Der lange Abschied

Als meine Frau mit 40 an Alzheimer erkrankte

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Buchbeschreibung zu „Der lange Abschied“

Wenn eine Frau mit 40 Jahren die Diagnose einer unheilbaren Krankheit erhält und ihr Mann ihr das Versprechen gibt, sie durch alles hindurch zu begleiten, dann klingt das wie eine Selbstverständlichkeit. Wenn diese Krankheit die geliebte Frau aber nicht nur schwächt, sondern sie vor seinen Augen als Person verschwinden lässt wie eine Bleistiftzeichnung unter dem Radiergummi, dann ist das eine andere Dimension.
Hans Jürgen Herber erzählt mutig und mit entwaffnender Offenheit, was es bedeutet, seine junge Frau und die Mutter seines Sohnes nach und nach an Alzheimer zu verlieren. Er beschreibt eine Beziehungsreise, die berühren, aber auch irritieren oder gar provozieren mag. Vielleicht macht sie auch Mut, nach ungewöhnlichen Lösungen zu suchen. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt.

26 Kommentare zu „Der lange Abschied“

– 19.09.2016

Eine bewegende Dokumentation aus dem wirklichen Leben. Eindrücklich beide Seiten dargestellt. Hochachtung gegenüber den Menschen die Yvonne begleitet haben. Schön dass es ihr ermöglicht wurde zuhause wohnen zu bleiben. Ich glaube keiner, der es nicht selbst erlebt hat, kann sich wirklich vorstellen, was für Kräfte über lange Zeit nötig sind. Ich fand nichts in dieser Dokumentation übertrieben, falsch oder unmoralisch. Auch nicht dass sich eine neue Liebe gefunden hat. Diese Geschichte (Film und Buch) haben mich lange Zeit gedanklich beschäftigt. Ich wünsche dieser Familie alles Gute....

– 25.08.2016

Gut, dass Yvonne dieses Buch nicht mehr lesen kann. Denn ihr charakterloser Ehemann hat sich schon als sie noch lebte die Geliebte ins Haus geholt. Und das traut er sich auch noch öffentlich zu schreiben. Im Grunde haben ja beide nur auf ihren Tot gewartet. Schämen sollten sich beide. Mieser geht es nicht mehr. Und darüber auch noch ein Buch schreiben - pfui kann ich nur sagen. Aber jeder bekommt am Ende ja immer das, was er verdient.

– 06.08.2016

Sehr bewegend. Habe mir auch noch die Dokumentation angesehen und konnte mir die ein oder andere Träne nicht verkneifen

– 06.03.2016

Unglaublich. Seine Frau ist todkrank und er holt sich seine Geliebte ins Haus. Ich konnte diese Selbstdarstellung nicht mehr ertragen und habe das Buch mittendrin wieder aufgehört.

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