Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht.D
Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht.Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird.Der Konzertsaal war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Das Züricher Publikum hatte sich aus doppeltem Anlass um die teuren Karten gerissen. Zum einen, weil die weltbekannte Pianistin Renata Orsoni spielte. Das war an und für sich schon ein Ereignis, das musikbegeisterte Menschen magisch anlockte. Doch die festliche Veranstaltung sollte auch einem wohltätigen Zweck dienen. Die Bürger der Stadt und des gesamten Kantons waren aufgerufen, sich durch den Kauf einer Karte am Neubau eines Kinderheims zu beteiligen. Begleitet vom großen Orchester, spielte Renata Orsoni nun als letztes Stück Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 in C-Dur. Gebannt lauschten die Menschen, bis der letzte Akkord verhallte. Dann setzte jubelnder Beifall ein. Blumen wurden der begnadeten Künstlerin überreicht, Bravorufe ertönten. Renata Orsoni musste schließlich den letzten Satz wiederholen, als Zugabe und Dank an ihr Publikum. Ein Abgesandter der Stadtverwaltung bat schließlich um Ruhe. Er teilte mit, dass der Reinerlös dieses unvergesslichen Abends den zehn Kindern in der Villa der Mama Elisa zugutekommen solle. Schon am nächsten Morgen wollte Renata Orsoni dem Haus im Gebirge einen Besuch abstatten, um sich persönlich davon zu überzeugen, dass ein Neubau dringend nötig sei. Dieser werde dann bis zu fünfzig Kindern als neue Heimstatt dienen. Der Sprecher der Stadt forderte die Gäste auf, weiterhin durch Spenden zu dem guten Werk beizutragen und auch im Bekanntenkreis dafür zu werben. Renata Orsoni stand schön und lächelnd neben ihm. Sie hatte gern auf ihr Honorar verzichtet. Im Künstlerzimmer wartete wie gewohnt Tim Fernow auf sie.