Unversehrt sterben!

Konfliktfall Organspende - Der Kampf einer Mutter. Mit einem Vorwort von Franco Rest


Renate Greinert

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Beschreibung zu „Unversehrt sterben!“

Über Renate Greinert

Renate Greinert, geb. 1943, ist Mutter eines Organspenders. Seit 1985 engagiert sie sich für die Aufklärung über Organspende und Hirntod und das damit verbundene Menschenbild. Sie lebt in Wolfsburg.

Verlag:

Kösel-Verlag

Veröffentlicht:

2009

Druckseiten:

ca. 167

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

13 Kommentare zu „Unversehrt sterben!“

Ein wichtiger Beitrag zum Thema Organspende.

Organspende ist Schlachten von Menschen bei lebendigem Leib! Danke für die Aufklärung!

Interessant einmal von der andern Seite zu lesen...

Ich würde niemals in eine Organspende einwilligen;Weder bei mir noch bei jemanden aus meiner Familie,es ist ein Geschäft mit der Angst und man kann nur verlieren dabei,

carriewhite – 20.09.2016
Bei allen angeführten Argumenten contra Organspende-Industrie, die Alternative sind sterbende Menschen; die leben könnten. Wäre es umgekehrt und der Sohn nicht Spender, sondern potentieller Empfänger, ob die Frau Autorin dann auch so kritisch ablehnend wäre?

jomomimo – 18.02.2014
Werde mich wohl weiter informieren und meine Entscheidung überdenken. Ein sehr aufschlussreiches Buch . Habe mir vieles zwar schon gedacht , aber einiges hat mich doch geschockt .

palme4ch – 02.06.2014
Ich kann den Schmerz verstehen. Jedoch ist das Buch sehr einseitig. Scheinbar sind da viele unverarbeitete Schuldgefühle.

kieselchen – 14.12.2013
Das Buch hat meine Meinung zur Organspende bestätigt.

Sadie Frost – 23.04.2019
Ich habe nach 30 Jahren meinen Organspendeausweis vernichtet.

landlady – 28.06.2018
Organe werden von noch lebenden Menschen entnommen! Dieses Buch ist eine wichtige Aufklärung!

Geht garnicht!!

Natürlich ist die die Geschichte teilweise schockierend, aber sehr einseitig. Wenn ihr Kind eine Organspende benötigen würde, würden sie hoffen dass sich ein Spender findet. Ich besitze einen Organspendeausweis und werde ihn trotz dieser Geschichte behalten.

Das Buch ist gut und flüssig geschrieben. Ich lege jedem ans Herz es zu lesen und sich danach nochmal selber weitgehend (!) zu informieren. Die Frau hat auch schon Interviews gegeben und lehnt die Organspende ab, genauso die Transplantation. Sie würde weder geben, noch empfangen. Am Ende des Buches wird das auch nochmal verdeutlicht. Ich finde es kommt deutlich zum Ausdruck, das der Autorin nicht die Tatsache das ihr Sohn gestorben ist, zu schaffen macht, sondern die suspekt en Umstände. Die fehlende, lückenhafte und undeutliche Aufklärung und das weiterhin Menschen und Familien dem zum Opfer fallen. Wenn es geschehen ist, lässt es sich nicht mehr rückgängig machen. Es geht um Aufklärung. Ich kann es sehr gut nachvollziehen und rate jedem sich selber mit dem Thema zu befassen. Was kommt auf den Spender wirklich zu, was auf den Empfänger? Es wird immer von "nach dem Tod gesprochen", einem toten Menschen kann man keine Organe entnehmen, es wird während dem Sterbeprozess gemacht. Manche hätten sich vielleicht noch erholt, bei einigen ist dies geschehen. Es gibt viele Berichte von Betroffenen im Internet und Material auf Onlineplattformen. Nicht immer wird hierbei eine Narkose oder Schmerzmittel verwendet, da ist man sich anscheinend uneinig. Wer es dennoch tun will, dem steht es frei. Ich persönlich widerspreche dem gänzlich. Ich wünsche der Autorin alles Gute und danke Ihr für ein Stück Aufklärung und den Mut sich dafür einzusetzen.

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