Der letzte Zar

Der Untergang des Hauses Romanow

György Dalos

Königliches Aus dem Leben

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Buchbeschreibung zu „Der letzte Zar“

In der Nacht vom 17. auf den 18. Juli 1918 wurde Zar Nikolaus II. mit seiner Frau und der gesamten Familie von einem Kommando der Tscheka in Jekaterinenburg ermordet. Der Alptraum aller Monarchien, der sich in Aufständen, Verschwörungen und Attentaten schon angedeutet hatte, war Wirklichkeit geworden. In dieser historisch fundierten, lebendigen Darstellung wird deutlich, wie das beständige politische Versagen der Romanow-Dynastie den revolutionären Prozess befeuert hat, den der letzte Zar nicht mehr aufhalten konnte.György Dalos – einer der international profiliertesten Publizisten auf dem Feld osteuropäischer Geschichte – entwirft ein scharf konturiertes Bild der Zaren im 19. Jahrhundert, ohne die Ursachen für die Nöte der Arbeiter und Bauern zu vernachlässigen. Als Nikolaus II. 1894 den Thron besteigt, erweist er sich als unfähig, der vielfältigen Probleme in seinem riesigen Reich Herr zu werden. Katastrophen, Krieg und persönliches Leid, die der Autor eindrücklich schildert, verunsichern den schwachen Herrscher zutiefst, an dessen Hof schließlich der Wanderprediger Rasputin immer größeren Einfluss gewinnt. Als Nikolaus zu Reformen ansetzt, ist es zu spät. Der erfolglos geführte Erste Weltkrieg drängt den Zaren immer weiter in die Defensive, bis er und das Haus Romanow im reißenden Strom der bolschewistischen Revolution untergehen.

Über György Dalos

György Dalos, in Budapest geboren, lebt heute als freier Schriftsteller in Berlin. Er war bis 1999 Direktor des ungarischen Kulturinstituts in Berlin und Kurator des Schwerpunktthemas «Ungarn unbegrenzt» auf der Frankfurter Buchmesse 1999. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 1995 mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis, 2000 mit der Goldenen Plakette der Republik Ungarn und 2010 mit dem «Preis der Leipziger Buchmesse zur Europäischen Verständigung».


Verlag:

C.H.Beck

Veröffentlicht:

2017

Druckseiten:

ca. 181


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