Der lange Abschied

Als meine Frau mit 40 an Alzheimer erkrankte


Hans Jürgen Herber Ulrich Beckers

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4.18

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Beschreibung zu „Der lange Abschied“

Verlag:

Patmos Verlag

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 137

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

43 Kommentare zu „Der lange Abschied“

Der Autor macht den Eindruck, dass er den Tod seiner Frau noch versilbern will. Außerdem habe ich das deutliche Gefühl, das er diese Ehe sowieso bald beendet hätte....und dann die ganze Zeit das Gerede über die ach so wunderbare Großfamilie! Persönlich würde ich beim Sterben nicht gerne von meinem Nachfolger betreut werden. Dieses Buch würde ich aus dem Angebot nehmen

FrauFreitag – 24.07.2020
Ich bin als Angehörige selbst betroffen. Ich bin entsetzt und fassungslos über die bösen abwertenden Kommentare, die ich hier lese.

Sehr ergreifend ....

Ein Buch, das einen berührt und Mut macht.

so böse Kommentare können nur Menschen abgeben die keine Ahnung haben was es bedeutet über Jahre einen Menschen sterben zu sehen. ich finde die Regelung der Großfamilie wunderschön und offensichtlich für seine Frau zeitweise eine wunderbare Ablenkung. lch wünsche ihm viele glückliche Jahre mit einer neuen Partnerin .

Das Buch ist mit dem nötigen Abstand geschrieben . Man muß nicht jede Leidensphase miterleben . Gemeinsam jemanden aufzufangen und ihm beizustehen verbindet . Jeder Mensch hat das Recht auf eine neue Liebe , das heisst nicht das man den Verstorbenen vergißt .

Matthias.B. – 05.10.2015
Ich war erstaunt über so viel Offenheit.

Wie egoistisch kalt und herzlos ist dieser Mann ?! Nach der schrecklichen Diagnose von Yvonne steht " zufällig" gleich eine neue Frau und Familie auf der Matte !!! Zieht auch ohne Zeit zu verlieren gleich ins Haus ein . Wie muss sich Yvonne gefühlt haben ? Unfassbar !!!!! Wie kann man ein solches Buch überhaupt rausgeben ? Traurig und schade es wurde Yvonnes Geschichte nicht gerecht ......

Über soviel Rückhalt, Gemeinschaft, Liebe und Respekt und vorallem einen solche Unterstützung der " Hausgemeinschaft" kann jeder Mensch nur dankbar sein! Ich bin überwältigt wie eine soch schwierige Situation hier gemeistert wurde! Meinen grössten Respekt!

Gabi_muc – 03.09.2015
wer so etwas nicht selbst erleben musste sollte sich wirklich kein schlechtes Urteil erlauben.

Sehr schlicht und vordergründig geschrieben. Ein Mann rechtfertigt seine Abkehr von der Ehe mit der Krankheit seiner Frau. Eine Frau, die er lieber gesund in Erinnerung behalten möchte. Ich hätte mir mehr Tiefgang gewünscht, außer "das will ich alles nicht " kommt nicht viel rüber. Vielleicht ist es aber einfach nur der typisch männliche Blickwinkel. Die Stunde Lesezeit war verschwendet.

Sehr gutes Buch! Ich finde es kein Problem, dass Yvonnes Mann weiterlieben und leben will! Er hat seine Frau weder abgeschoben noch verraten und das beste versucht im Großprojekt "Gemeinschaftshaus"! Der Wunsch nach Liebe und Sexualität bei diesem doch noch recht jungen Mann finde ich verständlich! Ich finde, er hat sein Bestes gegeben ohne sich aufzugeben! Und immer ein offenes Ohr gehabt für die Sorgen und Nöte des "Gemeinschaftshauses"! Ehrlich: was will man mehr?

Demazoja – 05.01.2016
Das Buch und das Thema Demenz hat mich sehr interessiert. Gerade bei einer so jungen Frau. Der Anfang las sich zähflüssig, eine Biographie des Mannes obwohl es doch um die Ehefrau ging. Spätestens an der Stelle wo die neue zweit Frau eingezogen ist, tat mir die erkrankte sehr leid.

wow so schön geschrieben und doch so traurig hatte so oft Tränen in den Augen

Lissy_0211 – 06.08.2016
Sehr bewegend. Habe mir auch noch die Dokumentation angesehen und konnte mir die ein oder andere Träne nicht verkneifen

Der Autor wurde mir von Seite zu Seite unsympathischer. Am Anfang schon, als er seine kranke Mutter über 8 Jahre nicht besucht, sie vor der Lebensgefährtin “versteckt“ weil er sich für sie schämt, vielleicht hätte er sie ja rausholen können, aus dem Loch der Verzweiflung und des Alkohols. Aber es reicht ja, wenn er da ist, als sie im Sterben liegt und er hinterher das schlimme Haus umbauen kann. Sein erstes Fremdgehen und die Beendigung dieser Affäre begründet er u.a. mit der Trennung vom Sohn, was ist das für eine Basis für eine dauerhafte, glückliche Ehe? Mir war auch unsympathisch, wie er den Verfall seiner, ach so großen Liebe, seiner Frau darstellt. Meiner Meinung hat er sich selbst zu sehr in den Vordergrund gerückt, schließlich soll es ja in dem Buch um seine Frau gehen und von der hat man über ihre Vergangenheit z. B. nichts erfahren.

