Ich will doch bloß sterben, Papa

Leben mit einer schizophrenen Tochter


Michael Schofield

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Beschreibung zu „Ich will doch bloß sterben, Papa“

Über Michael Schofield

Michael Schofield betreibt einen Blog über die Geschichte der Schizophrenie seiner Tochter und ist Dozent an der California State University, Northridge. Zusammen mit seiner Frau Susan gründete er die Jani Foundation zur Unterstützung von psychisch kranken Kindern und deren Eltern (www.janifoundation.org).

Verlag:

Kösel-Verlag

Veröffentlicht:

2014

Druckseiten:

ca. 247

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

73 Kommentare zu „Ich will doch bloß sterben, Papa“

Habs nach 50 Seiten abgebrochen. Der Vater nervt mich nur. Alles dreht sich um Janni. Alle müssen sich nach ihr richten, und es gibt nichts wichtigeres, als es ihr recht zu machen. Als dann der kleine Bruder geboren wird, nur um Janni Frieden zu bringen und weil Janni es sich gewünscht hat, reichte es für mich.

Das Buch ist sehr bewegend und interessant. Erschreckend finde ich die klar erkennbaren Missstände des amerikanischen Gesundheitssystems! Und am Ende bleiben Zweifel, ob die Diagnose korrekt ist. Die Geschichte lässt einen nicht los, aber man würde sich, bei aller Anstrengung und Verzweiflung, oft noch mehr Bemühen und Einsatz wünschen.

Kinesias – 14.06.2014
Dieses Buch ist so berührend, weil die Tatsache, dass das Kind eine unheilbare psychische Erkrankung hat ein Fakt ist, welchen man bei aller Liebe nicht ändern kann! Ich habe einen persönlichen Bezug zu einer ähnlichen Themathik und dieses Buch tut da einfach so gut!

Roviera2000 – 16.05.2014
Das Buch ist spannend und man kann wirklich mit in die Geschichte eintauchen :)

Orchidee – 25.09.2014
Es ist fürchterlich dieses Buch zu lesen, nicht wegen der erkrankten Tochter, sondern wegen des meiner Meinung nach absolut gestörten Vaters. Es ist wirklich furchtbar zu lesen was zwischen den Zeilen an ver-rückter Gefühlswelt seinerseits herausschaut. Es ist ein Bericht der von absoluter Reflektionsunfähigkeit seinerseits zeugt. Es ist natürlich schwer ein so schwer krankes Kind zu haben, und ich kann nicht sagen das ich ihn als Ursache der Krankheit sehe, aber er ist offensichtlich auch schwerst gestört.

Erschreckend, dass die Zustände in amerikanischen Psychiatrien so veraltet, inhuman und ignorant sind wie in dem Buch beschrieben. Zum Glück gilt in deutschen Kinder-und Jugendpsychiatrien, dass Eltern (und auch der behandelnde ambulante Arzt) immer in die Behandlung mit einbezogen werden.

Verstehe nicht, was so viele Rezensenten an diesem Buch berührt. Ein hochintelligentes Kind (Iq 146) wird von beiden Elternteilen mit zu wenig Förderung, großer Inkonsequenz und pädagogischem Fehlverhalten zu einem Tyrannen erzogen. Dramatisch ist daran hauptsächlich, wie wenig Wissen sich die Eltern versuchen anzueignen und Freunde, Verwandte, Nachbarn und Lehrer nicht eingreifen und das Jugendamt nicht eingeschaltet wird, um Erziehungshelfer zu stellen. Ich frage mich die ganze Zeit, ob die Krankheit dadurch nicht "hausgemacht" ist...

Ein wirklich trauriges und schockierendes Buch. Die Familie tut mir wirklich Leid. Die Eltern sind meiner Meinung nach richtig überfordert mit der ganzen Situation und brauchen auch einen guten Psychologen.

Sehr bewegend geschrieben.

Weensmaus – 22.04.2014
Was können wir nur dankbar sein für das deutsche Gesundheitssystem. Sehr berührende Geschichte, die großen Respekt für die tolle Familie, die sie hat, erzeugt.

