Sein Welpe. Ihr Geheimnis. Ihr Schicksal.

Eine paranormale Werwolf-Romance über verstoßene Gefährten und ein geheimes Kind


Talia Reyes

Mystery

1 Bewertung
1.0

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Beschreibung zu „Sein Welpe. Ihr Geheimnis. Ihr Schicksal.“

Verlag:

Ridgeway Publishing

Veröffentlicht:

2026

Druckseiten:

ca. 233

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

navigierbares Inhaltsverzeichnis

kurze Alternativtexte (z.B für Abbildungen) vorhanden

Sprachkennzeichnung vorhanden

1 Kommentar zu „Sein Welpe. Ihr Geheimnis. Ihr Schicksal.“

**Ein Stern – und das trotz exzellenter Sprache** Das Ärgerliche an diesem Buch ist: Es ist eigentlich richtig gut. Die Geschichte erfindet das Rad nicht neu, aber sie ist schön erzählt. Stilistisch ist der Roman teilweise exzellent, flüssig, atmosphärisch und erstaunlich sicher geschrieben. An manchen Stellen habe ich mich ernsthaft gefragt, warum diese Autorin so unbekannt ist, wenn sie derart gut schreiben kann. Und dann kommen die Brüche. Plötzlich wird aus Einzahl Mehrzahl. Aus fünf Jahren 15 Jahre. Keine gewaltigen Fehler – sondern genau diese kleinen Unstimmigkeiten, die sich irgendwann zu einem sehr deutlichen Eindruck verdichten: Hier wurde offenbar massiv mit KI gearbeitet, möglicherweise wurden ganze Passagen von ihr erzeugt, ohne das Ergebnis anschließend konsequent genug zu überprüfen. Dabei habe ich überhaupt nichts gegen KI beim Schreiben. Im Gegenteil. Ein Autor kann seine Geschichte mit einer KI diskutieren, Plotlöcher suchen, sich fünf Alternativen für eine festgefahrene Szene vorschlagen lassen, Schreibblockaden überwinden, das Manuskript korrigieren oder lektorieren lassen oder sich von der KI wie von einem sokratischen Tutor so lange Fragen stellen lassen, bis Figuren, Motive und Handlung wirklich funktionieren. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, KI dafür zu benutzen, genau das Buch besser zu machen, das man selbst schreiben und erzählen möchte. Aber genau deshalb erwarte ich bei einem Buch, das mit dieser zusätzlichen Hilfe entsteht, auch besondere Sorgfalt. Wer diese zusätzliche Power zur Verfügung hat, sollte nicht bei 80 Prozent aufhören. Und genau so fühlt sich dieser Roman leider an: als hätte jemand kurz vor der Ziellinie beschlossen, dass es schon gut genug sei. Dabei wäre mit einer einzigen gründlichen Überarbeitung vermutlich ein wirklich guter Roman daraus geworden. Stattdessen bleiben Fehler stehen, die einen immer wieder aus der Geschichte reißen und die bei sorgfältigem Lesen sofort hätten auffallen müssen. FEhler, die so offensichtlich sind, dass sie bereits bei einer ersten Korrekturleserunde aufgefallen wären. Das ist für mich das eigentlich Frustrierende: Nicht die KI zerstört diesen Roman. Der nachlässige Umgang mit ihr tut es. Man spürt, dass hier eine Geschichte erzählt werden sollte. Man sieht sogar, wie gut dieses Buch hätte sein können. Aber wenn ausgerechnet bei der letzten Qualitätskontrolle die notwendige Sorgfalt fehlt, verliert der Leser irgendwann das Vertrauen in den Text. Bei mir war genau an diesem Punkt Schluss. Deshalb trotz teilweise exzellenter Sprache nur ein Stern.

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