Schnurpel – 31.08.2015
Ich habe den Film gesehen und das Buch jetzt gelesen. Beides hat mich zutiefst erschüttert und berührt. Niemand hat das Recht, über Herrn Herber ein böses Urteil zu fällen, der nicht selbst in dieser Situation war. Ich wünsche Familie Herber alles erdenklich Gute auf dem weiteren Lebensweg.

Arme Frau. Der Autor hat mich nur aufgeregt. In dem Buch ging es mehr um ihn und nicht um seine kranke Frau.. Ich habe ihn sogar gehasst(!!!), als er seiner Frau fremd gegangen ist und später eine neue Frau ins Haus geholt hat. Respektlos, egoistisch, unmoralisch. rip Yvonne..

Susi1401 – 21.12.2015
Toll geschrieben und sehr fesselnd!

Büchermerry – 14.09.2015
Ein ekelhafter Mensch dieser Mann. Heimliche Seitensprünge, Affären und eine Frau, nebst Ehefrau, die er direkt im Eigenheim einziehen lässt. Dieses ist purer Egoismus und lässt sich durch nichts auf der Welt rechtfertigen. Dieses Buch ist eine beschämende Suche nach Absolution. Was der Sohn wohl irgendwann vom Vater denkt wenn er dieses "Werk" liest?

hamburgerin_⚓️ – 22.09.2015
Das Thema hat mich sehr interessiert. Aber leider geht es ja nicht um den langen Abschied und darum, wie es war, als seine Frau so früh erkrankte. Sondern nur um ihn selber. Die Egozentrik nervt mich so sehr, dass ich es fast nicht bis zum Ende lesen konnte. Ich als Leserin möchte mehr darüber wissen, wer Yvonne war. Hätte mir mehr Notizen darüber gewünscht, als sie noch selber etwas dazu hätte sagen können. Aber es geht immer nur um ihn. Und um seine Dominanz, in jeder der genannten Beziehungen, die mir persönlich sauer aufstößt. Ich habe die im Buch genannte Doku nicht gesehen, aber ich hoffe, dass sie respektvoller mit der eigentlichen Hauptperson umgeht als der Autor. Dessen Schreibe hätte besser im Tagebuch bleiben sollen. Oder ein besseres Lektorat verdient. Selbst für seine Memoiren. Auch wegen der echt blöden Ausdrücke. Und nein, ich werfe ihm nicht vor, dass er noch zu Lebzeiten seiner Frau eine neue Beziehung eingegangen ist. Das finde ich legitim. Aber diese grenzenlose Selbstdarstellung, die lässt mich dieses Buch leider ad acta legen.

Hat mich sehr berührt.

Tragische Geschichte die einen nicht mehr loslässt. Großen Respekt an die Familie und helfenden Hände, in dieser, leider wahren Geschichte. Ein wirklich tolles Buch, dass zum Nachdenken anregt und das einem immer in Erinnerung bleiben wird.

Die Ausdrucksweise am Anfang des Buches finde ich grausam. Gegen Ende hin liest es sich einigermaßen normal. – 17.11.2015
Das Buch an sich ist okay. Allerdings wundert mich die Meinung der Vorredner nicht! Es hätte eher den Titel "verraten und verkauft" tragen sollen. Ein großes pfui

Hatte die Doku zu diesem Buch gesehen... sie spricht für sich, denn Yvonne wusste ganz genau, dass ihr Mann mit ihrer besten Freundin eine Affäre hat... sie stürzte zeitweise in tiefe Depression.. Aggression...und ihr Mann hat es nicht begriffen...der Sohn hat es sich auch leicht gemacht, seine Mutter zu ignorieren, wobei ich diese als Schutzmechanismus werte...alles in allem war es eine erschütternde Doku über eine noch so junge Frau, die trotz augenscheinlicher Pflege und Fürsorge emotional vernachlässigt wurde, seelisch misshandelt! Ihr Mann ist in meinen Augen ein jämmerlicher Egoist..er hat sich sehr früh von Yvonne distanziert und sich in die Beziehung zu ihrer Freundin gestürzt... man mag ihm vieles nicht glauben, was er im Buch wiedergibt...aalglatt, egoistisch, froh, dass er immer weniger Anteil am leben und pflegen hatte...traurig für Yvonne, die sicher mehr mitbekommen hat als ihr Gatte sich jemals vorstellen kann! Ruhe in Frieden!

Michaela – 07.05.2017
beeindruckend und anrührend

We care a lot – 06.03.2016
Unglaublich. Seine Frau ist todkrank und er holt sich seine Geliebte ins Haus. Ich konnte diese Selbstdarstellung nicht mehr ertragen und habe das Buch mittendrin wieder aufgehört.

