Aldi - Einfach billig

Ein ehemaliger Manager packt aus

Andreas Straub

SPIEGEL ONLINE Taschenbuch-Bestseller Wirtschaft

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Beschreibung zu „Aldi - Einfach billig“

Aldi – das ist das Vorbild aller Discounter und für viele Kunden inzwischen Kult. Aldi setzt Maßstäbe. Seine Gründer wurden zu den reichsten Deutschen. Ganz im Stillen. Denn noch nie gelang ein tiefer Blick hinter die Kulissen. Der ehemalige Aldi-Süd-Manager Andreas Straub bricht jetzt die Mauer des Schweigens. Erstmals enthüllt ein Insider aus eigener Erfahrung, wie er den Arbeitsalltag bei Deutschlands Discounter Nummer eins erlebt hat. Extrem hoher Arbeitsdruck, Einschüchterung und Willkür, Entlassungen als Personalpolitik, perfide Überwachungsmethoden und Spitzeleien, Kostendruck und der rigide Umgang mit Lieferanten: Straubs Bericht aus der Innenwelt der Billigpreise ist ein schockierendes Beispiel für die Verrohung in der Arbeitswelt.
«Ein mutiges und aufrüttelndes Buch, das nach sofortigen Veränderungen ruft.» Günter Wallraff

Verlag:

Rowohlt E-Book

Veröffentlicht:

2012

Druckseiten:

ca. 236

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


10 Kommentare zu „Aldi - Einfach billig“

Schäfer – 06.01.2020
Michaela – 24.12.2017
Sehr gutes Buch. Allerdings leider nicht "Aldi-typisch" was er schreibt, denn diese Methoden greifen mittlerweile noch viel weiter um sich und halten auch in anderen Betrieben Einzug.

Manfred – 19.10.2014
Achtung nach der Lektüre dieses Buches könnte sich Ihre Lust am billigen Einkauf rapide reduzieren! Es bestätigt sich was man eigentlich schon ahnte : irgendjemand zahlt für unsere Schnäppchen (drauf)....

Harald H. – 14.10.2014
Diese Buch beschreibt nur stellvertretend die Praktiken der Manager vieler deutschen Handelsunternehmen. Da ist Aldi nur eines davon. Solange der Verbraucher in Deutschland nur Geiz ist geil akzeptiert und viele Unternehmen nur auf hohen Provit aus sind, wird es weiterhin solche Machenschaften in Deutschland geben. Die Leidenden sind die Angestellten der Firmen.

Bücherwurm – 28.05.2014
Schockierend! Da kann man wirklich nur noch hoffen, dass dieses Buch die Umstände in Aldi stark überzeichnet. Ich habe nun tatsächlich ein schlechtes Gewissen beim Einkaufen in Aldi... Nach dem Lesen dieses Buches achtet man beim Betreten jedes Lebensmittelgeschäftes viel mehr auf die Mitarbeiter, deren Arbeit und Stimmung, den Anteil der Azubis an der Belegschaft usw. Dieses Buch regt zum Nachdenken an und liest sich sehr angenehm, gerade auch für angehende BWLer. Sehr zu empfehlen.

Uwe – 26.09.2012
interessant Passt schon, aber es ist nicht in allen Niederlassungen gleich, liegt sehr an den Chefs. Gut geschrieben.

Lillivanilli – 23.09.2012
Sachlich und doch erschreckend.. Ich war bekennender AldiFan und immer fasziniert von seinem "Saubermann-Image", bis ich begonnen habe dieses Buch zu lesen. Ich dachte, der Autor ist bestimmt ein frustrierter ExMitarbeiter und sucht nur ein Ventil um seinen Frust abzulassen, aber ganz im Gegenteil!! Er beschreibt sachlich, anschaulich und erschreckend ehrlich die Zustände "hinter den Kulissen". Ein gutes Buch, das ein wenig Nachdenklich macht....

Bahamajoe – 02.09.2012
Vielen Dank ... für dieses Buch :)

micazi – 30.08.2012
Erhellend, aber nicht überraschend Die beschriebenen Zustände sind nicht untypisch für viele Unternehmen. Schon gar nicht sind sie typisch nur für den Einzelhandel. Wer heute als Führungsnachwuchskraft reüssieren will, hat entsprechendes, d. h. in der Regel eine 60 - 70-Stundenwoche, zu leisten. Aldi bezahlt überdurchschnittlich gut, wie der Autor nicht müde wird, zu betonen. Gerade mal von der Uni gekommen bekommt der berufsunerfahrene Einsteiger bereits einen privat nutzbaren PKW. Wozu also die Aufregung? Viele Beschreibungen seines Berufsalltags als junge Führungsnachwuchskraft sind völlig nachvollziehbar; die betriebswirtschaftlichen Instrumente in der Führung eines so hochstandardisierten Unternehmens wie Aldi sind halt sehr begrenzt. Jemand, der internationale Betriebswirtschaftslehre studiert hat, muss wissen, welchen geringen Freiraum man hinsichtlich Innovationen oder kreativen Change Management-Ideen in solch einer Firma hat. Kein Mitleid also für den dynamischen Jungmanager! Anders sieht da schon die Beurteilung der Unternehmenskultur bei Aldi aus. Diese unterscheidet sich offensichtlich nicht sehr von dem bekannteren Lidl-Beispiel. Man hätte diese Hire-and-Fire-Mentalität bei Aldi ja nicht unbedingt vermutet. Deshalb ein durchaus verdienstvoller Ansatz des Autors, die näheren Umstände des Arbeitens bei Aldi einmal offenzulegen. Aber auch da gibt es viele negative Entwicklungen (unbezahlte Überstunden, enormer Leistungsdruck, Firma vor Familie, etc), die im Rahmen der stark globalisierten Konkurrenz etlicher Firmen in allen Branchen mittlerweile um sich greifen.

Martin – 30.08.2012
Kein Autor... ... Steckt in Andreas Straub. Er beherrscht den Werkzeugkasten des guten Schreibens nicht in Summe. Das Thema selbst gleicht das aus und eröffnet einen tiefen Einblick in die Aldi-Welt. Sehr lesenswert. Sie werden ihren Lieblingsdiscounter zukünftig mit anderen Augen sehen.

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