Todesmarsch

Roman - Romanvorlage zur großen Verfilmung »The Long Walk«.


Stephen King

Horror Stephen King Favorites

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Beschreibung zu „Todesmarsch“

Über Stephen King

Stephen King gilt als Experte im Horrorgenre. Neben Romanen schreibt er auch Drehbücher und Kurzgeschichten. Im Laufe seiner Karriere schrieb er auch unter Pseudonym und experimentierte früh mit der Veröffentlichung von ebooks.

Stephen Edwin King wurde am 21. September 1947 in Portland, Maine geboren. Sein Vater verließ die Familie, als Stephen zwei Jahre alt war.
Während seines Studiums schrieb King eine wöchentliche Kolumne für die Zeitung seiner Universität und engagierte sich in der Politik. 1970 schloss Stephen King sein Studium mit einem Bachelor of Arts in Englisch ab. Ein Jahr später heiratete er seine Freundin Tabhita, die er während eines Studentenjobs im Magazin der Universitätsbibliothek kennengelernt hatte. Neben seiner Arbeit als Englischlehrer an der Highschool, schrieb King Kurzgeschichten, die er an Magazine verkaufte. Sie wurden später in dem Sammelband Nachtschicht veröffentlicht. Der Durchbruch gelang King 1974 mit seinem Roman Carrie, der es ihm ermöglichte, seine Lehrertätigkeit aufzugeben und sich von da an hauptberuflich dem Schreiben zu widmen. Sein nächstes veröffentlichtes Buch, Brennen muss Salem, entstand in einer Garage. Nach einem dreimonatigen Aufenthalt in England zogen die Kings zurück in die USA, wo Stephen an der University of Maine in Orono kreatives Schreiben unterrichtete.
Unter dem Pseudonym Richard Bachman veröffentlichte King zwischen 1977 und 2007 sieben Romane, die nach Bekanntwerden der wahren Urheberschaft noch erfolgreicher wurden als sie bereits gewesen waren. Im Jahr 2000 veröffentlichte King eine Kurzgeschichte ausschließlich über das Internet. Dies war eine Sensation, da das elektronische Publizieren noch in den Kinderschuhen steckte. King wagte ein weiteres Experiment, indem er einen Fortsetzungsroman, The Plant, über das Internet zu veröffentlichen begann. Die Veröffentlichung war an die freiwillige Zahlung eines symbolischen Betrags gebunden. Dieses System funktionierte nur einigermaßen gut. King pausierte die weitere Veröffentlichung und stellte sie schließlich ganz ein, sodass der Roman unvollendet blieb.
Stephen King gilt als Spezialist des Horrorgenres, hat aber auch andere Bücher veröffentlicht. In Das Leben und das Schreiben erzählt King seine Memoiren und gibt Einblicke in den Schreibprozess. Neben Romanen und Kurzgeschichten schreibt King auch Drehbücher. Viele seiner Bücher wurden erfolgreich verfilmt, unter anderem The Green Mile, The Stand. Das letzte Gefecht und Dreamcatcher (nach dem Roman Duddits). Neben seiner Arbeit als Schriftsteller ist King gelegentlich als Regisseur tätig. Außerdem ist er Mitglied der Band “The Rock Bottom Remainders”, die unter anderem aus Matt Groening, Amy Tan und Mitch Albom besteht.
Stephen King und seine Frau, ebenfalls Schriftstellerin, haben drei Kinder, von denen zwei ebenfalls schreiben. Ihre Tochter Naomi ist Pfarrerin. Außerdem haben sie vier Enkelkinder. Heute verbringen King und seine Frau die Sommer in Maine und die Winter in Florida. Sie unterstützen Schüler ihrer lokalen Highschool mit Stipendien und unterstützen weitere wohltätige Organisationen.

Werkauswahl:

Als Stephen King:
Friedhof der Kuscheltiere (1985)
Schwarz (1989)
Dolores (1993)
The Green Mile (1998)
Love (2006)
Der Anschlag (2011)
Doctor Sleep (2013)
Joyland (2013)

Als Richard Bachman:
Qual (2007)

Memoiren:
Das Leben und das Schreiben (2000)

Sachbuch:
Danse Macabre (1988)

Verlag:

Heyne Verlag

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 282

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1

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logische Lesereihenfolge eingehalten

