letzte sein, an dem sie noch alle teilnehmen konnten. Bald schon wĂĽrde jeder seinen eigenen Weg gehen mĂĽssen. Wer weiĂź, ob sie sich jemals wiedersahen. Diese Vermutung betrĂĽbte sie jedoch kaum. Die Neugier auf das Leben ĂĽberwog und die Vorstellung, eines Tages eigenes Geld zu verdienen und nicht mehr von den »Alten« abhängig zu sein, so wie es meist noch der Fall war. Sie saĂźen auf alten StĂĽhlen vor einfachen Tischen, vernichteten die Pizza und das gegrillte Fleisch im Handumdrehen, tranken Bier und Cola mit SchuĂź und hörten schrille Musik. Wo zu später Stunde plötzlich die vier Mädchen herkamen, wuĂźte man nicht genau. Vermutlich hatte jemand sie gebracht, der einen Abstecher zur nahegelegenen Disco gemacht hatte. Jedenfalls waren sie da und saĂźen bei den Jungen, als gehörten sie dazu. Und die, die am Anfang noch laut verkĂĽndet hatten, ohne »Weiber« wäre es viel schöner, waren die ersten, die sich heimlich und in weiblicher Begleitung verdrĂĽckten. »Man immer sachte, Kröhnchen«, rief noch jemand, als Christoph Krohn ein Mädel an die Hand nahm und mit ihm in einen anderen Kellerraum ging, dorthin, wo die Wäsche gewaschen wurde, und wo heute zwei alte Matratzen lagen. »Komm schon«