In Zeiten des abnehmenden Lichts

Roman einer Familie


Eugen Ruge

Familienromane Romane Deutschland, Österreich & Schweiz

211 Bewertungen
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Beschreibung zu „In Zeiten des abnehmenden Lichts“

Über Eugen Ruge

Eugen Ruge wurde 1954 in Soswa (Ural) geboren. Der diplomierte Mathematiker begann seine schriftstellerische Laufbahn mit Theaterstücken und Hörspielen. Für «In Zeiten des abnehmenden Lichts» wurde er unter anderem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Seitdem erschienen die Bände «Theaterstücke» und «Annäherung», die Romane «Cabo de Gata», «Follower» und zuletzt «Metropol».

Verlag:

Rowohlt E-Book

Veröffentlicht:

2011

Druckseiten:

ca. 303

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1

navigierbares Inhaltsverzeichnis

logische Lesereihenfolge eingehalten

Barrierefreiheitsrisiko

Keine bekannten Gefahren oder Warnhinweise

12 Kommentare zu „In Zeiten des abnehmenden Lichts“

MagicEye – 27.06.2018
Zum Inhalt des Buches kann ich wenig sagen. Ich hab nach ca. 40-50 Seiten aufgehört zu lesen. Es ist schwer, den Dialogen zu folgen, da sie nicht in Anführungszeichen gesetzt sind. Schade um das Buch, aber so ist es mir viel zu mühsam, es zu lesen!

Winfried – 09.02.2013
Ist das wirklich dieselbe Zeit, in der ich lebe? Eine manchmal beklemmende Atmosphäre, die der Autor entstehen lässt. Lesenswert auch für Nostalgiker, die den alten Zeiten nachtrauern.

Nicht einfach, aber gut Humorvoll geschrieben und fein beobachtet. Die Geschichte einer Familie über vier Generationen, vor dem Hintergrund von Nachkriegsdeutschland, DDR und Wende. Dabei steht aus meiner Sicht nicht so sehr die politische Geschichte im Vordergrund, sondern das Erleben der beteiligten Personen, die üblichen Spannungen zwischen Eltern und Kindern samt Schwiegerkindern sowie zwischen Eheleuten. Was das Lesen zugleich anspruchsvoll, aber auch interessant macht, ist, dass die Handlung zwischen verschiedenen, bestimmten Zeitpunkten hin und her springt und diese Ereignisse immer wieder aus der Sicht einer anderen Person geschildert werden. Die große Linie ist dabei, dass jeder Protagonist kein oder nur wenig Verständnis für die anderen hat und man als Leser dadurch erst nach und nach den Blick für das "große Ganze" bekommt. Wenn ich das Buch noch einmal lesen sollte, würde ich mir einen Stammbaum aufzeichen zum Danebenlegen und wahrscheinlich auch noch einen Zeitstrahl mit den wichtigsten Ereignissen. Wegen der Sprünge in Zeit und Perspektive sollte man keine langen Lesepausen machen. Was mir bleibt aus dem Buch: Mir bewusst zu machen, dass alle meine Mitmenschen ihre eigenen Erinnerungen, Erfahrungen und Ansichten haben und deshalb so sind, wie sie sind.

Ja, er kennt diese Zeit welche er beschreibt. Jedoch geht es nicht nur um eine Beschreibung des Lebenswegs dreier Generationen ... Diese Familiengeschichte zeigt auch, wie es um unser scheinbar ganz privates Miteinander steht, was unsere Entscheidungen bewirken über unser eigenes Leben hinaus.

HJSchaible – 27.09.2022
fällt gegen „Metropol“ stark ab, manchmal zuviel Küche und Alltag, wofür sich die ausführlichen Beschreibungen nicht lohnen. Enttäuscht über die oft fehlende Spannung im Vergleich zu „Metropol“, der politische Hintergrund wirkt aufgesetzt und antiquiert. Hab mir mehr versprochen. So interessant sind dann der Sozialismus und Sowjetunion nun wirklich nicht mehr. Sorry.

lisaweta – 12.08.2020
Schonungslos, symbolhaft, korrekt.... Ruge erklärt wie es war, am Schicksal Einzelner und im Gesamten

Unappetitlicher Anfang, auf den Rest verzichtete ich gerne... Wieder einmal zeigte sich, dass "ausgezeichnete" Bücher nur den Auszeichnern gefallen. Manirierter Ausdruck und von Thema her uninteressant.

Meisterlich komponiert, lebendig, warm und humorvoll.

Ein hervorragendes Buch. Es scheint eher was für geübte Leser zu sein? Der Autor versteht es, die Sichtweisen der Ereignisse von allen Protagonisten so darzustellen, dass die jeweiligen Denkweisen und somit auch deren Charaktere erlebbar werden. Jede freie Minute habe ich mit dem Lesen dieses Buches verbracht.

Fan es eher langweilig; ist eher eine Erzählung ohne Story.

Ich liebe es

Vier Generationen meisterhaft je aus ihrer eigenen Sicht gezeichnet. Interessant, wie die Umstände jeden anders prägen. Und was kommt, wenn das Licht im Leben abnimmt.

Lesen. Hören. Bücher erleben.

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