Florence Marryats „Die Geisterwelt“ ist die eigenständige Fortsetzung ihres bekannten Werkes „Es gibt keinen Tod“ und gehört zu den bemerkenswerten historischen Zeugnissen des viktorianischen Spiritua
Florence Marryats „Die Geisterwelt“ ist die eigenständige Fortsetzung ihres bekannten Werkes „Es gibt keinen Tod“ und gehört zu den bemerkenswerten historischen Zeugnissen des viktorianischen Spiritualismus. Marryat berichtet von Medien, Séancen, automatischem Schreiben, spiritistischen Gesellschaften und persönlichen Erfahrungen mit vermeintlichen Jenseitsphänomenen. Zugleich beschäftigt sie sich mit der Frage, wie Spiritismus, Religion, Zweifel und persönliche Erfahrung miteinander vereinbar sein könnten. Zu den behandelten Themen gehören unter anderem die Furcht vor dem Tod, Spiritismus und Bibel, die Ansichten zeitgenössischer Schriftsteller und Dichter, die richtige Annäherung an den Spiritismus, Botschaften von Geistern, spiritistische Korrespondenz sowie zahlreiche persönliche Séance-Erfahrungen. Florence Marryat war eine der profiliertesten spiritistischen Autorinnen der viktorianischen Zeit. Ihre Schriften verbinden persönliche Erlebnisse mit den großen Debatten ihrer Epoche über Tod, Jenseits, Glauben und vermeintlich übersinnliche Phänomene. Die vorliegende Ausgabe macht die historische deutsche Übersetzung von 1895 wieder zugänglich. Sie wurde vollständig neu gesetzt und innerhalb der Edition „Okkultistische Bibliothek“ neu herausgegeben. Ein faszinierendes Zeitdokument für Leserinnen und Leser, die sich für Spiritismus, Mediumschaft, Séancen, Jenseitsvorstellungen und die Geschichte des Okkultismus interessieren. Hinweis: Das Werk gibt persönliche Erfahrungen, Vorstellungen und Deutungen seiner Entstehungszeit wieder und ist als historisches Zeitdokument zu lesen.