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Beschreibung zu „Frau Putz“

Gelesen von

Kaja Sesterhenn

Verlag:

Ulrike Helmer Verlag

Veröffentlicht:

2025

Länge:

6 Std. 2 Min.

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

Audiobook

Barrierefreiheitsinformationen

Keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

6 Kommentare zu „Frau Putz“

Sehr unterhaltsame Urlaubslektüre mit etwas Tiefgang. Hab es gern angehört.

Witzig, unterhaltsam, aber auch mit Tiefgang. Toll gelesen

Also es gibt sehr gute Elemente in dem Buch, die Sprecherin ist solide. Aber es wird so tief in die Klischees gedroschen, dass es schwierig war, es bis zu Ende zu horchen. Schade, daß Thema hätte das Potential gehabt, die Welt zu verändern, aber leider zementiert es die bestehenden Vorurteile....

Hel Vetia – 25.12.2025
Ideenreiche Einfälle machen die Story hörenswert.

Claudia H. – 21.10.2026
Aus dem bunten Leben einer Reinigungskraft Worum es geht: Kerstin Wischnewski ist selbstständige Reinigungskraft. Nachdem ihr ein paar Aufträge weggefallen sind, muss sie jeden Euro 2-mal umdrehen. Doch dann kann sie die Kunden einer Kollegin übernehmen. Allerdings haben diese Kunden es echt in sich. Da ist der Künstler, der seine Anweisungen schriftlich hinterlässt und sich weigert das volle Honorar zu zahlen, falls doch mehr geputzt wurde. Eine alte Dame, die mit einer Taube spricht und die völlig überforderte Mutter mit Drillingen. Dazu kommt denn noch der zum Teil echt verrückte Umgang mit Kerstin. Mein Fazit: Der Roman wurde mit dem Preis des Literaturfests Meißen 2025 ausgezeichnet. Zurecht? Auf alle Fälle. Die Protagonistin ist ein wenig einfach gestrickt und skurril, was sie jedoch sehr liebenswert macht. Noch skurriler und merkwürdiger sind auf alle Fälle auch ihre Auftraggeber. Oft ballt Kerstin einfach nur ihre Faust in den Taschen und versucht, sich nicht provozieren zu lassen. Wer nimmt sie und ihre Befindlichkeiten eigentlich war? Auf alle Fälle regt dieses Buch auch sehr zum Nachdenken an. Der eine oder andere Satz, der hier fällt, bei dem hätte auch ich mir wahrscheinlich nichts dabei gedacht. Sollte man aber. Jedenfalls ist der Roman sehr witzig geschrieben und ich habe ihn in einem Rutsch durchgelesen. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und habe oft geschmunzelt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.

Die Story plätschert eher dahin, klingt aber nicht schlecht. Ich hatte das erste Mal in meinem Leben Mitgefühl mit einer Romanfigur, sie tat mir richtig leid. Den letzten Teil habe ich allerdings nicht ganz verstanden, als es sich so anhörte, als würde Frau W. an Kleptomanie leiden. Das passte für mich wenig in's Gesamtbild und so hatte ich am Ende mehr Fragezeichen im Kopf als ein befriedigendes Ende. Taube Luise fand ich irgendwie niedlich ;)

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