Frauen dürfen hier nicht träumen

Mein Ausbruch aus Saudi-Arabien, mein Weg in die Freiheit

Rana Ahmad Sarah Borufka

Auf der Flucht LITERATUR SPIEGEL Paperback-Bestseller Erfahrungsberichte

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Buchbeschreibung zu „Frauen dürfen hier nicht träumen“

»Ich verließ meine Familie und meine Heimat, weil ich nicht mehr an Gott glaube, aber an ein Leben als selbstbestimmte Frau.«

Rana Ahmad

Flirrende Hitze, in der Sonne glitzernde Wolkenkratzer: Saudi-Arabien ist eines der reichsten Länder der Welt. Beherrscht von Scharia und der Religionspolizei. Als Zehnjährige muss Rana sich zum ersten Mal verschleiern. Sie soll die Sonne auf der Haut nicht mehr spüren, darf ohne männliche Begleitung nicht mehr auf die Straße. Rana fehlt die Luft zum Atmen, sie beginnt zu zweifeln: an Gott. Darauf steht in Saudi-Arabien die Todesstrafe. Auch deshalb beschließt sie auszubrechen.

Über Rana Ahmad

Rana Ahmad, geboren 1985, ist in Riad in Saudi-Arabien aufgewachsen, wo sie sich im Alter von zehn Jahren zum ersten Mal verschleiern muss. Als junge Frau darf sie aufgrund der strengen religiösen Gesetze, die in ihrer Heimat gelten, nicht alleine auf die Straße gehen, nicht Fahrrad oder Auto fahren, nicht selbst darüber entscheiden, ob sie studiert oder arbeitet. Nach einer gescheiterten Ehe kommt sie durch das Internet mit Texten von Friedrich Nietzsche und Charles Darwin in Kontakt, sie zweifelt an ihrem Glauben und wird Atheistin. Darauf steht in Saudi-Arabien die Todesstrafe. Rana Ahmad entscheidet sich deshalb für den Ausbruch. Sie verlässt unter größter Gefahr ihre Heimat, nur mit einem Laptop und einem Flugticket nach Istanbul in der Handtasche. Von der Türkei aus gelangt sie über Griechenland nach Deutschland, wo sie heute lebt. Um von ihrem Bruder und ihrer Familie nicht gefunden zu werden, muss Rana Ahmad ihren Namen ändern. Heute hat sie nur mit ihrem Vater sporadischen Kontakt, der sie trotz ihrer Flucht nicht verstoßen hat. An den Wänden ihrer Wohnung in Köln hängen Bilder ihrer großen Vorbilder: neben Marie Curie eines von Albert Einstein und Isaac Newton. Als Vorbereitung auf ihr Physikstudium ist sie Gasthörerin an der Universität Köln. »Die Sprache der Naturwissenschaften ist universell,« erklärt Rana Ahmad, »wenn ich die Welt ein bisschen besser verstehen möchte, dann muss ich diese Sprache lernen.« Im Frühjahr 2018 wird sie ein Praktikum am CERN in der Schweiz absolvieren.

Die Co-Autorin Sarah Borufka wurde 1983 in Fürth geboren. Studium der Filmwissenschaften in New Orleans, danach Arbeit in New York und Prag. Seit 2012 lebt sie in Berlin, wo sie als Freie Autorin arbeitet.


Verlag:

btb Verlag

Veröffentlicht:

2018

Druckseiten:

ca. 253


25 Kommentare zu „Frauen dürfen hier nicht träumen“

MM – 18.03.2020
Sathya – 23.02.2020

Ein sehr berührendes Buch, das teilweise fassungslos macht. Dass Frauen in der heutigen Zeit so behandelt werden dürfen, ist einfach unvorstellbar. Und dass wir in der westlichen Welt mehr oder weniger wegschauen, völlig unakzeptabel. Unbedingt lesen!

SiCa – 17.02.2020

Eine bewundernswerte mutige Frau...

Julia – 13.02.2020

Hat mich sehr berührt!

Barbarella – 30.11.2019

sehr spannend und die Erzählungen von Rana wirken absolut authentisch. Tolle Frau, die mutig für sich und ihre Überzeugung einsteht. Mein vollster Respekt.

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