Oh Mann. Ich bin überwältigt. Diese Eltern haben nahezu unmenschliches geleistet. Jede Mutter, jeder Vater sollte dieses Buch lesen, nicht nur um glücklich zu sein ein gesundes Kind zu haben sondern auch das Wissen daß es Kinder (vielleicht in ihrem Umfeld) gibt die nicht einfach nur "unerzogen" sind. Meine Hochachtung! p.s. bei meiner Schwester wurde als sie ca. 40 Jahre war, nach langen psychotischen Schüben (ca 2 Jahre)mit allem drum u dran, wie Gas wird in Wohnung geleitet,Tiere unter der Haut, man wolle sie töten auch eine Schizophrenie diagnostiziert. und obwohl ich nur Randfigur war, eine schreckliche Rolle. sie ist heute gut behandelt u es geht ihr besser, das sie bald wieder versuchen wird arbeiten zu gehen .

Rotezora – 27.04.2014
Sehr anrührendes Buch! Man kann es manchmal kaum aushalten, weil man immer denkt, dass mal irgendjemand helfen müsste!

gut geschrieben, über das verhalten der eltern schweigt des sängers höflichkeit...

sarkarati – 13.07.2019
Zeigt sehr genau den Krankheitsverlauf. Gutes Buch.

kerstin Busch – 29.08.2017
Ein sehr berührendes und ehrliches Buch vielleicht auch für Eltern die nicht betroffen sind.

montana12 – 08.05.2014
Da hat die Pharmaindustrie erfolgreich investiert!

Hut ab.Ich glaube viele Menschen würden an so einer Herausforderung zugrunde gehen.Ich wage es nicht ein Urteil über die Eltern abzugeben.Abgesehen davon,glaube ich dass keiner dazu in der Lage ist,es sei denn er lebt das gleiche Leben.

jujojo64 – 29.04.2014
Unbedingt lesen!

... sehr beeindruckt!!! Unbedingt lesen!!!

Katyagundelach – 29.05.2014
Sehr gutes Buch, wenn auch hier das Gesundheitssystem deutlich besser ist als in den USA , ist die Diagnosestellung Schizophrenie bei einem Kind schwer und auch hier werden leider noch viele Kinder nicht rechtzeitig erkannt und behandelt und teilweise nicht auf die Erfahrungen der Eltern gehört.

Der Vater schwer gestört. Stellvertreter-Mönchhausensyndrom. Dass hier so viele gute Beurteilungen stehen, gibt mir schwer zu bedenken

Marina S. – 01.05.2014
Sehr ergreifend und emotional geschrieben. Die Geschichte von Jani und ihrer Familie berührt einen!

sacablond – 08.09.2014
Ein sehr berührendes und bewegendes Buch, das einem bewußt werden läßt, wie dankbar man sein kann ein gesundes Kind im Arm halten zu können. Einige können diese gute Bewertung nicht verstehen! Vielleicht liegt es an mangelndem Einfühlungsvermögen? Das Leben ist nicht perfekt und wir sind es auch nicht! Natürlich kann man nicht jede Handlung nachvollziehen. Aber wir sind auch nicht in dieser Situation. Ich finde es ist ein tolles Buch und sehr gut geschrieben!

Sehr traurig,dass Eltern mit einer fatalen Einstellung, einem offensichtlich psychisch kranken Kind die ärztliche Hilfestellung so lange verweigern und dann das Ganze auch noch so hindrehen, als ob sie gute und kompetente Eltern sind

Das arme Kind. Der Vater beweiräuchert sich selbst. Das Buch hat mir garnicht gefallen.

angelika – 07.04.2015
Man kann nicht sagen, ob der Vater falsch gehandelt hat. Jeder würde da anders Reagieren. Aber man sollte als Eltern nie jeden Wunsch erfüllen. Auch wenn die lieben Kleinen noch so brüllen, oder Regale ausräumen. Durch lernen Sie nur, ich muss nur laut genug brüllen, schon bekomme ich alles was ich will. Und irgendwann ist man dann als Elternteil total überfordert. Und so sollte auch keine Eltern-Kind Beziehung laufen

ein interessantes aber auch anstrengenden Buch. Mir drängt sich der Verdacht auf dass die Eltern aber auch ziemlich gestört sind. Sie ordnen ihr Leben komplett ihrem Kind unter und lassen sich sogar von ihrem Kind schlagen.

