Leere Herzen

Roman

Juli Zeh

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Beschreibung zu „Leere Herzen“

Sie sind desillusioniert und pragmatisch, und wohl gerade deshalb haben sie sich ‎erfolgreich in der Gesellschaft eingerichtet: Britta Söldner und ihr Geschäftspartner Babak Hamwi. Sie haben sich damit abgefunden, wie die Welt beschaffen ist, und wollen nicht länger verantwortlich sein für das, was schief läuft. Stattdessen haben sie gemeinsam eine kleine Firma aufgezogen, "Die Brücke", die sie beide reich gemacht hat. Was genau hinter der "Brücke" steckt, weiß glücklicherweise niemand so genau. Denn hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod.

Als die "Brücke " unliebsame Konkurrenz zu bekommen droht, setzt Britta alles daran, die unbekannten Trittbrettfahrer auszuschalten. Doch sie hat ihre Gegner unterschätzt. Bald sind nicht nur Brittas und Babaks Firma, sondern auch beider Leben in Gefahr...

"Leere Herzen" ist ein provokanter, packender und brandaktueller Politthriller aus einem Deutschland der nahen Zukunft. Es ist ein Lehrstück über die Grundlagen und die Gefährdungen der Demokratie. Und es ist zugleich ein verstörender‎ Psychothriller über eine Generation, die im Herzen leer und ohne Glauben und Überzeugungen ist.

Über Juli Zeh

Juli Zeh wurde in Bonn geboren. Sie studierte Jura und Literatur. Alleine ihr erster Roman „Adler und Engel“ ist in 29 Sprachen übersetzt worden. 2009 ist ihr Roman „Corpus delicti“ erschienen.

Mehr Informationen über die Autorin im Internet: www.schoeffling.de

Bei dotbooks erschienen Juli Zehs Kurzgeschichten „Die geschenkte Stunde" und „Feindliches Grün".


Verlag:

Luchterhand Literaturverlag

Veröffentlicht:

2017

Druckseiten:

ca. 197

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


10 Kommentare zu „Leere Herzen“

Lieselotte – 06.09.2020
Düsteres, aber realistisches Zukunftsszenario. Sehr lesenswert!

micazi – 28.02.2021
Regula Freyer von der AfD-ähnlichen BBB ist Bundeskanzlerin, ca. ein Jahrzehnt, nachdem Angela Merkel abgewählt wurde. Die Brücke, eine getarnte Selbstmörderattentate-Organisation, verdient an der Vermittlung von suizidbereiten Menschen an Öko-Terroristen viel Geld. Die Identifikation der Suizidopfer geschieht durch Lassie, ein Programm, dessen Algorithmus über das Verhalten im Internet auf suizidbereite Opfer schließen lässt. Diese werden über ein zwölfstufiges Programm zu perfekten Selbstmördern ausgebildet. Das ist das Szenario, dass Juli Zeh aufbaut. Im letzten Drittel wandelt sich der Roman zu einem Thriller, in dem auch BND und eine zum Putsch gegen die BBB-Regierung entschlossene gegnerische Organisation eine Rolle spielen. Der Schluss ist überraschend, überzeugte mich aber von der Motivlage her betrachtet, nicht sehr.

Einhorn – 19.02.2022
Die Idee zu der Geschichte ist originell - doch leider trägt sie nicht wirklich. Ich habe das Buch nach Hälfte weggelegt. Schade. Die Autorin kann wirklich Besseres.

Otto – 17.06.2021
regt zum Nachdenken an

Andreas – 06.10.2018
Sehr empfehlenswert! Spannend und fesselnd wie immer, jähe Wendungen eingeschlossen. Etwas SiFi, aber durchaus vorstellbar.

Abraxas – 11.04.2019
Fesselnde Lektüre, dystopische Regierungsvorstellung und gewürzt mit einem spannenden Handlungsstrang, entwirft Juli Zeh in gewohnter Manier ein gruseliges Szenario! Lesenswert, auf jeden Fall. Ein Stern Abzug, da ich etwas mehr erwartet hätte🙈

Petra – 25.07.2021
Ich finde die Story interessant. Gut und flüssig geschrieben. Meiner Meinung passt alles. Hoher Unterhaltungswert

denise – 01.06.2018
Ausgereifter Schreibstil, interessante Ideen, Danke

Petri – 06.09.2020
Eva – 20.08.2021
Sprachlich gut. Das Buch zieht zwischendurch und ist für meinen Geschmack zu konstruiert. Die Personen wirken teilweise künstlich. Eines der schlechteren Bücher der Autorin.

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