Corpus Delicti

Ein Prozess

Juli Zeh

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Beschreibung zu „Corpus Delicti“

Jung, attraktiv, begabt und unabhängig: Das ist Mia Holl, eine Frau von dreißig Jahren, die sich vor einem Schwurgericht verantworten muss. Zur Last gelegt wird ihr ein Zuviel an Liebe (zu ihrem Bruder), ein Zuviel an Verstand (sie denkt naturwissenschaftlich) und ein Übermaß an geistiger Unabhängigkeit. In einer Gesellschaft, in der die Sorge um den Körper alle geistigen Werte verdrängt hat, reicht dies aus, um als gefährliches Subjekt eingestuft zu werden. Juli Zeh entwirft in Corpus Delicti das spannende Science-Fiction-Szenario einer Gesundheitsdiktatur irgendwann im 21. Jahrhundert, in der Gesundheit zur höchsten Bürgerpflicht geworden ist.

Über Juli Zeh

Juli Zeh wurde in Bonn geboren. Sie studierte Jura und Literatur. Alleine ihr erster Roman „Adler und Engel“ ist in 29 Sprachen übersetzt worden. 2009 ist ihr Roman „Corpus delicti“ erschienen.

Mehr Informationen über die Autorin im Internet: www.schoeffling.de

Bei dotbooks erschienen Juli Zehs Kurzgeschichten „Die geschenkte Stunde" und „Feindliches Grün".


Verlag:

btb Verlag

Veröffentlicht:

2018

Druckseiten:

ca. 140

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


7 Kommentare zu „Corpus Delicti“

fabia – 12.05.2020
Für mich war es nicht interessant

KB – 12.11.2018
eines der schwächsten Werke von der sonst wunderbaren Juli Zeh

meiercom – 13.10.2018
Juli Zeh hat hier die totalitären Tendenzen der Informationstechnologie und den gleichzeitigen Verlust von Ethik und Moral von deren Protagonisten zu einer spannenden, mitreißenden Vision geformt. Datensammlung und Überwachung, die schleichende Entwertung allgemeingültiger Normen führen zwangsläufig in eine Diktatur, die den Menschen als Wohltat verkauft wird. Sehr gelungen und sehr beunruhigend.

Kerstin – 07.10.2018
Unterleuten ist wesentlich besser

Anne – 05.10.2021
Bisschen holpriges Ende, liest sich sehr gut, zwischendrin widerstrebte mir die Richtung, in die sich das Buch bewegt hat ...

Allie – 23.05.2021
Ich kann mich mit der Hauptfigur leider überhaupt nicht identifizieren und finde sie langweilig, die ganze Geschichte erinnern leicht an ein Theaterstück von Friedrich Dürrenmatt, allerdings ohne dessen feinsinnigen Humor und ohne die satirische Grundlage. Motive sind nicht ersichtlich, alles ist in Metaphern gekleidet, jeder spricht in Rätseln. Man hat die andere, als habe die Aktoren versucht, etwas ähnliches wie die Hungerspiele oder eine ähnliche Dystopie zu schaffen, die philosophischen Hintergründe sind jedoch nicht in sich schlüssig. Ich kann es nicht weiter empfehlen.

lisaweta – 13.09.2020
Spannendes Thema leider nicht ganz zu Ende gedacht

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