Lügen über meine Mutter - Roman (Ungekürzte Lesung)


Daniela Dröscher

Hörbuch Gegenwartsliteratur SPIEGEL Bestseller

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Beschreibung zu „Lügen über meine Mutter - Roman (Ungekürzte Lesung)“

Über Daniela Dröscher

Daniela Dröscher, Jahrgang 1977, aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, lebt in Berlin. Promotion im Fach Medienwissenschaft an der Universität Potsdam sowie ein Diplom in »Szenischem Schreiben« an der Universität Graz. Ihr Romandebüt »Die Lichter des George Psalmanazar« erschien 2009, es folgten der Erzählband »Gloria« (2010) und der Roman »Pola« (2012) sowie das Memoir »Zeige deine Klasse« (2018). Sie wurde u.a. mit dem Anna Seghers-Preis, dem Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds sowie dem Robert-Gernhardt-Preis (2017) ausgezeichnet. Der Roman »Lügen über meine Mutter« (2022) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und ist bald im Kino zu sehen.

Gelesen von

Sandra Voss

Verlag:

argon

Veröffentlicht:

2022

Länge:

11 Std. 39 Min.

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

Audiobook

Barrierefreiheitsinformationen

Keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

10 Kommentare zu „Lügen über meine Mutter - Roman (Ungekürzte Lesung)“

Bücherwurm – 10.05.2026
Stark, oft unerträglich toxisch, aber ein unfassbar fesselndes Buch.

Ein zutiefst deprimierendes Buch, weil es die Biographie vieler Frauen schonungslos aufdeckt u sichtbar macht: Warten, bis man endlich gehen kann, ohne einen Bedürftigen zurückzulassen.... Auch wenn sich inzwischen vieles geändert hat, es sind immer noch Frauen, die den größten Teil der Care-Arbeit verrichten...

Tergenna – 27.10.2024
Ein Buch , das bewegt und nachdenklich macht! Ein Buch über das, was wohl vielen Frauen in den 1980er Jahren widerfuhr!

Ein Buch, ein Thema, dass betroffen macht. Die Vorleserin kann allen Figuren mehr Leben einhauchen als dem Leser manchmal lieb ist!

Das Buch hat mich sehr bewegt. Ich war abwechselnd schockiert über das Verhalten des Vaters als auch über das der Mutter, die das alles über sich hat ergehen lassen.

Ausgesprochen eindringlich erzählt dieser autobiographische Roman von der konfliktreichen, zerstörerischen Ehe der Eltern, die die Kindheit der Autorin überschattet. Streitereien und Disharmonie sind an der Tagesordnung, der Vater unterdrückt und dominiert die Mutter, torpediert jeden Versuch von Selbstbestimmtheit und Autonomie. Das alles bestimmende Dauerthema ist das angebliche Übergewicht der Mutter, dass durch die ständige Gängelei Realität wird. Kein Wohlfühl-Buch aber toll erzählt und super gelesen!

Christin – 24.06.2023
Ein wunderbares Buch. Holt einen zurück in die Kindheit. Auch wunderschön vorgelesen.

So gut! Erst gelesen und dann nochmal gehört. Absolut toll!

Wundervoll geschrieben. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und auch ihr Wachstum bzw. die Veränderungen.

Sehr bewegendes Buch über ein Frauenschicksal. Es hat mich traurig gemacht und gleichzeitig aufgerüttelt. Ob es meiner mehrgewichtigen Oma Ende der 70er Jahre mit ihren 3 Kindern, der Pension, der Kneipe und den zwei alten Tanten im Haus - der minderjährigen Schwiegertochter aus Griechenland - die mit 15 Mutter wurde und ebenfalls mit im Haus wohnte - und auch mir, die ich nach der Scheidung meiner Eltern teilweise dort mit meinem Vater wohnte (der meine Mutter für erziehungsungeeignet hielt) - wohl genauso ging? Mein Opa war einer Strich in der Landschaft und sie die mit den dicken Stampern (Beinen) die noch dazu psychisch nicht ganz in Ordnung zu sein schien. Sie ist mit 52 einem Herzinfarkt erlegen. Selbst die Todesursache hat man noch genutzt Fettfeindlichkeit zu transportieren: Herzkranzgefäßverfettung … Weil sie zu viel Schokolade mit guter Butter darauf gegessen hat! Das Buch hat mich daher wirklich sehr berührt und die Sprecherin hat es auf den Punkt gelesen

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