Mary Barton

Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung


Elizabeth Gaskell

2 Bewertungen
3.5

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Beschreibung zu „Mary Barton“

Über Elizabeth Gaskell

Elizabeth Gaskell (1810 - 1865) war eine englische Schriftstellerin der Viktorianischen Ära. Sie schrieb fünf Romane, eine Reihe von Kurzgeschichten und eine Biografie ihrer Freundin Charlotte Brontë. Während sie mit ihren Romanen in erster Linie zur Lösung sozialer Probleme beitragen wollte, dienen einige ihrer Kurzgeschichten hauptsächlich der Unterhaltung des Lesers. In Großbritannien erfreuen sich ihre Werke nach wie vor großer Beliebtheit, und einige davon wurden von der BBC verfilmt.

Verlag:

Neu übersetzt Verlag

Veröffentlicht:

2025

Druckseiten:

ca. 479

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

Produkt vom BFSG ausgenommen: Hersteller ist Kleinstunternehmen

1 Kommentar zu „Mary Barton“

Die englische Schriftstellerin Elisabeth Gaskell schrieb mit diesem Roman ihr Debüt. Die Geschichte spielt in Manchester und beschreibt die elenden Lebensverhältnisse der Fabrikarbeiter im Frühkapitalismus. Nun war Gaskell keine frühe Sozialistin, sondern die Frau eines Pfarrers, was dem Buch einen pastoralen Ton gibt, aber das ist zunächst kein Problem. Der Roman konzentriert sich Anfangs auf die kompromisslose Schilderung der erschreckenden Armut der Arbeiterfamilien. Der ohnehin geringe Lohn fällt weg, wenn man die Arbeit verliert und keine Arbeit heißt kein Geld, heißt nichts für Miete und Essen zu haben. Problematisch wird es im Verlauf des Romans, wenn der Protagonist Barton sich der Gewerkschaft anschließt und in der Folge negativ beschrieben wird. Schließlich geschieht ein Mord an einem Angehörigen der Oberschicht... Trotz interessantem Hintergrund überzeugt der Roman nicht. Die titelgebende Hauptfigur Mary Barton ist eine erstaunlich naive junge Frau, die allen ernstes glaubt, dass der reiche Fabrikantensohn es ehrlich meint mit seinem Flirt. Des weiteren stört mich die christliche Haltung der Autorin, die an den Verhältnissen nicht wirklich etwas ändern will und mehr auf Versöhnung aus ist. Außerdem wird der Lesefluss durch die furchtbare Übersetzung gestört. Leider wurde hier kein Geld in ein vernünftiges Lektorat investiert. Insgesamt ist der Roman zu verstaubt für meinen Geschmack.

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