Der lange Abschied

Als meine Frau mit 40 an Alzheimer erkrankte

Hans Jürgen Herber Ulrich Beckers

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Beschreibung zu „Der lange Abschied“

Wenn eine Frau mit 40 Jahren die Diagnose einer unheilbaren Krankheit erhält und ihr Mann ihr das Versprechen gibt, sie durch alles hindurch zu begleiten, dann klingt das wie eine Selbstverständlichkeit. Wenn diese Krankheit die geliebte Frau aber nicht nur schwächt, sondern sie vor seinen Augen als Person verschwinden lässt wie eine Bleistiftzeichnung unter dem Radiergummi, dann ist das eine andere Dimension.
Hans Jürgen Herber erzählt mutig und mit entwaffnender Offenheit, was es bedeutet, seine junge Frau und die Mutter seines Sohnes nach und nach an Alzheimer zu verlieren. Er beschreibt eine Beziehungsreise, die berühren, aber auch irritieren oder gar provozieren mag. Vielleicht macht sie auch Mut, nach ungewöhnlichen Lösungen zu suchen. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt.

Verlag:

Patmos Verlag

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 137

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


10 Kommentare zu „Der lange Abschied“

gebrael – 05.09.2015
Der Autor macht den Eindruck, dass er den Tod seiner Frau noch versilbern will. Außerdem habe ich das deutliche Gefühl, das er diese Ehe sowieso bald beendet hätte....und dann die ganze Zeit das Gerede über die ach so wunderbare Großfamilie! Persönlich würde ich beim Sterben nicht gerne von meinem Nachfolger betreut werden. Dieses Buch würde ich aus dem Angebot nehmen

FrauFreitag – 24.07.2020
Ich bin als Angehörige selbst betroffen. Ich bin entsetzt und fassungslos über die bösen abwertenden Kommentare, die ich hier lese.

Marion – 01.09.2015
Sehr ergreifend ....

Nic – 02.09.2015
Ein Buch, das einen berührt und Mut macht.

Nilife – 15.05.2022
so böse Kommentare können nur Menschen abgeben die keine Ahnung haben was es bedeutet über Jahre einen Menschen sterben zu sehen. ich finde die Regelung der Großfamilie wunderschön und offensichtlich für seine Frau zeitweise eine wunderbare Ablenkung. lch wünsche ihm viele glückliche Jahre mit einer neuen Partnerin .

Tom – 01.09.2015
Das Buch ist mit dem nötigen Abstand geschrieben . Man muß nicht jede Leidensphase miterleben . Gemeinsam jemanden aufzufangen und ihm beizustehen verbindet . Jeder Mensch hat das Recht auf eine neue Liebe , das heisst nicht das man den Verstorbenen vergißt .

Matthias.B. – 05.10.2015
Ich war erstaunt über so viel Offenheit.

Lisa58 – 22.09.2015
Wie egoistisch kalt und herzlos ist dieser Mann ?! Nach der schrecklichen Diagnose von Yvonne steht " zufällig" gleich eine neue Frau und Familie auf der Matte !!! Zieht auch ohne Zeit zu verlieren gleich ins Haus ein . Wie muss sich Yvonne gefühlt haben ? Unfassbar !!!!! Wie kann man ein solches Buch überhaupt rausgeben ? Traurig und schade es wurde Yvonnes Geschichte nicht gerecht ......

danilea – 22.10.2015
Über soviel Rückhalt, Gemeinschaft, Liebe und Respekt und vorallem einen solche Unterstützung der " Hausgemeinschaft" kann jeder Mensch nur dankbar sein! Ich bin überwältigt wie eine soch schwierige Situation hier gemeistert wurde! Meinen grössten Respekt!

Gabi_muc – 03.09.2015
wer so etwas nicht selbst erleben musste sollte sich wirklich kein schlechtes Urteil erlauben.

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