Matthias Pecher

Matthias Pecher ist Autor der autobiografischen Buchreihe „Die Welt, die mir mein Leben nahm“. Darin erzählt er seine Lebensgeschichte chronologisch – von Kindheit, Familie, Liebe und beruflichen Aufbrüchen bis zu einer immer komplexer werdenden Krankheitsgeschichte.

Was mit wiederkehrenden Entzündungen und ersten körperlichen Warnzeichen beginnt, erhält später Namen: Akne inversa (Hidradenitis suppurativa), Morbus Crohn, chronische Schmerzen und schwere Erkrankungen der Wirbelsäule verändern seinen Alltag zunehmend. Hinzu kommen eine HIV-Diagnose und ein folgenreicher Abschnitt unter immunsuppressiver Behandlung. Nach der späteren HIV-Diagnose räumten die behandelnden Ärztinnen ein, dass vor Beginn der Therapie eine entsprechende Abklärung hätte erfolgen müssen.

Die gesundheitliche Entwicklung führt schließlich zu Schwerbehinderung und Pflegebedürftigkeit. Pecher erzählt diese Geschichte jedoch nicht als medizinische Diagnoseliste, sondern aus der Perspektive des Menschen dahinter: direkt, persönlich, selbstironisch und mit dem Humor, der ihn auch durch schwierige Lebensphasen begleitet.

Seine Bücher verbinden autobiografische Lebensgeschichte mit persönlichen Erfahrungen zu Akne inversa, Morbus Crohn, HIV, chronischer Erkrankung, Behinderung, Pflegebedürftigkeit und medizinischen Fehlentscheidungen. Dabei erscheint jedes Ereignis dort, wo es in seinem Leben tatsächlich passiert.

Im Mittelpunkt stehen nicht nur Diagnosen, sondern die Frage, was Krankheit mit Beziehungen, Arbeit, Selbstbild, Zukunftsplänen und Alltag macht. So entsteht Band für Band das Porträt eines Lebens zwischen Nähe, Verlust, Neubeginn, Krankheit und der Fähigkeit, trotz allem weiterzumachen.

1 Buch von Matthias Pecher

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