Barrierefreiheitsrisiko

Keine bekannten Gefahren oder Warnhinweise

32 Kommentare zu „Todesmarsch“

.Krissi. – 25.03.2015
Meinung: In einer nicht allzu fernen Zukunft wird die USA von einer Militärdiktatur beherrscht, deren Anführer der Major ist. Jedes Jahr findet der sogenannte Todesmarsch statt, an dem 100 junge Männer teilnehmen und bei dem es nur einen Sieger und Überlebenden geben kann. Jeder Teilnehmer darf eine gewisse Geschwindigkeit nicht unterschreiten, denn passiert dies mehr als drei Mal, wird derjenige gnadenlos erschossen. Dem Sieger indes winkt ein sorgenfreies Leben mit allem, was er sich nur wünscht. Die Hauptfigur der Geschichte ist Ray Garraty, ein Junge aus dem Bundesstaat Maine. Wie alle anderen hat er sich zu Beginn nicht sehr viele Gedanken darüber gemacht, auf was der Todesmarsch wirklich hinausläuft und nimmt dies noch auf die leichte Schulter. Doch schon bald wird der erste Mitläufer erschossen und nun wird allen klar, dass der Marsch kein Zuckerschlecken wird. Ohne Pause und Schlaf wandern die Jungen, es schließen sich Freundschaften, Feindschaften und sie philosophieren über das Leben. Der Leser ist immer hautnah dabei, wenn sich jemand eine Verwarnung einfängt, die Füße langsam wundgelaufen sind und manche Teilnehmer in Wahnsinn verfallen. Erschreckend ist auch, wie die Zuschauer, die die Läufer anfeuern, sich gebärden. Hier stellt King eindrucksvoll dar, wie aus normalen Menschen Bestien werden können. Stephen King ist und bleibt ein herausragender Schriftsteller, der sämtliche Emotionen, seien sie himmelhochjauchzend oder zu Tode betrübt bis in die Anfänge des Wahnsinns eindrucksvoll und anschaulich schildert. Todesmarsch ist bereits 1979 unter seinem Pseudonym Richard Bachman erschienen, doch hat dieser Roman kein bisschen an Aktualität verloren, vielmehr ist er ein grundsteinlegendes Buch zu den heutigen sehr beliebten Dystopien. Das Ende ist zwar von Anfang an vorhersehbar, doch durch seine Brutalität und Emotionalität fesselt Todesmarsch bis zum Schluss, der leider ein wenig zu abrupt endet, aber dem Leser dadurch eigene Gedankengänge bietet, wie es weitergehen könnte. Ich kann Todesmarsch unbedingt weiterempfehlen, denn diese Geschichte wird man nicht so schnell vergessen. Fazit: Todesmarsch ist ein sehr eindrucksvolles Buch, das zeigt, wie der Mensch zur Bestie werden kann. Ungeschönt und brutal - ein Buch, das lange nachhallt und nachdenklich macht. Absolut empfehlenswert nicht nur für King-Fans!

Spannend und gut zu lesen. Jedoch das Ende...

Hey Blinki, schau doch mal bei Gelegenheit nach, wann Tribute von Panem und wann Todesmarsch geschrieben wurde... :)

aus dem alten King-Oeuvre, lohnenswerter Roman. Wie ein Kammerspiel, aber mit toller Charakterzeichnung und dichter Story.

Ja es ist ein ausdauerndes Buch, jedoch finde ich gibt dies die Thematik des Buches sehr gut wieder. Ich konnte mich sehr gut in die Figuren reinführen und konnte das Buch gar nicht schnell genug lesen bis ich zum Ende kam. Dies war mir leider zu Abrupt. Ich habe jedoch auch das Gefühl, dass es einfach so gewollt war. Trotzdem würde ich das Buch auch ein zweites Mal lesen und empfehle es weiter!

Sehr spannend....bis auf das Ende-zu abrupt!!

blinki22 – 30.01.2015
Schon bei der Kurzbeschreibung habe ich an die Tribute von Panem gedacht. Leider ist es ein schlechter Abklatsch, der sehr in die Länge gezogen und langweilig ist.

Rockabella – 30.08.2015
Eines der langweiligsten Bücher die ich je gelesen habe. Langatmig, langweilig, eintönig.

Knoepfchen11 – 07.02.2015
Unglaublich spannend, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen! Einer der besten Kings, keine Ahnung, warum der bisher nicht verfilmt wurde!

Da war King/Bachman noch richtig Klasse. Altes Werk, aber nicht weniger faszinierend. Dichte Stimmung, leider ist mir das Ende zu abrupt. als wollte Bachman fertig werden. Interessantes Nachwort.

Eines meiner Lieblingsbücher, sehr beklemmend, es gibt aber einen kleinen Unterschied zu den Tributen von Panem, die "Show" ist freiwillig, die Anzahl der Kandidaten die gerne bei dieser Veranstaltung mitmachen riesig...

Wie immer gut.

Das Buch ist super, aber das Ende geht ja gar nicht !!! :-(

Gut, aber beängstigend. Fesselt einen.

AmbaZamba – 04.03.2015
Ein sehr spannendes Buch und ein typischer King!

Sehr interessant. Spannend fand ich es nicht aber gut zu lesen. Hat mir meine Bahnfahrten erleichtert.

Mit der beste Roman von Stephen King. Erschütternd und einfach nur brilliant.

