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Beschreibung zu „Der Ruf der Kalahari“

Über Patricia Mennen

Patricia Mennens große Leidenschaft ist das Kennenlernen von Menschen ursprünglicher Kulturen. Wann immer es geht, macht sie sich auf und versucht, einen authentischen Einblick in fremde Lebenswelten zu gewinnen. Ihre Eindrücke und Erlebnisse verarbeitet sie in ihren Büchern. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern abwechselnd in der Nähe des Bodensees und der Provence.

Verlag:

Blanvalet Taschenbuch Verlag

Veröffentlicht:

2010

Druckseiten:

ca. 404

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

13 Kommentare zu „Der Ruf der Kalahari“

packend, gefühlvoll und opulent Man hat beim Lesen das Gefühl, selber mitten in der Kalahari zu stehen...ergreifend und mitreizend,

Ein sehr spannender Roman; ergreifend und einfūhlsam geschrieben.

Ein schönes Buch mit vielen Informationen , sehr zu empfehlen

Herz , Schmerz usw..

Unglaublich spannend. Ich möchte das Land sehen, das in meiner Phantasie real wurde

Snowbilicat – 08.05.2021
Die Story ist unheimlich dicht, manchmal absolut viel reingepackt. Aber gut recherchiert und geschrieben, spannend und flüssig. Absolute Leseempfehlung!

sehr mitreißend, interessant und ergreifend. Man fühlt mit und kann nachempfinden, was die Protagonistin in Berlin und Afrika um 1900 empfunden hat

Inge Suffa – 19.06.2021
Ich finde die Geschichte toll man kann soviel lernen und verstehen einfach toll für mich .Andere sehen es vielleicht anderst

absolut toll und spannend zu lesen. Man fiebert mit der Jella mit, hat Angst um sie und freut sich über den guten Ausgang der Geschichte.

Der Roman verbindet zunächst geschickt ein Zeitbild des Berlins des beginnenden 20. Jahrhunderts mit der Kolonialzeit im damaligen "Deutsch-Südwest". Das Bindeglied ist Jella, die gerade als Jahrgangsbeste ihr Abitur gemacht hat, was im deutschen Kaiserreich bemerkenswert und ein Zeichen für ihre besondere Intelligenz wie auch für ihr Selbstbewusstsein und ihre Zielstrebigkeit ist. Das erwünschte Medizinstudium bleibt ihr dennoch verwehrt. Der renommierte Mediziner Robert Koch nimmt sie jedoch unter seine Fittiche und ermöglicht ihr eine Ausbildung zur Krankenschwester wie auch die Teilnahme an seinen Vorlesungen. Nach der Lossagung vom herrischen und intriganten Großvater lebt sie mit ihrer Mutter in ärmlichsten Verhältnissen. Ihren Vater hat sie nach dessen Auswanderung nach Afrika nie kennengelernt. Nach dem Tod ihrer Mutter nimmt sie der bekannte Zeichner Heinrich Zille in seine Familie auf und ermöglicht ihr die Überfahrt nach Afrika, wo Jella sich auf die Suche nach ihrem Vater begibt. Von hier ab spielt das Buch in "Deutsch-Südwest". Der Autorin gelingt es zunächst sehr einfühlsam und mit viel Sympathie für die einheimische Bevölkerung die Problematik der Kolonialisierung darzustellen. Das ist das Hauptverdienst des Buchs. Abstriche in der Bewertung mache ich aber aus zwei Gründen. Da ist zum einen der Versuch, die afrikanische Mystik in die Handlung einzubauen. Mein rationaler Hintergrund tut sich schwer damit, z.B. die "Seelenverwandtschaft" zwischen Jella und der Buschfrau Nashemi nachzuvollziehen, die die Handlung in der Endphase des Buchs entscheidend beeinflusst. Apropos Endphase: Hier werden doch allzu viel Zufälle miteinander kombiniert, um das gewünschte Ende zu erzwingen.

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