Liebes Leben

14 Erzählungen

Alice Munro

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Buchbeschreibung zu „Liebes Leben“

Das neue Buch der Nobelpreisträgerin Alice Munro!

Niemand erzählt eindringlicher davon, wie es wäre, ein neues Leben zu beginnen, als die große kanadische Autorin Alice Munro.
»Dir diesen Brief schreiben ist wie einen Zettel in eine Flasche stecken und hoffen, er wird Japan erreichen«, schreibt Greta in der ersten Erzählung und schickt diese Zeilen an Harris, den Zeitungsreporter, der sie nach einer Party fast geküsst hätte. Aber eben nur fast.
Auf wenigen Seiten kondensiert Alice Munro die geheimen Träume ihrer Figuren. Vierzehn neue brillante Erzählungen, die mit einem furiosen Finale enden: vier Geschichten, in denen sie so persönlich wie nie (»die ersten und die letzten Dinge, die ich über mein Leben zu sagen habe«) von sich selbst erzählt.

Über Alice Munro

Alice Munro ist bekannt für ihre zahlreichen Kurzgeschichten, für die sie 2013 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Die Kanadierin schreibt aus pragmatischen Gründen Kurzgeschichten: für Romane fehlt ihr die Zeit.

Alice Ann Munro wurde am 10.07.1931 in Wingham in Ontario/Kanada geboren. Bereits als Jugendliche begann sie zu schreiben. Später studierte sie Englisch an der University of Western Ontario und veröffentlichte ihre erste Kurzgeschichte, The Dimensions of a Shadow, bereits 1950 als Studentin. Ihr erste Kurzgeschichtensammlung mit dem Titel Dance of the Happy Shades erschien 1968. Die deutsche Übersetzung wurde 2010 unter dem Titel Tanz der seligen Geister veröffentlicht.
Munro schrieb für verschiedene Zeitschriften, Journale und den Rundfunk und war ab 1972 Writer in Residence an der University of Western Ontario. Diese Position hatte sie später auch an der University of British Columbia sowie der University of Queensland inne. Insgesamt hat Munro mehr als 150 Kurzgeschichten geschrieben, die in 14 Sammlungen veröffentlicht wurden.
2013 wurde Alice Munro mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet und ist damit die insgesamt 13. Frau, die diese Auszeichnung erhalten hat. Das Nobelkomitee begründete den Preis mit Munros Position als “Meisterin der zeitgenössischen Kurzgeschichte”. Abgesehen von einem einzigen Roman schreibt sie ausschließlich Kurzgeschichten. Munro selbst sieht in der Auszeichnung eine Chance sowohl für das Genre der Kurzgeschichte als auch für die kanadische Literatur. Neben dem Nobelpreis erhielt sie 2009 den Man-Booker-Preis für internationale Literatur sowie weitere Auszeichnungen.
Alice Munros Geschichten handeln oft vom Leben in der Kleinstadt mit all seinen Konflikten. Weitere Themen sind die Fehlbarkeit des Gedächtnisses sowie existentielle Fragen, die die Autorin mit viel Feingefühl beleuchtet. Aufgrund ihres Schreibstils wird sie häufig mit dem russischen Schriftsteller Anton Tschechow verglichen.
Von 1951 bis 1972 war Munro mit James Munro verheiratet. Das Paar bekam drei Töchter, von denen eine kurz nach der Geburt verstarb. Die Familie lebte in Victoria, Vancouver Island, wo die Munros eine Buchhandlung führten. Nach der Scheidung von James heiratete Alice 1976 ihren zweiten Mann, Gerald Fremlin, mit dem sie bis zu seinem Tod 2013 verheiratet war.
Im Jahr ihrer Nobelpreisauszeichnung kündigte Munro an, nicht weiter schreiben zu wollen. Die Autorin lebt heute in Clinton, Ontario.

Werkauswahl:

Kurzgeschichtensammlungen:

Wozu wollen Sie das wissen? (2008)
Tanz der seligen Geister (2010)
Was ich Dir schon immer sagen wollte (2012)

Roman:
Kleine Aussichten (1983)


Verlag:

FISCHER E-Books

Veröffentlicht:

2013

Druckseiten:

ca. 258


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