Sand

Wolfgang Herrndorf

Kleines Fernweh – Wüstenland erlesen Leipziger Buchmesse Preis der Leipziger Buchmesse SPIEGEL Bestseller SPIEGEL Bestseller Taschenbuch Deutschland, Österreich & Schweiz

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Beschreibung zu „Sand“

«Er aß und trank, bürstete seine Kleider ab, leerte den Sand aus seinen Taschen und überprüfte noch einmal die Innentasche des Blazers. Er wusch sich unter dem Tisch die Hände mit ein wenig Trinkwasser, goss den Rest über seine geplagten Füße und schaute die Straße entlang. Sandfarbene Kinder spielten mit einem sandfarbenen Fußball zwischen sandfarbenen Hütten. Dreck und zerlumpte Gestalten, und ihm fiel ein, wie gefährlich es im Grunde war, eine weiße, blonde, ortsunkundige Frau in einem Auto hierherzubestellen.»
Während in München Palästinenser des «Schwarzen September» das olympische Dorf überfallen, geschehen in der Sahara mysteriöse Dinge. In einer Hippie-Kommune werden vier Menschen ermordet, ein Geldkoffer verschwindet, und ein unterbelichteter Kommissar versucht sich an der Aufklärung des Falles. Ein verwirrter Atomspion, eine platinblonde Amerikanerin, ein Mann ohne Gedächtnis – Nordafrika 1972.

Verlag:

Rowohlt E-Book

Veröffentlicht:

2011

Druckseiten:

ca. 336

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


8 Kommentare zu „Sand“

Robert – 17.10.2020
Kein schönes Buch. Zeitweise fesselt es einen wegen der teilweise raffinierten. Erzählweise, großenteils strotzt es vor Grausamkeit. Habe es widerwillig zu Ende gelesen, in der Hoffnung einen Sinn zwischen all den merkwürdigen, verworrenen Kapiteln erkennen zu können. Leider ist das nicht passiert, das Buch ist eine Enttäuschung.

Judith – 21.01.2018
Leider uninteressant.

frato – 25.10.2015
Das Buch ist mit einigen Unterbrechungen wie im Rausch an mir vorbeigezogen.

Matthias.B. – 12.12.2013
Ich habe das Buch nicht fertig gelesen, kam irgendwie nicht rein, schade! Tschick dagegen, habe ich verschlungen.

Anderl – 08.11.2013
Habe mich teilweise durch das Buch gequält. Für mich eher nicht spannend. Irgendwie auch sinnlos. Die Sprache von Herrndorf gefällt mir aber. Tschik ist wesentlich kurzweiliger.

Hannes – 18.09.2013
Eine böse, verrückte, deprimierende Geschichte. Ein gut geschriebenes, spannendes Buch voller überbordender Phantasie. Realität des Unwahrscheinlichen. Aber es lohnt sich nicht, eine böse Geschichte zu lesen.

sucode – 29.04.2012
berauschend eine faszinierende geschichte, die sich herrndorf hier ausgedacht hat. sie ist berauschend und beklemmend zugleich, wortgewaltig (auch ohne die mehr oder weniger geistreichen zitate vor jedem mini-kapitel) und doch einfühlsam.

beaufort – 12.04.2012
irre story die sprache herrndorfs ist faszinierend. man fühlt sich geradezu in den mahlstrom seiner story hineingezogen. Allerdings bleibt, zumindest bei mir, am ende ein etwas ratloses und erschöpftes gefühl zurück. Oder einfacher ausgedrückt: man hat das gefühl hier hat er einfach überzogen. Aber auf alle fälle lesenswert!!

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