Dr. Brunner bewohnt mit seiner geliebten Frau Ulrike und einem Jagdhund namens Lump ein typisches Schwarzwaldhaus, in dem er auch seine Praxis betreibt. Ein Arzt fĂŒr Leib und Seele.Die Serie zeich
Dr. Brunner bewohnt mit seiner geliebten Frau Ulrike und einem Jagdhund namens Lump ein typisches Schwarzwaldhaus, in dem er auch seine Praxis betreibt. Ein Arzt fĂŒr Leib und Seele.Die Serie zeichnet sich gegenĂŒber dem VorgĂ€nger durch ein völlig neues Konzept aus. Es wird noch gröĂerer Wert auf Romantik, Spannung und sich weiterdichtende, zum Leben erwachende Romanfiguren, Charaktere und Typen gelegt.Eines darf verraten werden: Betörend schöne Frauen machen dem attraktiven Landdoktor schon bald den Hof. Und eine wirkliche Romanze beginnt...»GrĂŒĂ dich, Karolin, wie geht es deiner GroĂmutter?« Traudel kam aus der BĂ€ckerei Höfner und sprach die junge Frau an, die mit einem Stoffballen unter dem Arm ihren Weg kreuzte. Sie trug rote Jeans und einen weiĂen Pullover, hatte blondes langes Haar und braune Augen.»Hallo, Traudel«, entgegnete Karolin Birkner und blieb stehen. »Ich weiĂ ehrlich gesagt nicht so genau, wie es ihr geht. Ich denke, es gefĂ€llt ihr nicht so recht in der Seniorenresidenz«, seufzte sie.»Hast du Zeit fĂŒr einen Kaffee? Dann können wir darĂŒber reden«, schlug Traudel vor, die schon lange mit Ottilie, Karolins GroĂmutter, befreundet war.»Das ist eine gute Idee, ich könnte einen guten Rat gebrauchen«, erklĂ€rte sich Karolin sofort einverstanden.»Komm, da wird gerade ein Tisch frei.« Traudel steuerte einen der kleinen runden Tische an, die zum CafĂ© Höfner gehörten und unter dem ausladenden Laubdach der alten Kastanie standen. »Zwei Kaffee, Ursel!«, rief sie der Ă€lteren Frau zu, die in einem honigfarbenen Dirndl die GĂ€ste im CafĂ© bediente.»Kommt!«, antwortete Ursel, die mit einem Tablett voller benutzter Tassen ins Haus huschte.»Mei, der ist aber schön«, stellte Traudel fest, als sie auf den Stoffballen schaute, den Karolin auf einen Stuhl legte. Der seidige Stoff schillerte in den Farben des Regenbogens, die an einigen Stellen ineinanderliefen, woraus sich andere leuchtende Farben ergaben.»Ich war gerade im Rathaus bei BĂŒrgermeister Talhuber. Der Gemeinderat hat beschlossen, die StĂŒhle in den BĂŒros und den Wartebereichen farbenfreudiger zu gestalten. Frau Talhuber hat es ĂŒbernommen, den Stoff auszusuchen. Fröhlich, bunt, mit dem GefĂŒhl echter Lebensfreude, das waren