Unversehrt sterben!

Konfliktfall Organspende - Der Kampf einer Mutter. Mit einem Vorwort von Franco Rest

Renate Greinert

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Beschreibung zu „Unversehrt sterben!“

Streitfall Organspende – Der Mensch ist kein Wertstoffhof

"In diesem Buch erzähle ich meine persönlichen Erfahrungen, die ich nach der Organentnahme bei meinem 15-jährigen Sohn machen musste. Total uninformiert, was eine Organentnahme für Konsequenzen für den sterbenden Spender und seine Angehörigen hat, habe ich mich von den Transplantationsmedizinern manipulieren lassen. Im tiefsten Schock, nicht im Mindesten entscheidungsfähig, gab ich die Erlaubnis zu einer Organentnahme. Die Organe meines Sohnes wurden über Europa verteilt. Der Anblick meines ausgeschlachteten Kindes hat mich zutiefst entsetzt und empört. – Jeder muss klären, ob er der Transplantationsmedizin glaubt, dass ein Mensch mit lebenden Organen eine Leiche ist oder aber ein Sterbender und damit noch am Leben."

Verlag:

Kösel-Verlag

Veröffentlicht:

2009

Druckseiten:

ca. 167

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


10 Kommentare zu „Unversehrt sterben!“

Sadie Frost – 23.04.2019
Ich habe nach 30 Jahren meinen Organspendeausweis vernichtet.

Krisso – 27.12.2018
Das Buch ist gut und flüssig geschrieben. Ich lege jedem ans Herz es zu lesen und sich danach nochmal selber weitgehend (!) zu informieren. Die Frau hat auch schon Interviews gegeben und lehnt die Organspende ab, genauso die Transplantation. Sie würde weder geben, noch empfangen. Am Ende des Buches wird das auch nochmal verdeutlicht. Ich finde es kommt deutlich zum Ausdruck, das der Autorin nicht die Tatsache das ihr Sohn gestorben ist, zu schaffen macht, sondern die suspekt en Umstände. Die fehlende, lückenhafte und undeutliche Aufklärung und das weiterhin Menschen und Familien dem zum Opfer fallen. Wenn es geschehen ist, lässt es sich nicht mehr rückgängig machen. Es geht um Aufklärung. Ich kann es sehr gut nachvollziehen und rate jedem sich selber mit dem Thema zu befassen. Was kommt auf den Spender wirklich zu, was auf den Empfänger? Es wird immer von "nach dem Tod gesprochen", einem toten Menschen kann man keine Organe entnehmen, es wird während dem Sterbeprozess gemacht. Manche hätten sich vielleicht noch erholt, bei einigen ist dies geschehen. Es gibt viele Berichte von Betroffenen im Internet und Material auf Onlineplattformen. Nicht immer wird hierbei eine Narkose oder Schmerzmittel verwendet, da ist man sich anscheinend uneinig. Wer es dennoch tun will, dem steht es frei. Ich persönlich widerspreche dem gänzlich. Ich wünsche der Autorin alles Gute und danke Ihr für ein Stück Aufklärung und den Mut sich dafür einzusetzen.

lisanne – 29.07.2018
Natürlich ist die die Geschichte teilweise schockierend, aber sehr einseitig. Wenn ihr Kind eine Organspende benötigen würde, würden sie hoffen dass sich ein Spender findet. Ich besitze einen Organspendeausweis und werde ihn trotz dieser Geschichte behalten.

landlady – 28.06.2018
Organe werden von noch lebenden Menschen entnommen! Dieses Buch ist eine wichtige Aufklärung!

jürgen – 19.02.2018
Ich würde niemals in eine Organspende einwilligen;Weder bei mir noch bei jemanden aus meiner Familie,es ist ein Geschäft mit der Angst und man kann nur verlieren dabei,

Ina0404 – 05.10.2016
Geht garnicht!!

carriewhite – 20.09.2016
Bei allen angeführten Argumenten contra Organspende-Industrie, die Alternative sind sterbende Menschen; die leben könnten. Wäre es umgekehrt und der Sohn nicht Spender, sondern potentieller Empfänger, ob die Frau Autorin dann auch so kritisch ablehnend wäre?

lita72 – 01.05.2016
Interessant einmal von der andern Seite zu lesen...

doosie – 17.01.2016
Ein wichtiger Beitrag zum Thema Organspende.

Kay1963 – 07.09.2015
Organspende ist Schlachten von Menschen bei lebendigem Leib! Danke für die Aufklärung!

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