Moser Tamara – 29.04.2014
Sehr emotional geschrieben. Das Buch hat mich mitgenommen.

Schasa74 – 16.04.2014
Sehr bewegend.

Nicki1611 – 09.06.2014
Sehr gutes Buch! Ich habe einen heiden Respekt vor den Eltern die nicht aufhören für ihre Tochter zu kämpfen! ich habe hier einige schlechte Rezensionen gesehen und kann dazu nur sagen das diese Leute anscheinend nicht wirklich nachgedacht haben wie schwer es sein muss immer wieder weiter zu kämpfen auch wenn einem so viele Steine in den Weg gelegt werden! Dieses Buch ist an jeden mit Verstand absolut zu empfehlen!

Ein sehr berührendes Buch! Es ist erschreckend wie "unterentwickelt" das amerikanische Gesundheitssystem ist!

Rischerdey – 30.04.2014
Das Buch hat mich tief berührt, da meine Tochter auch eine Psychische Behinderung hat und ich die tiefe Ohnmacht nach fühlen konnte und es gibt Kraft weiter an sein Kind zu glauben. Danke

Sehr schönes, emotional berührendes Buch über eine tapfere Familie!

Das hat so richtig reingehauen. Über solche Themen denkt man ja normalerweise eher nicht nach, aber das ging tief.

Reitschel – 05.05.2014
Mit jedem Wort das man liest, ist man bei der Familie...

Schrecklich , ich könnte das nicht . Hut ab vor den Eltern .

Sehr bewegende Geschichte, in der viel Liebe und Verzweiflung zu spüren sind. Denke, viele hier sind unfähig, auch nur annähernd empathisch zu empfinden. Hoffentlich zerbricht Eure unkomplizierte heile Welt niemals.

Gespannt auf die Geschichte und bei vollem Bewusstsein über den Ernst der Thematik habe ich das Buch in kürzester Zeit gelesen und muss leider kopfschüttelnd die Frage stellen: Wie kommt es zu den überwiegend "tollen" Rezensionen? Hier wird ein kleines Mädchen mit der niederschmetternden Diagnose, Shizophrenie, öffentlich blossgestellt. Sie ist viel zu klein und durch die Erkankung nicht in der Lage, um über die Veröffentlichung ihrer Geschichte-samt Bildmaterial und Fanseiten im Netz- frei entscheiden zu können. Mich lässt die Tatsache, dass mit dieser Erkankung ganz schwer umzugehen ist und eine Familie an ihr wahrhaftig zerbrechen kann ganz gewiss nicht kalt - aber in diesem Buch, so habe ich es empfunden, wird Michael als Opfer/Held dargestellt. Ja, es ist sein Kind und verständlicherweise macht er sich Sorgen und hat Angst. Dennoch kann ich viele seiner Handlungen bei bestem Willen nicht nachvollziehen. Er rückt in diesem Buch seine Frau in nicht bestes Licht, gibt einem das Gefühl, nur er alleine sei intelligent genug um Herr der Lage werden zu können und benimmt sich dabei unmöglich. An vielen Stellen hab ich einfach nur gedacht: Warum? Sag mal, gehts noch? Da wäre z.B. Honey, der Hund der Familie. Michael beschreibt den Hund als ohnehin "schwierig" im Umgang mit fremden Menschen, das Gassigehen wird aber an einigen Stellen als das Problem schlechthin, bzw. das Wichtigste im Moment beschrieben und die Situation als höchst kompliziert dargestellt. Trotzdem begibt er sich in diese Situation... - warum? Warum gibt man ein Tier, um das man sich aus Kranheitsgründen in der Familie nicht mehr anständig kümmern und es zusätzlich ungewollte Gewalt erfahren muss, nicht in bessere Hände? Es gibt noch einige, und erwähnenswerte Szenen, doch halte ich mich jetzt etwas zurück, sonst komme ich nie zum Punkt. Fakt ist, Janni war schon als Kleinstkind auffällig, doch insbesondere Michael hat Fehler in seiner Handlung als normal empfunden und zusätzlich Dinge die komplizert genug waren, noch komplizierter gestaltet. Unnötigerweise. Die Tatsache, dass er selbst depressiv ist wird verharmlost und somit werden grobe Fehler als bemitleidenswert dargestellt. Ich habe höchsten und grössten Respekt für das Kämpfen um das Wohl des Kindes und vor dem Kampf die Familie zusammen zu halten, trotzdem kann ich über das unnötige Fehlverhalten und die Fehler nicht hinwegsehen. Dieses Buch, m.M.n., ist mehr eine übertrieben hochgelobte Selbstdarstellung von Michael über Michael - eine überwiegend erniedrigende Darstellung Susans- eine Blossstellung Jannis und Bodhi ist ja nur da, damit sie wenigstens ein funktionierendes Kind haben. Ich habe, fehlgeleitet durch die supertollen Rezensionen, eine mitreissende Leseerfahrung erwartet- traurig kann ich nur den Kopf schütteln. Dieser Familie gehört weiterhin geholfen, professionell. Alles Gute der Familie!

