In pÀdagogischen Debatten ist die Rede von Strafen, Sanktionen und Grenzen eher verpönt, bisweilen sogar tabuisiert. Dabei gehören insbesondere im Bereich der stationÀren Kinder-, Jugend- und Behinder
In pĂ€dagogischen Debatten ist die Rede von Strafen, Sanktionen und Grenzen eher verpönt, bisweilen sogar tabuisiert. Dabei gehören insbesondere im Bereich der stationĂ€ren Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe Grenzsetzung und Strafe fĂŒr Praktikerinnen und Praktiker zum Alltag. Das Buch stellt den aktuellen Diskurs ĂŒber Strafe, Grenzen und Erziehung in diesen Handlungsfeldern exemplarisch dar und gibt Einblicke in konkrete Sanktionspraxen sowie ihre Ambivalenzen. Aus den unterschiedlichen Perspektiven der Sozialen Arbeit und SonderpĂ€dagogik heraus werden AnsĂ€tze aufgegriffen und weiterentwickelt, wie mit Grenzen, Grenzsetzungen und Strafe in der Praxis reflektiert und professionell umgegangen werden kann. "Das Buch stellt einen wichtigen (Wieder-)Einstieg in die gemeinsame Arbeit zweier pĂ€dagogischer Teildisziplinen zum einen sowie ein gern gemiedenes Thema, Strafe, zum anderen dar [...] - und damit wird hier ein ausgesprochen wichtiger Beitrag zur Diskussion in den Erziehungswissenschaften vorgelegt, als InitialzĂŒnder fĂŒr weitere Schritte auf diesem Weg." Rezension von Prof. Dr. Roland Stein (Uni WĂŒrzburg), erschienen in "SonderpĂ€dagogische Förderung heute" (Heft 1/2021, S. 106)