Als Philipp Deininger in St. Johann auf dem Gelände der Deininger Bräu Baustelle erscheint, ist JĂĽrgen Deininger Âerfreut, denn Philipp war immer sein Lieblingsneffe. Aber angesichts der Zwistigkeiten
Als Philipp Deininger in St. Johann auf dem Gelände der Deininger Bräu Baustelle erscheint, ist JĂĽrgen Deininger Âerfreut, denn Philipp war immer sein Lieblingsneffe. Aber angesichts der Zwistigkeiten mit dem anderen Zweig der Deininger-Brauerei, befĂĽrchtet JĂĽrgen, dass Philipp ihn nur ausspionieren soll. Der Bergpfarrer ›begutachtet‹ den Âjungen Mann auf einer Wanderung und gibt Entwarnung, er hält ihn fĂĽr ehrlich. Und so soll Philipp den Job als Braumeister bekommen. Dazu passt auch, dass der junge Mann sich in Nicole verliebt hat. Philipps Zukunft in St. Johann sieht rosig aus. Doch ausgerechnet Nicole ertappt ihn bei Âeinem verdächtigen Gespräch …Am 22. Dezember, punkt zehn Uhr, läuteten die Kirchenglocken von St. Johann die kirchliche Trauung Gregg Powells und Corinnas ein. Vor zwei Tagen hatten sie sich das Ja-Wort in einem Standesamt in London gegeben, nun sollte ihr Bund fĂĽrs Leben auch vor Gott besiegelt werden. Der Bergpfarrer war sehr gerĂĽhrt, dass die beiden dafĂĽr extra nach St. Johann gekommen waren, um sich von ihm trauen zu lassen. Es waren etwa fĂĽnfzehn Leute, die als Gäste der Zeremonie beiwohnten. Unter ihnen waren Max Trenker mit seiner Familie und Markus Bruckner mit Ehefrau. Auch Monika Heinold und Ulrike Scharl, die beiden jungen Frauen, die den Bergpfarrer in seinem BemĂĽhen unterstĂĽtzt hatten, Gregg Powell zu ĂĽberzeugen, dass die FreilichtbĂĽhne dem Wachnertal irreparablen Schaden bringen wĂĽrde, sowie deren Freunde Thomas Demmel und Alexander Gärtner gehörten zu den Gästen. Die Trauung fand in angenehm lockerer Atmosphäre statt, später, vor der Kirche, gratulierten die Gäste und auch einige St. Johanner dem Paar und wĂĽnschten ihm alles Gute fĂĽr die Zukunft. Danach ging es zum Hotel, wo Sepp Reisinger einen Sektempfang vorbereitet hatte. Er und seine Familie beglĂĽckwĂĽnschten das Brautpaar, dann fĂĽhrte Sepp die Hochzeitsgesellschaft ins Nebenzimmer, das liebevoll mit Blumengebinden und Kerzen dekoriert worden war. Die Tische waren in Hufeisenform zusammengestellt, das frisch getraute Ehepaar hatte den Ehrenplatz an der Tafel inne. Rechts neben Gregg war der Platz des Bergpfarrers. Neben Sebastian saĂź BĂĽrgermeister Markus Bruckner und neben diesem seine Gattin. Gitti und Heidi Reisinger hatten alle Hände voll zu tun, die GetränkewĂĽnsche der Gäste zu erfĂĽllen. Das Mittagessen sollte erst in etwa einer halben Stunde beginnen. Aus dem Stimmenwirrwarr stieg hin und wieder schallendes Gelächter. Die Stimmung war ausgelassen, und sogar das Gemeindeoberhaupt zeigte sich von seiner vollkommen gelösten Seite.