Diese Serie von der Erfolgsschriftstellerin Viola Maybach knĂŒpft an die bereits erschienenen Dr. Laurin-Romane von Patricia Vandenberg an.Die Familiengeschichte des Klinikchefs Dr. Leon Laurin tri
Diese Serie von der Erfolgsschriftstellerin Viola Maybach knĂŒpft an die bereits erschienenen Dr. Laurin-Romane von Patricia Vandenberg an.Die Familiengeschichte des Klinikchefs Dr. Leon Laurin tritt in eine neue Phase, die in die heutige moderne Lebenswelt passt.Da die vier Kinder der Familie Laurin langsam heranwachsen, möchte Dr. Laurins Frau, Dr. Antonia Laurin, endlich wieder als KinderĂ€rztin arbeiten. Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als KinderĂ€rztin aufmachen.Damit ist der Boden bereitet fĂŒr eine groĂe, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert.»ErzĂ€hlen Sie mir, wie es mit Ihren beiden Enkeln war am Wochenende«, sagt Juliane Sundermann zu der alten Dame, die vor ihr auf dem Sofa saĂ und unbehaglich in die hellen Scheinwerfer blinzelte. Emilie Trauding hieĂ sie, siebenundachtzig Jahre alt, Witwe, drei Kinder, sechs Enkel. Viel mehr wusste Juliane nicht ĂŒber sie, aber sie hatte gelernt, sich Dinge einzuprĂ€gen, die sie fĂŒr ihre Arbeit nutzen konnte. Sie war Fotografin, PortrĂ€taufnahmen waren ihr Broterwerb, sie machte sie hĂ€ufig. Da kam es darauf an, die Person vor der Kamera abzulenken von dem, was gerade geschah. Die meisten Menschen lieĂen sich nicht gerne fotografieren, sie reagierten verkrampft, fĂŒhlten sich nicht wohl â und so war es gerade bei Frau Trauding. »Sie haben erwĂ€hnt, dass der JĂŒngere manchmal schwierig ist«, fuhr Juliane fort. »Aber nicht bei mir«, erwiderte Emilie Trauding mit einem gewissen Stolz in der Stimme. »Da traut er sich nicht. AuĂerdem weiĂ ich, dass er ruhiger wird, wenn er Bewegung hat und Neues entdecken kann. Also war ich mit ihm und seinem Bruder drauĂen bei diesem neuen Fitnesspark mit den vielen SportgerĂ€ten. Da ist immer was los âŠÂ« Juliane machte ein Bild ums andere. Das Blinzeln hatte aufgehört, der Ausdruck des Unbehagens auf dem Gesicht der alten Dame war verschwunden. Sie lĂ€chelte, wĂ€hrend sie sich an den Tag mit ihren beiden jĂŒngsten Enkeln erinnerte. Die anderen waren schon erwachsen und lebten nicht mehr in MĂŒnchen, deshalb war sie fĂŒr diese beiden âșNachzĂŒglerâč sehr dankbar. Sie drehte sich hierhin und dorthin, die HĂ€nde untermalten ihre ErzĂ€hlung mit ausdrucksvollen Gesten.