Das war der Hirbel

Wie der Hirbel ins Heim kam, warum er anders ist als andere und ob ihm zu helfen ist

Peter Härtling Julius Beltz GmbH & Co. KG

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Beschreibung zu „Das war der Hirbel“

Kinder wie Hirbel gibt es viele. Nur sind sie den meisten unbekannt. Peter Härtling macht in seinem berühmten Roman hautnah die Welt eines behinderten und elternlosen Jungen verständlich.
Neuausgabe mit Bildern von Eva Muggenthaler.

Hirbel ist anders als andere, denn bei seiner Geburt ist etwas falsch gemacht worden. Er ist krank, hat oft Kopfschmerzen und auch Bauchweh von den Tabletten, die er dauernd nehmen muss. Manchmal schreit er dann und tut Dinge, worüber die anderen lachen. Hirbels Mutter hat ihn weggegeben, seither wandert er zwischen Pflegeeltern und Heimen hin und her. Trotzdem ist Hirbel kein trauriges Kind. Mit den Psychologinnen spielt er ihre Spiele, die Tests, die er alle schon kennt. Er hat eine wunderbare Singstimme, und das Singen bereitet ihm Freude, solange er sich dabei nach seinen eigenen Regeln richten darf. Und Hirbel kann Haken schlagen wie ein Hase, wenn man ihn einfangen will. Als er einmal wegläuft aus dem Heim, schläft er zwischen Schafen, aber er denkt, dass es lauter Löwen sind, die ihn nachts wärmen. Immer wieder läuft Hirbel fort, weil ihn niemand richtig versteht und weil er in ein anderes Land möchte. Dorthin, wo die Sonne gemacht wird auf den Bäumen.

Über Peter Härtling

Peter Härtling, geb. 1933 in Chemnitz, lebt heute in Mörfelden-Walldorf/Hessen. Er veröffentlichte Lyrik, Erzählungen, Romane, Essays und wurde mit vielen Literaturpreisen ausgezeichnet. Seine Kinderbücher erscheinen bei Beltz & Gelberg, zuletzt »Hallo Opa - Liebe Mirjam«.


Verlag:

Julius Beltz GmbH & Co. KG

Veröffentlicht:

2014

Druckseiten:

ca. 36

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


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