Ein interessantes aber auch erschreckendes Buch wie schwer es diese Famile haben muss. Es liest sich auf jeden Fall sehr gut.

Sehr berührende Geschichte. Doch die Eltern müssten sich auch besser in andere Personen hineinversetzten können.

Alle reden hier wie schlecht der Vater ist ... Mich würde interessieren wie die Leser reagieren wenn sie in der Situation gewesen wären. Ich hätte schon viel eher aufgegeben.

pasteuse – 13.10.2014
Eine unerträgliche Selbstbeweihräucherung eines Vaters. Das Thema des Buches ist er selbst, nicht seine Tochter, das Schicksal der Familie oder das Krankheitsbild Schizophrenie. Bis zum Ende fragt man sich, ob nicht auch die Eltern psychiatrisiert gehören. Der Vater wurde bereits als depressiv diagnostiziert, sein im Buch beschriebenes Verhalten weckt bei mir aber auch Assoziationen zu Bipolarer Störung, Narzisstischer Persönlichkeitsstörung, Helfersyndrom oder Münchhausen by Proxy (Münchhausen Stellvertreter). Im Buch wird einmal angedeutet, dass einer der aufgesuchten Psychiater auch auf Letzteres tippte. Der taugte natürlich nichts. Mit solchen Vermutungen muss man sicher vorsichtig sein, aber psychisch stabil erscheinen diese Eltern nicht. So ist sehr deutlich herauszulesen, dass beide Eltern unbedingt ein besonderes Kind haben möchten. Mit ihrer Tochter meinen sie dieses bekommen zu haben. Von Anfang an versagen sie aber als Eltern, geben dem Kind keine geregelte Struktur und scheinen auch sonst überfordert, was letztlich darin mündet, dass der Vater das Kind schwer misshandelt, indem er es schüttelt (auf seiner Facebook-Seite gibt er später zu, seine Tochter auch geschlagen zu haben). In sehr frühem Alter (Testverfahren fragwürdig) wird festgestellt, dass das Mädchen hochbegabt ist, - IQ 146, also keineswegs abnorm hoch. Beide Eltern träumen davon, dass alleine dies ihr Kind im Leben erfolgreich macht - und sie als Eltern mit. Wenn man im Leben selbst in der Mittelmäßigkeit verharren muss, dann sollten es die Kinder richten. Allerdings stellt sich sehr bald heraus, dass ihnen kein solcher Erfolg beschieden sein wird, also muss etwas anderes her, damit das Kind und mit ihm die Eltern, die gewünschte Aufmerksamkeit erhalten. Zunächst wird vermutet, das Kind sei autistisch. Dumm, dass es im Bekanntenkreis schon autistische Kinder gibt, man wäre nichts Besonderes. Die Mutter selbst legt sich deshalb in ihrer Selbstdiagnose auf Schizophrenie fest. Es beginnt eine Odyssee durchs amerikanische Psychiatrie-System, bis die gewünschte Diagnose bestätigt wird. Seitdem zehrt man von der Krankheit der Tochter, hat also tertiären Krankheitsgewinn, besonders wichtig beim psychiatrischen Krankheitsbild Münchhausen by proxy, das hier nicht nur nach Laienmeinung auf die Eltern zu passen scheint. Alles wird von den Eltern künftig der Krankheit untergeordnet, das Geschwisterkind gar nur gezeugt, um dem Töchterlein einen Spielkameraden zu schenken, was dann letztlich scheitert. Das Lebensprojekt heißt January first (January kommt zuerst), was sicher ehrenwert