Die Spur des Schweigens

Roman

Amelie Fried

Deutschland, Österreich & Schweiz Aus dem Leben

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Beschreibung zu „Die Spur des Schweigens“

Journalistin Julia schlägt sich mühsam als freie Schreiberin durch und träumt von der großen, investigativen Story. Sie erhält einen Hinweis auf mögliche sexuelle Übergriffe in einem renommierten Forschungsinstitut. Der Me-too-Debatte überdrüssig, geht sie dem Verdacht zunächst nur halbherzig nach. Als sich aber die erste Betroffene bei ihr meldet und Julia den attraktiven Hauptverdächtigen kennenlernt, ist ihr Reporterinnen-Instinkt geweckt.

Am Institut stößt sie auf ein gefährliches Gemisch aus Machtmissbrauch, Schweigen und Vertuschung – und auf eine schockierende Verbindung zu ihrem Bruder Robert, der zwölf Jahre zuvor spurlos verschwunden ist. Plötzlich muss Julia sich unangenehme Fragen stellen: Was hat Robert mit dem Selbstmord einer chinesischen Doktorandin zu tun? Warum wurde seine Leiche nie gefunden? Hat sie all die Jahre etwas übersehen?


Verlag:

Heyne Verlag

Veröffentlicht:

2020

Druckseiten:

ca. 313

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


3 Kommentare zu „Die Spur des Schweigens“

hailey2009 – 19.03.2021
Etwas zu langatmig

sonchen – 22.03.2021
auf dem Punkt. Klasse .

Dagmar – 16.03.2021
Amelie Fried kann schreiben, kein Zweifel. Mit Wonne erinnere ich mich an "Der Mann von nebenan"; "Liebes Leid und Lust" war ein filigranes Psychodrama mit glaubwürdigen, wenn auch labilen Protagonisten. Letzteres machte das Buch glaubwürdig und stimmig; als Gesamtkonzept genügt es leider nicht. Die "Julia" macht neben ihrer mit 39 Jahren schlicht infantilen Lebensweise, die spätestens nach dem dritten Vollrausch nur noch nervt, auch noch alles falsch, was man als erwachsene Frau und in ihrem Job als Journalistin nur falsch machen kann. Sie, die anderen Mut machen will, benimmt sich wie ein verschrecktes Kaninchen, sie kennt offenbar die "Spielregeln" nicht und muss zum Beispiel "Das Recht am eigenen Bild" bei Google nachschlagen. Weder denkt sie jemals daran, um fachlichen Rat zu bitten oder wichtige juristische Fragen rechtzeitig selbst zu klären; Alkohol, Affären und Anbiederung bestimmen ihr eigenes Handeln, sie erzählt ihren Geschäftspartnern nur die halbe Story und hofft, dass die Konsequenzen ihrer Dämlichkeit bitte nicht gar so hart ausfallen mögen, ansonsten sie wieder Trost im Rotwein suchen müsste. Nach ein paar derartiger "Schleifen" ist man als Leser verkatert und erschöpft und fragt sich, durch wie viele Hände ein Buch geht, bevor es gedruckt wird und ob die alle sich vielleicht stattdessen auf Facebook verlustiert haben. Fried ist selbst vom Fach. Sie müsste es besser wissen. Schwach und ärgerlich.

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