Das hier ist Wasser

SWEET18-Challenge Amerika

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Buchbeschreibung zu „Das hier ist Wasser“

Noch vor der Buchausgabe (im Frühjahr 2012) erscheint der Essay „Das hier ist Wasser“ als eBook: David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und ist Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen. David Foster Wallace zeigt in dieser kurzen Rede mit einfachen Worten, was es heißt, Denken zu lernen und erwachsen zu sein: eine Anstiftung zum Denken und kleine Anleitung für das Leben, die man jedem Hochschulabsolventen und jedem Jugendlichen mit auf den Weg geben möchte.


Verlag:

Kiepenheuer & Witsch eBook

Veröffentlicht:

2011

Druckseiten:

ca. 12


6 Kommentare zu „Das hier ist Wasser“

– 28.03.2018

Klug,originell,sympathisch,witzig

– 31.01.2018

David Foster Wallace richtet sich in seiner Rede an College-Absolventen, die bald ins Berufsleben starten werden. Ich selbst habe vor 1,5 Jahren meinen Uni-Abschluss gemacht und konnte mich in vielen Teilen von Wallaces Rede wiederfinden.

"Es ist eine schlichte Tatsache, dass Sie heute, am Tag Ihres Abschlusses, noch keine blasse Ahnung haben, was 'tagein, tagaus' wirklich bedeutet (...) Teilweise besteht dieses Leben nämlich aus Langeweile, Routine und banaler Frustration."

Und damit musste ich erst einmal lernen umzugehen und lerne immer noch jeden Tag dazu. Wie viel Einfluss dabei die Gedanken haben, beschreibt Wallace sehr anschaulich. Ich kann selbst entscheiden, woran ich denke und worauf ich achte: ob ich mich über die vollgestopfte U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit oder die langen Schlangen im Supermarkt ärgere oder in diesem Moment vielleicht lieber an den nächsten Urlaub oder an das letzte Feierabendbier mit Freunden denke.

Da das aber nicht immer so einfach ist, sollte man sich wahrscheinlich mit einer Mischung zufriedengeben und ab und zu mal gar nicht so viel über manche Dinge nachdenken, sondern "einfach schwimmen, schwimmen, schwimmen..." wie Dori aus "Findet Nemo" so schön sagt ;-)

– 16.01.2018

SWEET18-Challenge

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viel man auch in einem nur sehr kurzen Text sagen kann. Die Rede von David Foster Wallace passt auf nur 12 Druckseiten. Und doch sagt er in diesen wenigen Zeilen so viel.

Besonders hat mich der Teil der Rede angesprochen, in dem er darüber spricht, mehr Empathie gegenüber anderen Menschen zu zeigen. Wie oft hat man sich schon dabei erwischt, wie man sich über Kleinigkeiten ärgert, weil man sie auf sich persönlich bezieht.

David Foster Wallace sagt zwar, dass das alles nicht "witzig, flott und inspirierend" klingt. Ich denke aber dennoch, dass es gut tut, sich immer mal wieder ins Gedächtnis zu rufen, dass man nicht der Mittelpunkt der Erde ist. Ich werde auf dem Nachhauseweg in der überfüllten U-Bahn oder an der Supermarktkasse auf jeden Fall daran denken.

Marion von Skoobe

– 13.01.2018

Das ist das erste Mal, dass ich eine solche Abschlussrede mir nicht auf YouTube ansehe, sondern sie lese. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass in der Übersetzung eine ganze Reihe des Zaubers verloren gegangen ist, der üblicherweise solchen Abschlussreden innewohnt. Nichtsdestotrotz mochte ich den Inhalt:

Insgesamt habe ich drei Themen für mich aus der Rede identifiziert, die mich zum Nachdenken angeregt haben:

1) Zum Nachdenken hat mich die Stelle angeregt als er beschreibt, dass wir alle von Natur aus uns selbst als Mittelpunkt der Welt sehen. Jeder tut das. So entstehen unterschiedliche Sichtweisen und keine ist absolut. Es lohnt sich, immer mal wieder die Perspektive zu ändern und sich in andere reinzuversetzen. Das macht vor allem gelassener.

2) Auch fand ich den Gedanken, dass jeder etwas anbetet sehr interessant. Einen ähnlichen Gedanken habe ich bereits in einem anderen Buch über Religionen gelesen und bereits dort hat mich fasziniert, dass auch der Atheist glaubt, da auch er seine Paradigmen, an die er glaubt, nicht nachprüfen könne.

3) Als Fazit habe ich mitgenommen, dass Denken bedeutet, sich bewusst für eine Einstellung zu entscheiden - für oder gegen die Standardeinstellung und für einen bestimmten Glauben.

– 25.07.2014

Eine Stimme, die deutlich ausspricht, dass die Suche nach neuen Visionen und die Entdeckung höherer Wahrheiten und Werte nie abreissen sollte. Post-Postmoderne, die erkennt, dass auch in einer voll relativierten Welt eine Wertehierarchie evident ist. Auch die Notwendigkeit der Eigenverantwortlichkeit für die eigene geistige Entwicklung und unser ganzes Leben mithin des gesamten inneren und äusseren Kosmos, hinter die wir meiner Meinung nach nie wieder zurückfallen sollten, ist unvergleichlich gut zum Ausdruck gebracht. Schade und traurig, dass der Autor nicht noch etwas durchgehalten hat!

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