Gefangen in Deutschland

Wie mich mein türkischer Freund in eine islamische Parallelwelt entführte

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Buchbeschreibung zu „Gefangen in Deutschland“

**Sarrazin schreibt von Parallelwelten - Katja lebte darin** Katja Schneidt ist eine junge, moderne, selbstbewusste Frau, die ihr Leben liebt und jede Menge Spaß hat. Bis sie Mahmud kennenlernt. Sie verlieben sich, ziehen zusammen und Mahmud zeigt sein wahres Gesicht - das Gesicht eines Tyrannen. Katja Schneidt wird als Deutsche mitten in Deutschland Teil einer fundamentalistischen Parallelgesellschaft. Sie darf das Haus nur mit Einwilligung Mahmuds verlassen, muss Kopftuch und lange Kleidung tragen und wird brutal misshandelt. Sie wird immer stärker in einen Abgrund hineingezogen, in dem sie Zeuge von Zwangshochzeiten, Hochzeiten mit minderjährigen Bräuten und schlimmsten Auswüchsen von Gewalt wird - vor allem gegen Frauen. Erst als sie zum wiederholten Mal halb tot geschlagen wird, sammelt sie all ihren Mut und flieht, um Mahmud anzuzeigen, gegen ihn vorzugehen und damit zur Geächteten zu werden, der bis heute die Blutrache von Mahmuds Familie droht. Eine erschütternde Geschichte aus der islamistischen Parallelgesellschaft, in die plötzlich auch deutsche Frauen hineingezogen werden.


Verlag:

mvg Verlag

Veröffentlicht:

2011

Druckseiten:

ca. 195


28 Kommentare zu „Gefangen in Deutschland“

– 01.07.2019

Sehr spannender und erschütternder Bericht über die brutale körperliche und emotionale Gewalt in moslemischen und/oder binationalen Beziehungen. Das mit Abstand Schlimmste war die Schilderung der Kinderehe mit dem älteren Mann! Wie überaus grausam die moslemische Kultur mit Frauen und Mädchen umgeht. Absolut unfassbar und erschütternd! Ich fürchte, ich sehe diesen Kulturkreis jetzt mit weitaus kritischeren Augen. Nicht nachvollziehbar, dass sich eine deutsche Frau diesen brutalen Aussetzern ihres türkischen Freundes so viele Jahre freiwillig ausgesetzt hat.

– 27.06.2019

Schwierige Kost im Sinne der heutigen Lage. Das was sie erlebt hat, wie sie in die Abhängigkeit gerutscht ist und letztendlich einen neuen Weg fand finde ich relativ gut beschrieben.

Mir fehlt allerdings viel Information zu dem Thema Koran/Islam, der wichtig wäre. Ein Beispiel sind die verschiedenen "Bücher" nachdem der Koran gelesen und interpretiert wird. Das ist sehr wichtig für die Lebensweise und den Glauben; rechtfertigt aber in keiner Weise das Handeln oder Misshandlung/Missbrauch. Somit kommt an der ein oder anderen Stelle dieses "es sind doch alle gleich / Hetze" auf.

Schade, es geht nämlich auch anders, wie ich im Freundes/Bekanntenkreis sehe und erlebe

– 30.12.2018

Sehr langwierig

– 21.12.2018

Ein sehr spannendes und bewegendes,aber auch schockierendes Buch.

Was mich allerdings stört,ist dass man bei der Schreibweise den Eindruck bekommen kann,dass " die Moslems " alle so sind.

Dem ist auf keinen Fall so.Mein Vater ist Marokkaner und meine Mutter Deutsche und in unserer Familie habe ich so etwas nie erlebt!

Es gibt überall Gewalt und davor dürfen wir alle die Augen nicht verschliessen!

– 09.06.2018

Das Buch ist gut geschrieben.

Ich selber bin seit 3 Jahren in einer kulturell verschiedenen Beziehung, mit einem aus der Türkei kommendem Kurden, überigens auch aus Südostanatolien. Ich habe vieles in dem Buch enthaltenem auch schon mitbekommen.

Auch ich musste mich anpassen (er auch) was ich aber von Anfang an wusste und für mich auch Ok war.

Einiges was jedoch geschrieben steht kann ich gar nicht nachvollziehen. Ich kenne viele Türken denen es egal ist ob Mädchen oder Junge zur Welt kommt, der Stolz bleibt der gleiche auf sein Kind oder auch die Verhüllung des Körpers/Kopftuch kenne ich nicht als Zwang. Obwohl in dem Dorf wo mein Freund herkommt alle Frauen ein Kopftuch tragen, ich dort auch schon gefragt wurde ob ich vorhabe zu konvertieren, akzeptieren sie mich als Partnerin in seiner Heimat und sind sehr herzlich. Aber auch da sehe ich Frauen ohne Kopftuch und in den Städten dieser Region sind vor allem die jungen Frauen moderner gekleidet. Von Schlägen habe auch ich vereinzelt schon gehört. Jedoch nie so wie in diesem Buch beschrieben wurde.

Arangierte Ehen auch unter der Familie und Ehre und ansehen in der Familie stimme ich voll und ganz zu.

Wärend ich in diesem Buch eher das Gefühl bekomme das alle Türken gleich sind obwohl es sich auf eine Familie bezieht und die Kommentare gleich auf alle Moslems schliessen, ist mein Fazit eher das ich mit meinen 38 Jahren noch nie so auf Händen getragen wurde und noch nie liebevoller und rücksichtsvoller umgegangen wurde, mir jeden Wunsch zu erfüllen versucht wie in meiner Beziehung mit meinem konservativen Kurden aus Südostanatolien der mir kulturell soweit entgegen kommt wie ich ihm entgegen kommen kann, und wir in ruhe Lösungen finden das wir beide damit klar kommen.

3 Jahre ohne Gewalt oder unterdrückung, und nein Papiere oder Geld braucht er auch nicht von mir!

Er findet es gut dass ich gerne

arbeiten gehe und so unter die Leute komme. Was ich damit sagem möchte: Es spielt keine Rolle von wo jemand kommt, es ist alles eine Charaktersache. Und für diese Frauen die so etwas erleben wirklich die Hölle auf Erden sein muss, bitte ich doch alle leserInnen nicht gleich alle Moslems oder andersgläubige in einen Topf zu schmeissen da es doch sehr auf die Familienvehältnisse ankommt.

Zudem möchte ich noch darauf aufmerksam machen dass in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr Männer zuschlagen als wir wahrnehmen, unter der Familie zu heiraten noch nicht lange abgeschaft ist und auch je nach Region noch immer da Frauenhaar vor dem Kirchgang bedeckt wird.

Machmal sollten wir erstmals in den Spiegel schauen.

Dank der Autorin dass wie Teil ihrer Geschichte sein durften.

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