Der lange Abschied

Als meine Frau mit 40 an Alzheimer erkrankte

Hans Jürgen Herber Ulrich Beckers

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Beschreibung zu „Der lange Abschied“

Wenn eine Frau mit 40 Jahren die Diagnose einer unheilbaren Krankheit erhält und ihr Mann ihr das Versprechen gibt, sie durch alles hindurch zu begleiten, dann klingt das wie eine Selbstverständlichkeit. Wenn diese Krankheit die geliebte Frau aber nicht nur schwächt, sondern sie vor seinen Augen als Person verschwinden lässt wie eine Bleistiftzeichnung unter dem Radiergummi, dann ist das eine andere Dimension.
Hans Jürgen Herber erzählt mutig und mit entwaffnender Offenheit, was es bedeutet, seine junge Frau und die Mutter seines Sohnes nach und nach an Alzheimer zu verlieren. Er beschreibt eine Beziehungsreise, die berühren, aber auch irritieren oder gar provozieren mag. Vielleicht macht sie auch Mut, nach ungewöhnlichen Lösungen zu suchen. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt.

Verlag:

Patmos Verlag

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 137

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


10 Kommentare zu „Der lange Abschied“

deda – 31.01.2020
Ganz gut zu lesen,nur erschreckend,dass diese Geschichte real ist und der Ehemann seine Frau dauernd betrog und zuerst mal an sich selbst dachte und danach erst an seine schwer kranke Frau...

Mamsi – 22.04.2018
Ein Buch, das einem auch nach der letzten Seite nicht loslässt. Bedrückend und fesselnd.

Dani94 – 09.02.2018
Tragische Geschichte die einen nicht mehr loslässt. Großen Respekt an die Familie und helfenden Hände, in dieser, leider wahren Geschichte. Ein wirklich tolles Buch, dass zum Nachdenken anregt und das einem immer in Erinnerung bleiben wird.

Dackeltussi – 22.01.2018
Ich habe auch in der Mitte abgebrochen. So einen Mann wünsche ich keiner Frau, ganz sicher keiner kranken Frau. Einigermassen ekelhaft, wie er mit der Krankheit und vor allem mit seiner Frau umgeht.

dara rams – 10.01.2018
petra – 20.10.2017
Wer so eine Krankheit in der Familie nicht selbst miterlebt hat sollte sich nicht schlecht über den Autor äußern. Ich habe dieses Buch mit so mancher Träne gelesen.Den Zusammenhalt mit Freunden und Familie fand ich einfach nur wunderbar. Das hätte ich auch gerne so gehabt.

Bubele – 12.05.2017
Als gelernte Pflegerin stößt mich dieses Buch umso mehr ab. Hätte ich so einen Mann, würde ich mich vorher in die Gosse werfen. Die Ratten hätten nach zwei Tagen eine stärkte soziale Bindung zu mir. Wer die Geschichte eines Selbstverliebten, Untreuen Mannes lesen will - bitte. An alle anderen - Spart euch die Enttäuschung und Entrüstung besser.

Michaela – 07.05.2017
beeindruckend und anrührend

aleunam – 19.09.2016
Eine bewegende Dokumentation aus dem wirklichen Leben. Eindrücklich beide Seiten dargestellt. Hochachtung gegenüber den Menschen die Yvonne begleitet haben. Schön dass es ihr ermöglicht wurde zuhause wohnen zu bleiben. Ich glaube keiner, der es nicht selbst erlebt hat, kann sich wirklich vorstellen, was für Kräfte über lange Zeit nötig sind. Ich fand nichts in dieser Dokumentation übertrieben, falsch oder unmoralisch. Auch nicht dass sich eine neue Liebe gefunden hat. Diese Geschichte (Film und Buch) haben mich lange Zeit gedanklich beschäftigt. Ich wünsche dieser Familie alles Gute....

Karin Edlinget – 25.08.2016
Gut, dass Yvonne dieses Buch nicht mehr lesen kann. Denn ihr charakterloser Ehemann hat sich schon als sie noch lebte die Geliebte ins Haus geholt. Und das traut er sich auch noch öffentlich zu schreiben. Im Grunde haben ja beide nur auf ihren Tot gewartet. Schämen sollten sich beide. Mieser geht es nicht mehr. Und darüber auch noch ein Buch schreiben - pfui kann ich nur sagen. Aber jeder bekommt am Ende ja immer das, was er verdient.

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