Der lange Abschied

Als meine Frau mit 40 an Alzheimer erkrankte

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Buchbeschreibung zu „Der lange Abschied“

Wenn eine Frau mit 40 Jahren die Diagnose einer unheilbaren Krankheit erhält und ihr Mann ihr das Versprechen gibt, sie durch alles hindurch zu begleiten, dann klingt das wie eine Selbstverständlichkeit. Wenn diese Krankheit die geliebte Frau aber nicht nur schwächt, sondern sie vor seinen Augen als Person verschwinden lässt wie eine Bleistiftzeichnung unter dem Radiergummi, dann ist das eine andere Dimension.
Hans Jürgen Herber erzählt mutig und mit entwaffnender Offenheit, was es bedeutet, seine junge Frau und die Mutter seines Sohnes nach und nach an Alzheimer zu verlieren. Er beschreibt eine Beziehungsreise, die berühren, aber auch irritieren oder gar provozieren mag. Vielleicht macht sie auch Mut, nach ungewöhnlichen Lösungen zu suchen. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt.

Verlag:

Patmos Verlag

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 137


30 Kommentare zu „Der lange Abschied“

– 10.01.2018
– 20.10.2017

Wer so eine Krankheit in der Familie nicht selbst miterlebt hat sollte sich nicht schlecht über den Autor äußern. Ich habe dieses Buch mit so mancher Träne gelesen.Den Zusammenhalt mit Freunden und Familie fand ich einfach nur wunderbar. Das hätte ich auch gerne so gehabt.

– 12.05.2017

Als gelernte Pflegerin stößt mich dieses Buch umso mehr ab. Hätte ich so einen Mann, würde ich mich vorher in die Gosse werfen. Die Ratten hätten nach zwei Tagen eine stärkte soziale Bindung zu mir. Wer die Geschichte eines Selbstverliebten, Untreuen Mannes lesen will - bitte. An alle anderen - Spart euch die Enttäuschung und Entrüstung besser.

– 07.05.2017

beeindruckend und anrührend

– 19.09.2016

Eine bewegende Dokumentation aus dem wirklichen Leben. Eindrücklich beide Seiten dargestellt. Hochachtung gegenüber den Menschen die Yvonne begleitet haben. Schön dass es ihr ermöglicht wurde zuhause wohnen zu bleiben. Ich glaube keiner, der es nicht selbst erlebt hat, kann sich wirklich vorstellen, was für Kräfte über lange Zeit nötig sind. Ich fand nichts in dieser Dokumentation übertrieben, falsch oder unmoralisch. Auch nicht dass sich eine neue Liebe gefunden hat. Diese Geschichte (Film und Buch) haben mich lange Zeit gedanklich beschäftigt. Ich wünsche dieser Familie alles Gute....

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