Dackeltussi – 22.01.2018
Ich habe auch in der Mitte abgebrochen. So einen Mann wünsche ich keiner Frau, ganz sicher keiner kranken Frau. Einigermassen ekelhaft, wie er mit der Krankheit und vor allem mit seiner Frau umgeht.

Eine bewegende Dokumentation aus dem wirklichen Leben. Eindrücklich beide Seiten dargestellt. Hochachtung gegenüber den Menschen die Yvonne begleitet haben. Schön dass es ihr ermöglicht wurde zuhause wohnen zu bleiben. Ich glaube keiner, der es nicht selbst erlebt hat, kann sich wirklich vorstellen, was für Kräfte über lange Zeit nötig sind. Ich fand nichts in dieser Dokumentation übertrieben, falsch oder unmoralisch. Auch nicht dass sich eine neue Liebe gefunden hat. Diese Geschichte (Film und Buch) haben mich lange Zeit gedanklich beschäftigt. Ich wünsche dieser Familie alles Gute....

Karin Edlinger – 25.08.2016
Gut, dass Yvonne dieses Buch nicht mehr lesen kann. Denn ihr charakterloser Ehemann hat sich schon als sie noch lebte die Geliebte ins Haus geholt. Und das traut er sich auch noch öffentlich zu schreiben. Im Grunde haben ja beide nur auf ihren Tot gewartet. Schämen sollten sich beide. Mieser geht es nicht mehr. Und darüber auch noch ein Buch schreiben - pfui kann ich nur sagen. Aber jeder bekommt am Ende ja immer das, was er verdient.

Wer so eine Krankheit in der Familie nicht selbst miterlebt hat sollte sich nicht schlecht über den Autor äußern. Ich habe dieses Buch mit so mancher Träne gelesen.Den Zusammenhalt mit Freunden und Familie fand ich einfach nur wunderbar. Das hätte ich auch gerne so gehabt.

Als gelernte Pflegerin stößt mich dieses Buch umso mehr ab. Hätte ich so einen Mann, würde ich mich vorher in die Gosse werfen. Die Ratten hätten nach zwei Tagen eine stärkte soziale Bindung zu mir. Wer die Geschichte eines Selbstverliebten, Untreuen Mannes lesen will - bitte. An alle anderen - Spart euch die Enttäuschung und Entrüstung besser.

Ein Buch, das einem auch nach der letzten Seite nicht loslässt. Bedrückend und fesselnd.

dara rams – 10.01.2018
Ergreifend

Ganz gut zu lesen,nur erschreckend,dass diese Geschichte real ist und der Ehemann seine Frau dauernd betrog und zuerst mal an sich selbst dachte und danach erst an seine schwer kranke Frau...

Ute -19. 11.21 – 19.11.2021
Absolut lesenswert,ein Buch das in Erinnerung bleiben wird. …. Und keiner sollte sich anmaßen über den Ehemann zu urteilen.

Uta Renate Ant-Dudek – 15.04.2023
Ich habe das Buch nicht gern aus der Hand gelegt. Wunderbar einfühlsam geschrieben und ganz sicher für viele Leser ein Helfer in ähnlichen Situationen.

Anne Lemke – 05.09.2023
sehr gutes,berührendes Buch,nur Leute die keine Ahnung davon haben,einen Demenzkranken zu pflegen,geben unterirdische Kommentare ab,der Mann hat sich bis zuletzt auf opferungsvoll gekümmert,das verdient Hochachtung

Tweety 🤎 – 19.08.2024
Ich mochte es leider gar nicht in dem Buch geht es nur um ihn ! Kaum um seine Frau ! Hätte mir wirklich mehr Tiefgang gewünscht .. klar ist es das Leben & dort kann man nicht viel schauspielern aber trz dessen ist das Thema Alzheimer/Demenz in vielen Punkten doch sehr nach hinten gerückt , auch das er Iwann ein neues Leben mit einer neuen Frau beginnt ist verständlich , jedoch ging mir das persönlich alles viel zu schnell !

ich kenne die Doku, daher erspare ich mir das Buch zu lesen. schrecklicher Mann

Ich habe das Buch nach der Hälfte aufgehört zu lesen, viel blabla und der Mann ist ein egoistischen idiot.. Schon vor ihrer Diagnose wenn es nicht nach seinen Vorstellungen läuft sich eine andere Frau zu suchen, bis es wieder läuft.. Viel bla bla seiner angeblichen Liebe seiner Frau aber schon nach kurzer Zeit merkt man das es nur um ihn geht und alles andere nur Floskeln...

Bewegendes Schicksal einer Frau und primitiver Ehemann ohne Anstand. Widersprüchliches und Unverständliches am laufenden Band. Eine Aufzählung der (teilweise unbedeutenden) Ereignisse ohne Tiefe. Ein seichtes Buch von einem seichten Mann.

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