artgerecht durch den Familienalltag

... weil das echte Leben auch echte Lösungen braucht! - Antworten auf die häufigsten Elternfragen -


  Serie (Teil 4)

Nicola Schmidt

SPIEGEL Bestseller Ratgeber Leben & Gesundheit

10 Bewertungen
4.5

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Beschreibung zu „artgerecht durch den Familienalltag“

Über Nicola Schmidt

„Was ist artgerecht für kleine Menschenkinder?" - diese Frage treibt Nicola Schmidt seit über 15 Jahren um. Die Devise der Wissenschaftsjournalistin lautet „Faktenbasierte Erziehung“, und begeistert damit weltweit immer mehr Eltern. Viele ihrer Bücher standen ganz oben auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und sind in sieben Sprachen übersetzt. Einige sind echte Klassiker, darunter „Artgerecht – das andere Babybuch“ und „Erziehen ohne Schimpfen“. Nicola ist dank ihrer Vergangenheit als Radio- und Web-TV-Journalistin außerdem eine mitreißende Rednerin und Eltern lieben ihre inspirierende, sprühende Lebensfreude. Egal ob in ihren zahlreichen Radio- und TV-Interviews, Expertenbeiträgen, Podcasts oder Vorträgen, Nicola erklärt komplexe Forschungsergebnisse so, dass Eltern sie direkt im Alltag umsetzen können und so täglich mehr Spaß an ihren Kindern haben.

Verlag:

Kösel-Verlag

Veröffentlicht:

2022

Druckseiten:

ca. 154

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

2 Kommentare zu „artgerecht durch den Familienalltag“

Artgerecht bedeutet für mich auch loslassen können. Davon ist hier viel zu selten die Rede. Es gibt viel mehr Futter für die Helikoptereltern in diesem Buch: Das Kind geht gerne in den Kindergarten aber mir als Mutter ist das zu viel: dann reduzier ich die Kita-Stunden. Wie bitte? Nur weil die Mama nicht loslassen kann? Das sind dann die gleichen die ihre Kinder bis vors Klassenzimmer fahren und sie später nonstop überwachen. (Und nein, ich bin kein Workaholic und lasse meine Kinder ewig in der Kita, sie gehen pro Tag nur 4h) Und den Vater sehe ich auch viel mehr in der Rolle der Bezugsperson als hier beschrieben. Das müssen Mann UND Frau halt wollen, aber dann können beide eine starke Bindung zum Kind aufbauen, spätestens im Kleinkindalter. und drittens die Hausaufgaben: ja, sie sind nervig und ich bin ebenso für die Abschaffung, aber vielmehr sollte man die Kinder trotzdem motivieren sie selbstständig zu erledigen und nicht zu schauen wie sie möglichst drumrum kommen. Im Berufsleben muss man auch Dinge machen, die manchmal einfach getan werden müssen. Und statt dafür Entschuldigungen zu suchen muss man einfach mal die Verantwortung übernehmen! Entweder sie werden gemacht oder eben nicht. Das Kind wird mit den Konsequenzen leben und hoffentlich daraus lernen und kann gemeinsam mit Eltern und Lehrer Lösungen entwickeln. Lösungen, und keine Entschuldigungen! Ich sehe tagtäglich im Job, wie Auszubildende Ausreden suchen und nie gelernt haben Verantwortung zu übernehmen. Räumen wir den Kindern keine Steine aus dem Weg, sondern helfen ihnen sie selbstständig zu beseitigen! Und bevor irgendeiner schreit: Ich habe bei jedem Mucks gestillt, viel getragen und wir schlafen teilweise noch im Familienbett. Das ist für mich artgerecht. Überbehütung, Klammern an den Kindern und den Vater niedrig halten ist es nicht.

Isabella – 02.08.2026
Tolles Buch. Ich wollte es direkt noch mal lesen!

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