wäre, wenn das Verhalten der Eltern nicht so bizarr wäre. Ich arbeite ehrenamtlich in einem Kinder-Hospiz-Verein, habe oft mit Eltern schwerstkranker Kinder zu tun, aber so extrem in seiner elterlichen Aufopferungsbereitschaft ist mir noch keiner begegnet. Ales was sich dem selbstinszenierten Drama in den Weg stellt wird gnadenlos diffamiert. Verwandte und Freunde werden als herzlos, Lehrer und Psychologen als inkompetent hingestellt. Nur keinen Zweifel daran aufkommen lassen, Übervater des Jahrzehnts zu sein. Neben dem Wunsch den eigenen Narzissmus zu befriedigen und über das Schicksal des Kindes Ruhm und Mitgefühl zu bekommen, dürften auch handfeste wirtschaftliche Interessen dahinter stecken. Über einschlägige Social Media wird die eigene Stiftung beworben, deren Stiftungszweck alles andre als klar ist. Die Buchbeschreibung behauptet was anderes als kritische US-amerikanische Medien. Weder die Schizophrenie-Forschung noch das Kind selbst profitieren, sondern der Lebensunterhalt des nun schriftstellernden Vaters wird darüber bestritten. Um nicht zu riskieren, dass die Quellen versiegen, wurde wohl auch deshalb der kleine Sohn, der ob dieser desaströsen Familienverhältnisse längst verhaltensgestört ist, jüngst ebenfalls als frühkindlich schizophren diagnostiziert. Passt ja! Erschreckenderweise haben die Eltern keine Skrupel, die erkrankten und nun durch die Diagnose stigmatisierten Kinder in die Öffentlichkeit zu zerren. Es kursieren einige sehr merkwürdige von den Eltern aufgenommene Videos. Mir tun beide Kinder unendlich leid. Sie wurden von Geburt an funktionalisiert, das krankhafte Geltungsbedürfnis ihrer Eltern zu bedienen. Eins ist diese fragwürdige Inszenierung aber auf keinen Fall, sie ist kein Beitrag dazu, über frühkindliche oder jugendliche Schizophrenie aufzuklären. Allen an frühkindlicher Schizophrenie leidenden Kindern und ihren Familien würde man Unrecht tun, leitete man daraus eine Art Präzedenzfall ab. Dies ist eine selten diagnostizierte Krankheit, erheblich sicherer wäre die Diagnose Januarys und Bhodys, wenn nicht die Eltern mit ihrem wahnwitzigen Verhalten längst noch zusätzliche psychische Entwicklungsstörungen bei ihren Kindern gefördert hätten. Der Eindruck hier sei man gegen das menschenverachtende Gesundheitssystem der USA angerannt und habe mit einer äußerst inkompetenten Ärzteschaft gerungen, dürfte gewollt aber falsch sein. Die Familie lebt im Großraum LA, dort dürfte es weit mehr als zwei Kinder- und Jugendpsychiater geben. Ich selbst kenne von einem früheren beruflichen Aufenthalt dort mindestens drei und habe nie besonders drauf geachtet. Es ist interessant das literarisch nicht überragende Buch zu Ende zu lesen, in den meisten von uns steckt ja ein Voyeur. Aber mehr als bizarre Unterhaltung auf Kosten zweier Kinder ist es leider nicht. Auch mein Mitgefühl für den Vater hält sich in Grenzen, angesichts seiner Selbstinszenierung in diversen Talkshows. Eine emotionale Ausnahmesituation erkenne ich bei ihm nicht, nur behandlungsbedürftigen Narzissmus.

