Sechs Jahre

Der Abschied von meiner Schwester

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Buchbeschreibung zu „Sechs Jahre“

Das persönlichste Buch von Charlotte Link

Auf eindringliche Weise berichtet Bestsellerautorin Charlotte Link von der Krankheit und dem Sterben ihrer Schwester Franziska. Es ist nicht nur das persönlichste Werk der Schriftstellerin, voller Einblicke in ihr eigenes Leben, sondern auch die berührende Schilderung der jahrelang ständig präsenten Angst, einen über alles geliebten Menschen verlieren zu müssen. Charlotte Link beschreibt den Klinikalltag in Deutschland, dem sich Krebspatienten und mit ihnen ihre Angehörigen ausgesetzt sehen, das Zusammentreffen mit großartigen, engagierten Ärzten, aber auch mit solchen, deren Verhalten schaudern lässt und Angst macht. Und sie plädiert dafür, die Hoffnung nie aufzugeben – denn nur sie verleiht die Kraft zu kämpfen.

Ein subtiles, anrührendes Plädoyer für mehr Menschlichkeit. Ein Buch, das Kraft gibt, nicht aufzugeben und um das Leben zu kämpfen.

Über Charlotte Link

Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre psychologischen Spannungsromane sind internationale Bestseller. Allein in Deutschland wurden bislang über 24 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft und ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die Verfilmungen, beispielsweise Das andere Kind, werden im Fernsehen mit enorm hohen Einschaltquoten ausgestrahlt.
Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

Werkauswahl:

Das Haus der Schwestern (1999)
Die Rosenzüchterin (2000)
Der Beobachter (2011)
Im Tal des Fuchses (2012)
Die Betrogene (2015)

61 Kommentare zu „Sechs Jahre“

– 31.12.2016

Ein wichtiges, emotional starkes Buch. Beneidenswert und gleichzeitig eben auch fatal, die enge Beziehung zwischen den Schwestern. Obwohl ich selbst eine Zwillingsschwester habe, kann ich mich nur auf wenig, kurze Augenblicke solcher Vertrautheit blicken.

– 26.12.2016

Die Aussage einer Mutter, für die der wichtigste Mensch die Schwester ist, lässt mich aufhorchen. Ich finde das merkwürdig

I

Es ist gelinge gesagt : FURCHTBAR

Nicht nur, dass es diese erfolgreiche Bestseller - Autorin schafft, immer wieder sich und diese

"ach so große Liebe " zu ihrer Schwester ständig zu erwähnen !

Nein, sie verdreht völlig die Tatsachen ! Einerseits muss ihre Schwester in den unwürdigsten

Krankenhäusern einsam und von den Ärzten aufgegeben quasi " verhungern", weil man ihr trotz

mit 35 KG massivstem Untergewicht, die rettende Flüssignahrung "verweigert", weil sie ja essen KÖNNTE !

Zweitens wird zu keinem Zeitpunkt von der sicherlich in Geld schwimmenden Schwester angeboten,

sämtliche Kosten zu übernehmen - außer in einem einzigen Fall: Dieser Atemmaske !

Noch etwas soll nicht unerwähnt bleiben : Ihre Schwester konnte lediglich mühsam nur noch einige Schritte laufen -

WOFÜR gibt es Rollstühle.

Dazu jede Menge Eigenwerbung für ihre Bücher und sogar Schleichwerbung für den Duft der

heißgeliebten Schwester mit vollem Namen ! Pfui Teufel !

Auf so eine Schwester hätte ich gepfiffen !

– 07.10.2016

Hat mich tief bewegt!

– 29.09.2016

Das Buch ist so einfühlsam geschrieben und so wahr, das ich Parallelen entdeckt habe, mit der ähnlichen Krankengeschichte eines Freundes. Er ist nicht an dem Krebs verstorben, sondern in tiefster Verzweiflung mit der Diagnose allein gelassen und so abgemagert, dass zuletzt seine Organe versagt haben. Ich kann die Leute nicht verstehen, die behaupten, dass Charlotte Link mit diesem Buch Geld macht und die Geschichte Ihrer Schwester vermarktet.. Die Menschen sind leider so gehässig, dass sie noch nicht mal aus der Geschichte lernen können. Traurig.., denn es ist leider Alltag in deutschen Kliniken und Ärzte sind auch nur Menschen, die sich irren können. Aber der Ton, mit dem Ärzte manchmal um sich werfen, ist sehr boshaft. Das hat mit Offenheit nichts mehr zu tun. Vor ein paar Jahren lag neben mir im Krankenhaus eine Dame mit Eierstockkrebs im Endstadium. Sie hatte tagsüber niemanden, der sich zuhause um sie kümmern konnte. Der Oberarzt kam zu ihr und redete ganz laut und unverschämt mit ihr, warum sie denn noch im Krankenhaus wäre, wo man eh nichts für Sie machen könnte. Sie solle gefälligst nach Hause und die letzten Tage mit Ihrer Familie verbringen... Sie war nach dem Gespräch so fertig, dass ich sie trösten und beruhigen musste. Es sollten wirklich viele dieses Buch lesen, die in solchen Einrichtungen arbeiten. Ob sich dann was ändert?? Die Politiker sind auch gefragt, denn es muss sich etwas an der Gesundheitsreform ändern.. Es kann nicht sein, dass das Pflegepersonal so schlecht bezahlt wird. Ich könnte noch viel mehr schreiben, so sehr hat es mich berührt. Und doch gibt es tagtäglich da draußen Menschen mit solch schrecklichen Diagnosen. Gott und ihre Familien sollen ihnen beistehen und niemand soll einsam sterben 🙏🏻

– 27.08.2016

Unverwechselbar einfühlsam wie immer, Charlotte link eben. ich Frage mich nur, wie man der ganzen Situation gegenüber steht, wenn man nicht sagen kann "Geld spielt keine Rolle"...

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