Entsetzlich und wunderschön. Und immer zeitgemäß.

blinki22, dieses Buch gibt es schon ein ‚bisschen‘ länger als die Tribute von Panem ;)

Seit langem wieder einen King zur Hand genommen und relativ schnell wieder weggelegt. Ich komme nicht in die Geschichte. Ich denke, es ist eine Mischung aus der falschen Zeit für mich und, trotz der alten Kingschreibweise(da aus seinen Anfängen), ein sehr langatmiges Buch. Schade, normalerweise tauche ich sehr schnell in seine Bücher und erst wieder auf wenn ich fertig bin.

Ein Dystopie Roman von King der einen sofort mitreißt. Aber der im Laufe der Zeit sehr langatmig wird und ein absehbares Ende findet.

Wenig Action… … aber sehr interessant, was in den Köpfen der „Läufer“ so passiert. Wer Horror erwartet, ist hiermit falsch beraten. Es starten jedes Jahr 100 Jungen, im Alter von 14-17. Sie müssen immer eine Mindestgeschwindigkeit (6,4km/h) halten, sonst werden sie verwarnt & irgendwann erschossen. Der Sieger erhält Geld & einen Preis. Sie müssen mehrere Tage ohne Pause laufen, natürlich bilden sich Grüppchen & Freunde, am Ende kann dann wirklich nur einer überleben

asaschamax – 20.01.2025
Etwas langatmig und enttäuschendes Ende! Man liest aus freudiger Erwartung auf das spektakuläre Ende und wird dann doch einfach stehen gelassen, schade, der Autor hatte wohl keine Lust mehr weiter zu schreiben!

simone wetklo – 13.06.2026
ich hatte ja schon immer so meine Probleme mit Stephen King und das Ende vom Buch bestedigt das wieder nun zu dem Buch selber ich hatte echt damit zu kämpfen und hatte starke Gefühlsschwankung was mir aber klar wird ist all das ist in der heutigen Zeit wo alles und jeder nur darauf aus ist schnelles Geld rum und für ein schnellen Post seine Seele zu verkaufen die Gewehre sind das Handy und die Soldaten das Internet

Meine absolute Nummer 1 unter den King Romanen, lese es mindest 1x im Jahr und bin trotzdem immer wieder sehr gespannt wie es ausgeht, obwohl ich es schon weiß.

Mir fiel es sehr schwer, mich zu entscheiden, ob ich nun 3 oder 4 Sterne vergebe. Am Ende sind es nun 3 Sterne geworden, da das Buch auf einige sehr interessante Fragen leider garnicht eingeht. Die Kritik an der Länge des Buches kann ich nicht nachvollziehen… King spielt hier mit dem Leser, um ihm die Länge des Marsches zu verdeutlichen und eine passende Atmosphäre zu schaffen.

Für mich sehr spannendes Buch.

Ein gutes Buch, jedoch hab ich einen zweiten Anlauf gebraucht, als ich es vor 7 Jahren angefangen habe, war es mir irgendwann zu langweilig, aber Jahre später dachte ich, das Buch war doch cool, wieso hab ich nicht weitergelesen? Und der Geschmack ändert sich ja mit der Zeit und jetzt fand ich es gar nicht langweilig. Man fiebert mit den Charakteren mit und merkt wie deren Psyche langsam instabil wird. Das Ende war sehr kurz und knapp, was sehr schade ist, aber die Message dahinter finde ich trotzdem gut gemacht!

Die Idee ist fantastisch, das Buch anfangs zu langatmig. Gegen Ende zu schnell. Und das Ende katastrophal.

Spannend hatte es schnell durch denn man will ja wissen wer gewinnt aber das Ende war naja etwas abrupt

Zu Anfang sehr spannend, im Mittelteil langatmig und dann auch noch ein offenes Ende. 🤷🏼

Matthias – 06.06.2025
Im Sommer 1999 las ich mein erstes Buch von Stephen King mit dem Titel »Es«. Es fesselte mich sosehr, dass ich unbedingt weitere Romane vom ihm verschlingen wollte. So kaufte ich mir in den Folgejahren diverse Taschenbücher und stieß dabei auch auf die Werke von »Richard Bachmann«. Neben 'Menschenjagd' und 'Sprengstoff' erweckte auch 'Todesmarsch' mein Interesse. Obwohl die Handlung über eine 100-köpfige Jungengruppe auf einem langen Marsch banal wirkt, sind die Begleitumstände wie die Mindestgeschwindigkeit oder die Bestrafung mit dem Tod dabei verstörend. Auch weiß der Meister des Horrors mit seiner eindringlichen Beschreibung über das Ableben der Protagonisten immer wieder grausame Spitzen zu setzen, die die Handlung weiter tragen. Die stetig steigende körperliche (und mentale) Erschöpfung der Teilnehmer kann man sehr gut nachvollziehen und zwischendurch fragte ich mich selber, wie weit ich es wohl geschafft hätte ... Der Schluss wirkt etwas blass, trotzdem klare Leseempfehlung für ein Frühwerk von King, der eine simple Story in einen qual- und grauenvollen Roman verpackt hat.

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