Ein sehr interessantes Buch, der Autor hat seine Gefühle so schön geschildert. Ich war wie gebannt musste immer weiter lesen. Ohne Furcht und Scheu sowas zu schreiben Respekt empfehle es jeden, und ich kann nun auch die Krankheit Schizophrenie besser verstehen. Lesenswert aufjedenfall.

Jacqueline – 08.10.2014
Ich habe das Buch in kurzer Zeit gelesen und finde es erstaunlich gut! Jeder der diesen Vater hier für sein Verhalten oder seine Art verurteilt , der wurde noch nie im Leben an seine persönliche "Grenze" getrieben !! Mein ganzen Respekt an den Vater die Wahrheit seiner Gedanken und Gefühle aufs Papier zu bringen !!!

Ergreifend, emotional und mitfühlend,toll geschrieben.Respekt vor der ganzen Familie und von Herzen ein langes Leben für Janni.

Unglaubliches Schicksal und unglaublich was die Familie daraus macht. Richtig tragisches und zugleich schönes Buch

Gut geschrieben ist dieses Buch, aber der Narzissmus des Vaters und die Überforderung der Mutter, ausgetragen auf dem Rücken eines Kindes, machen es sehr schwer, es zu lesen.

Büchermerry – 15.01.2023
Ich finde den Ton Buches einfach nur ekelhaft. Niemand will Janni helfen, niemand verstehen... Als ein EEG durchgeführt werden soll, betitelt er die Arzthelferin als "dumme Gans" die nicht fähig ist seine Tochter 30 min lang zu beschäftigen, wozu der Herr Vater übrigens wohl auch zu unfähig ist. Das war nur ein Beispiel, es gibt noch etliche Dinge.... Das zweite Kind wird mit 6 Wochen! Zu einer Freundin der Familie ausquartiert. Die Mutter der Familie wird von Janni geschlagen , von ihrem Ehemann gedemütigt setzt sich aber nicht zu wehr. Selbst der Familienhund wird misshandelt. Vielleicht lehne ich mich weit aus dem Fenster aber ich behaupte mal dass die Diagnose Münchhausen-by-Proxy vielleicht nicht verkehrt ist... Wer einen Säugling schüttelt hat in meinen Augen kein Bestand mehr als liebender Vater. Mir tut einzig und allein Janni leid, dass sie mit solchen Eltern aufwachsen muss.

Unglaublich was ein Mensch alles ertragen kann! Gut geschrieben! Hoffe das Ihr das Buch weiterhilft. Und danke das du deine Geschichte mit mir teilst🙏

Jacqueline rajkowski – 19.08.2017
es ist fesselnd! dieses Buch ist absolut nicht mein Stil...ich las nur die Probe und ich konnte nicht aufhören! selten habe ich so Mitgefühl und mich berührt diese da!Klienten dieser Vater verdient den höchsten Respekt!

Es ist mutig, dass die Familie dies veröffentlicht hat. Statt das Kind einzusperren, wollen sie doch nur das Beste und kommen selbst an Ihre Grenzen. Es ist ein bewegendes Buch und ich hoffe sehr, dass Kinder - egal mit welcher Krankheit sie geboren wurden, nicht abgestempelt werden, sondern Ihnen und den Eltern gleich hilft. Mich würde schon interessieren, wie es Jani jetzt geht. Wie der Alltag in der Familie ist?

Ljubica 27.09.2017 – 27.09.2017
Das Buch ist hervorragend und spannend, wobei ich mir bei diesem Thema nicht sicher bin ob man es als spannend bezeichen kann. Viele der Leser, haben unterirdische Komentare über die Eltern abgegeben doch sie selber würden keinesfalls besser damit umgehen können. Wenn das eigene Kind von so einer erachrekenden Psychischen Krankheit betroffen ist, vorallem auch noch in so einem jungen Alter kann man - meiner Meinung nach, nicht gerade anders handeln und muss sich den folgen und taten endgegen Setzen. Das Janni quf ihre Eltern zuschlägt - was genau so erwähnt wurde, ist inakzeptabel, dennoch kann man aich da nicht revht gut schützen und ebenso ist es nicht berechtigt zurück zu schlagen, dass genau so gut die Psyche schädigen kann. Nachdem ich das Buch gelesen hatte war ich überwiegend begeistert, da ich Persönlich nicht wissen würde wie ich handeln solle. Ich kann es nur weiter empfehlen, und seine eigene Meinung dazu geben während ich meine keinem erzwingen will.

