Bianka dachte eigentlich, sie hätte langsam verstanden, wie ihr Leben funktioniert. Ein Irrtum, wie sich herausstellt. Nach einem Jahr voller Veränderungen ist sie frei, schreibt ein neues Buch und ve
Bianka dachte eigentlich, sie hätte langsam verstanden, wie ihr Leben funktioniert. Ein Irrtum, wie sich herausstellt. Nach einem Jahr voller Veränderungen ist sie frei, schreibt ein neues Buch und versucht, aus ihrer Idee eines Hauses für Frauen endlich ein reales Projekt zu machen. Doch ausgerechnet das Dorf, in dem sie lebt, hält davon wenig. Gerüchte machen die Runde, Moral wird plötzlich zur öffentlichen Angelegenheit und aus skeptischen Blicken wird offener Widerstand. Während Bianka versucht, sich weder einschüchtern noch in eine passende Schublade stecken zu lassen, gerät auch ihr privates Gefüge ordentlich ins Wanken. Jo stürzt sich in eine neue Liebe, Carmen muss nach einem Unfall ihr Leben neu betrachten und zwischen Freundschaft, Begehren, alten Verletzungen und neuen Möglichkeiten stellt sich immer wieder dieselbe Frage: Wie wollen wir eigentlich lieben und leben, wenn wir aufhören, uns nach den Erwartungen anderer zu richten? Dazu kommen eine eigenwillige Dorfgemeinschaft, eine Kräuterfrau, Aberglaube, ein Hauch Blutmagie und die beruhigende Erkenntnis, dass Vernunft ohnehin maßlos überschätzt wird. „Schätzchen, sag einfach … JA!“ ist ein Gegenwartsroman über Frauen, Freundschaft, queere Liebe, Selbstbestimmung und den Mut, das eigene Leben noch einmal anders zu denken. Warm, manchmal bissig und mit schwarzem Humor erzählt Anik Kina von Menschen, die nicht perfekt sein wollen und trotzdem – oder gerade deshalb – füreinander einstehen. Für Leserinnen und Leser, die Geschichten über unkonventionelle Beziehungen, starke Frauenfiguren und gesellschaftliche Reibung mögen und dabei keine Lust auf Pathos haben. Der Roman ist die Fortsetzung von „Schätzchen, sag einfach … NEIN!“, kann jedoch auch unabhängig gelesen werden.