Ein Leben lang waren sie beste Freunde, haben nÀchtelang diskutiert und gelacht, gegessen und getrunken. Doch als Konrad stirbt und sein Freund dessen leere Wohnung in Rom betritt, wird ihm nach und n
Ein Leben lang waren sie beste Freunde, haben nĂ€chtelang diskutiert und gelacht, gegessen und getrunken. Doch als Konrad stirbt und sein Freund dessen leere Wohnung in Rom betritt, wird ihm nach und nach bewusst, wie fremd und undurchdringlich ihm Konrad ĂŒber all die Jahre hinweg geblieben ist, wie streng er die Geheimnisse seines Lebens gehĂŒtet hat. In der zweiten ErzĂ€hlung dieses Bandes schildert Joseph Zoderer die Beziehung zweier BrĂŒder: Nach einem Leben auf Distanz kommen sie sich im Alter wieder nĂ€her, suchen die Vergangenheit nach geteilten Erinnerungen ab und spĂŒren dem nach, was sie voneinander trennt. In beiden Geschichten erweist sich Zoderer als ein begnadeter ErzĂ€hler, der wie kaum ein anderer den Zauber des Unscheinbaren erwecken kann. Sensibel und mit feinem Strich zeichnet er in diesem Buch die PortrĂ€ts von vier MĂ€nnern und erzĂ€hlt vom reifen Blick des Alters, von Vertrautheit und Distanz, und von der Kraft der Freundschaft.