Ein wunderbares, tiefsinniges Buch, bei dem ich viel nachgedacht, geweint und auch gelächelt habe!

Ein Buch das zeigt wie grenzenlos verrückt die Menschheit ist. Das Thema hat mich interessiert, weswegen ich vor dem Lesen bereits erstmal online Informationen zur heutigen Situation des Kindes eingeholt habe. Ich wollte für mich einfach gerne schon wissen, ob es ein Happy End gibt. Dass das Ergebnis in der Kurzfassung eine selbst kranke Mutter, die ihren Kindern die Krankheiten „angedichtet“ hat und ein Vater der heute mit neuer Familie glücklicher ist, ist hat mich zunächst überrascht. Aber das Happy End gibt es soweit ich erkennen konnte dennoch. Da die beiden Kinder wohl in Pflege bei „Eltern“ leben die ohne (die sie schlussendlich auch krankmachenden) Medikamente mit ihnen das Leben bestreiten. Schade ist, dass es ein schlechtes Bild auf andere betroffene Eltern wirft, gut wiederum ist jedoch, dass dies auch zum Verständnis anderer psychischer Erkrankungen (wie bei der Mutter) beitragt.

toll :)

Ein hoch emotionales und fesselndes Buch. Es gibt tiefe Einblicke in die Gefühlswelt - nicht nur des Mädchens und ihrer Krankheit, sondern im gleichen Maße auch in die des Vaters!

Unfassbar gutes Buch. Habe hier noch nie eine Bewertung geschrieben aber dieses Buch bewegt mich auch Wochen nach dem Lesen noch. Die unfassbare Liebe des Vaters wird bewegend übermittelt und hat mir eine andere Welt eröffnet. Klare Empfehlung !

Justin Reddig – 23.07.2018
Großartiges Buch!

Charlotte – 25.06.2019
Man kann kaum beschreiben, was diese Familie durchgemacht hat! Eine unglaubliche Geschichte für die Menschen, die sich noch nie mit einer solchen Krankheit auseinandersetzen mussten. Hut ab für den sprachlichen Stil und der spannenden Erzählung - ich habe es verschlungen und kann es nur jedem empfehlen!

Klasse

Sonja M. – 29.06.2025
An alle Leser: bitte die Geschichte mal googeln oder bei Youtube suchen nach "The Schofield Lie". Danach seht ihr die Story des Vaters mit anderen Augen.

hm hm.. das Buch ist furchtbar. Reine Selbstdarstellung. Die Eltern scheinen hier eher die zu sein, die mental erkrankt sind.. Schaut man sich die Youtube Videos an und verfolgt den Thread bei Kiwifarms, scheint es den Kindern auch heute richtig schlecht zu gehen. Ich erwähne nur mal am Rande "narzisstische Persönlichkeitsstörung und Münchhausen-by-proxy".. Bodhi und jani sind heute völlig zugebombt mit Medikamenten, so sehr, dass Bodhi nur noch eine leere Hülle und Jani auf dem Stand einer Grundschülerin ist. Naja und super Dad Michael lässt seine Kinder bei Susen und ihrem neuen Mann verkommen, während er sich auf sein neues Kind freut.

Das Buch ist gut geschrieben, dass wars aber schon. Ich schließe mich Yvonne an, betreibt Recherchen über die Geschichte und macht Euch selber ein Bild. Ich finde es unsäglich traurig, der reinste Alptraum. Bodhi sieht mittlerweile auch aus, als wenn er immer mehr seelisch und körperlich zerfällt.

Sehr fesselndes und emotionales Buch. Respekt an die Eltern für soviel Kraft für ihr kleines Mädchen.

Katastrophe.

