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Beschreibung zu „Rummelplatz“

Über Werner Bräunig

Werner Bräunig wurde 1934 in Chemnitz geboren. Nach umtriebigen Jugendjahren, u. a. als Gelegenheitsarbeiter in Westdeutschland, arbeitete er in Fabriken und Bergwerken, darunter im Uranbergbau der Wismut-AG. Als schreibender Arbeiter trug er auf der Bitterfelder Konferenz den Aufruf "Greif zur Feder, Kumpel" vor. Nach dem Studium am Literaturinstitut "Johannes R. Becher" war er dort Oberassistent. 1965 wurde auf dem berüchtigten 11. Plenum der SED ein Vorabdruck aus dem Roman "Rummelplatz" so heftig angegriffen, dass der Roman nicht mehr erscheinen konnte. 1976 starb Werner Bräunig in Halle mit 42 Jahren.Wichtigste Veröffentlichungen: Prosa schreiben (Essays, 1968); Gewöhnliche Leute (Erzählungen, 1969, erweiterte Ausgabe 1971); Ein Kranich am Himmel. Unbekanntes und Bekanntes (1981), Rummelplatz (Roman, 2007).

Verlag:

Aufbau Digital

Veröffentlicht:

2011

Druckseiten:

ca. 648

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

Keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

1 Kommentar zu „Rummelplatz“

Ein grossartiges Buch! Nur selten liest man so authentische Arbeiterliteratur, da nur selten hochbegabte Schriftsteller auch wirklich als Arbeiter Erfahrung gesammelt haben. Der am Widerstand der DDR-Behörden gegen ihn und sein Werk zerbrochene Autor schildert die schwierige Nachkriegszeit in dem Uranbergwerk. Dazu ein sorgfältig edierter Anhang.

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