Ich will doch bloß sterben, Papa

Leben mit einer schizophrenen Tochter

Erfahrungsberichte

210 Bewertungen
4.4238

+ Buch merken

Lesen Sie dieses und 175.000 weitere Bücher mit der eBook-Flatrate von Skoobe. Ab 11,99 € im Monat.

Buchbeschreibung zu „Ich will doch bloß sterben, Papa“

Jani ist erst vier Jahre alt, da befürchten Michael und Susan Schofield bei ihrer Tochter schizophrene Halluzinationen. Die damit konfrontierten Ärzte wiegeln ab, bei einem so kleinen Kind sei so etwas unvorstellbar. Doch der Verdacht bestätigt sich: Bei dem inzwischen sechsjährigen Mädchen wird Schizophrenie diagnostiziert. Jani lebt in einer Welt aus Halluzinationen und gewalttätigen Vorstellungen mit Hunderten imaginärer innerer „Freunde“. Eine Ratte flüstert ihr ein, ihren Bruder zu misshandeln, eine Katze sagt ihr, sie solle sich selbst töten, eine Stimme in ihr drängt sie dazu, aus dem Fenster zu springen. Und mittendrin in diesem Chaos aus nicht enden wollenden Wahnvorstellungen und Wutanfällen: Janis Eltern, die alles daransetzen, das Leben ihrer beiden Kinder zu schützen, während die Familie auseinanderzubrechen droht.

Diese packende Geschichte ist dramatisch und Mut machend zugleich. Sie lässt hoffen, dass die bedingungslose elterliche Liebe Jani künftig ein halbwegs lebenswertes Leben ermöglichen wird.




Eine Familie am Abgrund
Der bedingungslose Kampf eines Vaters um seine schizophrene Tochter
Eine wahre Geschichte: fesselnd, erschütternd, faszinierend
Der New York Times-Bestseller endlich auf Deutsch

Über Michael Schofield

Michael Schofield betreibt einen Blog über die Geschichte der Schizophrenie seiner Tochter und ist Dozent an der California State University, Northridge. Zusammen mit seiner Frau Susan gründete er die Jani Foundation zur Unterstützung von psychisch kranken Kindern und deren Eltern (www.janifoundation.org).

42 Kommentare zu „Ich will doch bloß sterben, Papa“

– 25.01.2017

ein interessantes aber auch anstrengenden Buch. Mir drängt sich der Verdacht auf dass die Eltern aber auch ziemlich gestört sind. Sie ordnen ihr Leben komplett ihrem Kind unter und lassen sich sogar von ihrem Kind schlagen.

– 13.07.2016

Unglaubliches Schicksal und unglaublich was die Familie daraus macht. Richtig tragisches und zugleich schönes Buch

– 23.12.2015

Alle reden hier wie schlecht der Vater ist ... Mich würde interessieren wie die Leser reagieren wenn sie in der Situation gewesen wären. Ich hätte schon viel eher aufgegeben.

– 24.06.2015

Ich finde den Ton Buches einfach nur eckelhaft.

Niemand will Janni helfen, niemand verstehen...

Als ein EEG durchgeführt werden soll, betitelt er die Arzthelferin als "dumme Gans" die nicht fähig ist seine Tochter 30 min lang zu beschäftigen, wozu der Herr Vater übrigens wohl auch zu unfähig ist. Das war nur ein Beispiel, es gibt noch etliche Dinge....

Das zweite Kind wird mit 6 Wochen! Zu einer Freundin der Familie ausquartiert.

Die Mutter der Familie wird von Janni geschlagen , von ihrem Ehemann gedemütigt setzt sich aber nicht zu wehr. Selbst der Familienhund wird misshandelt.

Vielleicht lehne ich mich weit aus dem Fenster aber ich behaupte mal dass die Diagnose Münchhausen-by-Proxy vielleicht nicht verkehrt ist...

Wer einen Säugling schüttelt hat in meinen Augen kein Bestand mehr als liebender Vater.

Mir tut einzig und allein Janni leid, dass sie mit solchen Eltern aufwachsen muss.

– 07.04.2015

Man kann nicht sagen, ob der Vater falsch gehandelt hat. Jeder würde da anders Reagieren. Aber man sollte als Eltern nie jeden Wunsch erfüllen. Auch wenn die lieben Kleinen noch so brüllen, oder Regale ausräumen. Durch lernen Sie nur, ich muss nur laut genug brüllen, schon bekomme ich alles was ich will. Und irgendwann ist man dann als Elternteil total überfordert. Und so sollte auch keine Eltern-Kind Beziehung laufen

Ähnliche Bücher wie „Ich will doch bloß sterben, Papa“

Lesen Sie was, wieviel und wo immer Sie möchten!

Jetzt kostenlos testen
Netzsieger testet Skoobe 5 Sterne bei Trustpilot