Leseratte05 – 07.05.2020
An sich ein gutes Buch, anschaulich beschrieben und einfach zu lesen. Inhaltlich zwar interessant, ABER man sollte es wirklich ständig hinterfragen. Der Vater (Autor) sieht sich selbst ständig als Retter und einziger, der Jani versteht. Ich würde sogar behaupten (ohne mir die Freiheit zu nehmen, eine Diagnose zu machen), dass der Vater ebenfalls psychisch erkrankt ist und womöglich die Krankheit der Tochter überdramatisiert (Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom/Münchhausen by proxy). Der Bruder scheint nur da zu sein, um Jani zu bespaßen und wird vom Vater komplett vernachlässigt. Natürlich ist es eine logische Reaktion, die Krankheit des eigenen Kindes nicht wahr haben zu wollen, aber es nervt trotzdem, wenn er die Psychosen seiner Tochter ständig durch ihre hohe Intelligenz erklärt. Möglich, dass das zusammenhängt, aber Jani braucht trotzdem Hilfe. Das ist noch etwas, das mich extrem gestört hat: dass der Vater ständig der Meinung war, das einzige zu sein, das Jani hilft und deshalb ihre Behandlung verweigert. Dazu kommt dann noch, dass die Eltern von jedem immer Respekt und vollen Einsatz erwarten. Ist doch eigentlich klar, dass Fremde nicht ihren Charater einsortieren können. Also: der Vater wirkt absolut egoistisch, aber der Fall ist trotzdem sehr tragisch und ich bedauere die Familie zutiefst. Gutes Buch zum Lesen, wenn man ein bisschen Wissen mitbringt und sich dadurch eine eigene Meinung bilden kann.

Uta Renate Ant-Dudek – 08.09.2024
Ich habe das Buch verschlungen und soviel gelernt. Bin mit psychischen Störungen bei Menschen, die ich liebe , vertraut und konnte mich gut in die Situationen des Vaters, der Mutter, der ganzen Familie hineinversetzen. Vor allen Dingen haben mich die Schilderungen des Vaters über seine Gefühle mitgenommen. Ich sage ein herzliches Dankeschön!!

Moonlight29 – 20.09.2020
wunderschöne traurige Geschichte ( die ich in 12 Stunden gelesen habe; zum Glück an einem Wochenende) Hut ab vor dem Autor und seiner Frau Susanne!!! Vor allem psychisch kranke Kinder sollten NIE und NIMMER hinter den Türen einer psychiatrischen Klinik << abgeschoben werden!!! Stark geschrieben im ständigen Wechsel zwischen weinen, aber auch lachen wird es beim Leser bewirken und zum Schluss bleibt DAS Glück,es gibt für ALLES im Leben eine Lösung solange man daran GLAUBT!!!

Extrem gestörte Familie. Das Verhalten des Vaters kann man beim besten Willen nicht verstehen, ich denke seine Tochter ist nicht schizophren, sondern von den Eltern zum Monster gezüchtet worden.

Ein fesselndes Buch. Es war nach langer Zeit das erste, das ich am Stück durchgelesen habe. Als Außenstehender und Nichtbetroffener ist es so leicht zu urteilen und den Eltern, speziell dem Vater, Verfehlungen vorzuwerfen. Aber das wäre so falsch!

Ein besonders Buch mit viel Kummer u. Leid aber auch wieder Freude .

Es gab selten ein Buch, das ich so schnell gelesen habe. Es hat mich total gefesselt, was die Familie durchmachen musste und macht. Mein größter Respekt, dass sie so um ihre Tochter kämpfen. Ich arbeite mit psychisch auffälligen Kindern, das fordert einen extrem. Wieviel anstrengender ist es dann 24/7 für so ein Kind dazusein und zu kämpfen. Dass das die Eltern oft an oder über ihre Grenzen bringt kann ich voll nachvollziehen. Da handelt man auch mal irrational. Auch den Ärzten und Therapeuten, die anfangs keine richtige Diagnose und Therapie gefunden haben, kann man keinen Vorwurf machen. Es ist extrem schwierig so etwas richtige zu diagnostizieren und zu behandeln. Besonders bei einer so extrem seltenen Erkrankung. Meine Hochachtung an die Familie. Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Kraft.

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