Ein Bier zum Feierabend. Ein Wein zum Essen. Ein Joint – und plötzlich steht der Charakter zur Debatte. Warum gilt der eine Rausch als Genusskultur, während der andere Misstrauen auslöst? Wer prägt di
Ein Bier zum Feierabend. Ein Wein zum Essen. Ein Joint – und plötzlich steht der Charakter zur Debatte. Warum gilt der eine Rausch als Genusskultur, während der andere Misstrauen auslöst? Wer prägt diese Urteile? Und wer verdient daran? Midge Teepe, Musiker und Audio Engineer, hinterfragt die gesellschaftlichen Maßstäbe für Alkohol, Nikotin, Zucker und Cannabis. Persönliche Erfahrungen aus Musik und Alltag treffen auf wissenschaftliche Quellen und einen kritischen Blick auf Werbung, Medien und politische Entscheidungen. Es geht um Abhängigkeit und gesundheitliche Risiken, um medizinische Versorgung und die Teillegalisierung von Cannabis. Aber auch um wirtschaftliche Macht: Welche Interessen bestimmen, was beworben, verkauft oder verboten wird? Wann schützt der Staat – und wann traut er Erwachsenen zu wenig zu? Dieses persönliche Manifest bezieht Position für einen kontrollierten Zugang zu Cannabis, nachvollziehbare Qualitätsstandards und Aufklärung, die Menschen zu eigenen Entscheidungen befähigt. Es lädt dazu ein, vertraute Urteile zu überprüfen und auch den Antworten des Autors zu widersprechen. Denn die vertraute Flasche verdient dieselben kritischen Fragen wie die fremde Blüte.