Schwester!

Mein Leben mit der Intensivstation

Katrin Grunwald

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Beschreibung zu „Schwester!“

Hinter den Türen der Intensivstation – eine bitterböse medizinische Satire
Überforderte Ärzte, hektisches Pflegepersonal, anstrengende Angehörige – die Arbeit auf einer Intensivstation hat wenig mit der heimeligen Welt von Arztroman und Krankenhausserie zu tun. Katrin Grunwald ist Intensiv-Krankenschwester und kämpft zwischen Beatmungsgerät und Defibrillator mit den Ärzten ums Überleben der Patienten. Dabei gerät auch sie manchmal an ihre Grenzen – und sie weiß: Die Realität in deutschen Krankenhäusern ist oft nur mit viel schwarzem Humor zu ertragen.
«Ich bin definitiv geheilt von der Illusion, dass die Intensivpflege ein Traumberuf ist – viel zu nah komme ich täglich Krankheit, Tod und dem Bewusstsein, dass alles plötzlich vorbei sein kann. Und viel zu sehr rückt uns die Fehlplanung kühl kalkulierender Geschäftsführungen auf die Pelle, die nach monatelanger Zahlenjonglage zu dem Ergebnis kommen, dass anspruchsvolle Pflege auch mit der Hälfte des Personals locker zu schaffen sei. Und trotzdem macht es Spaß, von einem lächelnden alten Mann mit den Worten «Ach, hallo, da sind Sie ja wieder!» begrüßt zu werden. Es ist schön, wenn Patienten oder Angehörige uns ihren Dank aussprechen, weil sie sich freuen, dass ihr Leben allmählich wieder zur Ruhe kommt. Und es ist ernüchternd, wenn wir den Namen eines Menschen, der sich so über seine Verlegung von der Intensivstation gefreut hat, zwei Wochen später in den Todesanzeigen lesen müssen.»

Verlag:

Rowohlt E-Book

Veröffentlicht:

2011

Druckseiten:

ca. 187

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


10 Kommentare zu „Schwester!“

Nicole – 10.02.2018
Beschreibt den Alltag auf einer Intensivstation zu 100%

udw – 14.07.2017
Wohl realistisch, aber ziemlich herzlos und unterschiedlich aggressiv. Mag sein, dass die Arbeitsbedingungen im Krankenhaus jemanden so werden lassen.

– 26.05.2016
Es ist sicher realistisch, das haben vorgängige Kommentare, die es wissen müsse, bestätigt. Allerdings fand auch ich es oft langatmig. Und - wie soll ich sagen - ziemlich herzlos. Auch wenn der Beruf anstrengend ist undundund, ich wollte nicht auf der beschriebenen Station landen. Mir fehlt es an Empathie mit den Patienten, am Verständnis für Auswirkungen z.B. Des Übergangsssyndroms. Das kann doch jeden Treffen! Sich dann als Pflegeprofi darüber zu amüsieren, finde ich einfach befremdlich.

Sabrina – 14.08.2015
Zu 100% realistisch! Auch die Zwischensequenzen aus dem Privatleben wie bspw. nach dem Nachtdienst...beschreiben es perfekt. Leider ist es zwischendurch etwas Langatmig geschrieben. Deswegen 1 Stern Abzug.

Yvonne – 21.03.2015
Es ist wichtig diesem Berufszweig viel mehr Anerkennung und Wertschätzung entgegen zu bringen. Die Sprache der Autorin hat mich leider überhaupt nicht angesprochen.

Jana hyskova – 18.08.2014
Dieses Buch ist keine Satire!!! Ich spreche von 34 Jahren eigener Erfahrung, davon 20 Jahre in der Intensivabteilung. Dieser Beruf hat keine Lobby. Und trotzdem möchte ich nichts anderes getan haben.

leon – 19.07.2014
Unterhaltsam, lakonisch, zutreffend werden Abläufe auf der IS beschrieben, für Außenstehende Einblick in eine fremde Welt. Respekt, wer so schreiben kann und diesen anspruchsvollen Stessjob tagtäglich bewältigt.

Enja – 08.07.2014
Die ganze Erzählart hat mir nicht gefallen.

Mosi – 05.12.2013
Ich fands langweilig,hab nicht zu Ende gelesen.

antley – 14.07.2012
ironie... ...satire und bitteren ernst versucht sie realitätsnah weder zu verschönen noch zu dramatisieren...mir hats gefallen und gott beschütze uns vor diesen schicksalen

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